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06.04.2017 | Kindstötung | CME-Kurs | Kurs

Neugeborenentötung – Sonderfall rechtsmedizinischer Obduktionstätigkeit

Zeitschrift:
Rechtsmedizin | Ausgabe 2/2017
Autoren:
PD Dr. med. S. Banaschak, K. Janßen, M. A. Rothschild
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
07.04.2018
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Neugeborenentötungen sind durch zahlreiche besondere Fallumstände gekennzeichnet. Dazu zählt, dass erst nach Durchführung von Obduktion und ggf. auch Zusatzuntersuchungen beurteilt werden kann, ob ein Tötungsdelikt vorliegt. Im Rahmen der Obduktion sind bereits bei der äußeren Leichenschau die Reifezeichen zu prüfen und im Weiteren präparatorische Besonderheiten zu berücksichtigen. Dazu zählen in erster Hinsicht die Schwimmproben. Die Lungenschwimmprobe hat nicht an Aktualität verloren. Weitere, in den aktuellen Lehrbüchern beschriebene Besonderheiten der Präparation werden offenbar in letzter Zeit nicht mehr angewandt. Die Nutzung der bildgebenden Verfahren – insbesondere der CT – ist gerade bei dieser Fallgruppe ein wesentlicher Fortschritt, da sie eine zerstörungsfreie Untersuchung und Dokumentation des Istzustands erlaubt.

Lernziele

Nach der Lektüre des Beitrags …

  • können Sie die typischen und wesentlichen Fallumstände von Neugeborenentötungen darstellen.
  • sind Ihnen die wichtigsten Reifezeichen Neugeborener bei der äußerlichen und der inneren Untersuchung bekannt.
  • sind Ihnen die Grundlagen der Interpretation der Lungen- und der Magen-Darm-Schwimmprobe geläufig.
  • sind Ihnen die Kernfragen zur Begutachtung tot aufgefundener Neugeborener bewusst.
  • können Sie die erforderlichen Untersuchungsmethoden und deren Grundlagen benennen.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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