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Klimawandel: Stress für die Haut

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Auszug

Europa erwärmt sich schneller als jeder andere Kontinent. Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich unter anderem bereits in der Dermatologie und Allergologie bemerkbar. „Der Klimawandel beeinflusst die Intensität der UV-Strahlung“, erläuterte Prof. Silke Hofmann, Wuppertal. Es komme zu einer höheren Netto-UV-Belastung, was DNA-Schäden verursache, durch die Bildung freier Radikale mutagen wirke und zudem immunsuppressiv sei. „Langfristig steigt somit das Hautkrebsrisiko“, so Hofmann. Das spiegelt sich bereits in der stark zunehmenden Diagnosezahl von weißem Hautkrebs wider [1]. Neben der Aufklärung über UV-Schutz sind ein regelmäßiges Screening sowie eine gute Schulung zur Erkennung (prä-)maligner Läsionen wichtige Maßnahmen, um Hautkrebs vorzubeugen und diesen frühzeitig zu erkennen. „Ebenfalls zunehmen werden Photodermatosen wie Lichturtikaria, photoallergische Kontaktekzeme und Kollagenosen“, berichtete die Expertin. …
Titel
Klimawandel: Stress für die Haut
Verfasst von
Martha-Luise Storre
Publikationsdatum
23.06.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
ästhetische dermatologie & kosmetologie / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 1867-481X
Elektronische ISSN: 2198-6517
DOI
https://doi.org/10.1007/s12634-025-2999-8
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Bildnachweise
Kind misst seinen Bauchumfang/© supawat bursuk | iStock, Histologie einer Schleimhautzelle/© Oscar Gutierrez | iStock, Kreuzweise geklebte Pflaster auf Haut mit aufgemaltem Herz/© AndreyPopov | iStock, Titelbild CH Bepanthen, Patientin im Gespräch mit Ärztin/© bnenin | AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen), La Roche-Posay Anthelios UVMune 400/© La Roche-Posay, Hand im Handschuh greift Effaclar Dose/© La Roche-Posay , Bild für CH/© L'Oréal Deutschland GmbH