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Über dieses Buch

Das „Klinikmanual“ erscheint bereits nach 2 Jahren in der 2. Auflage.

Es hat sich besonders bewährt bei Berufseinsteigern aller Berufsgruppen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bei jungen Assistenzärzt(inn)en und Psychotherapeut(inn)en in Ausbildung, sowie bei Mitarbeiter(inne)n der Jugendhilfe im Arbeitsalltag.

Neu in der 2. Auflage sind Beiträge zu den Themen:

· Umschriebene Entwicklungsrückstände

· Komplex traumatisierte Kinder, Jugendliche und Heranwachsende

· Störungen der Sexualität

· Bundeskinderschutzgesetz und Kinder- und Jugendpsychiatrie

· Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch in Institutionen

Stärker modifiziert ist das Kapitel zu psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen.

Neben der inhaltlichen gab es auch eine didaktische Überarbeitung. So wurde die Buchstruktur vereinfacht, was das breite Themenspektrum noch besser überschaubar macht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Externalisierende Störungsbilder

Frontmatter

1. Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung

Ohne Zusammenfassung
Andrea G. Ludolph, Ann-Kathrin Pfalzer

2. Störungen des Sozialverhaltens

Ohne Zusammenfassung
Paul L. Plener, Jörg M. Fegert

Internalisierende Störungsbilder

Frontmatter

3. Emotionale Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Paul L. Plener

4. Angststörungen und phobische Störungen im Kindes- und Jugendalter

Ohne Zusammenfassung
Laura Weninger, Judith Nestler, Ulrike Schulze

5. Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Ohne Zusammenfassung
Judith Nestler, Laura Weninger

6. (S)elektiver Mutismus

Zusammenfassung
Die 7-jährige Laura wird von ihren Eltern auf Veranlassung der Klassenlehrerin in der Ambulanz vorgestellt. Befragt danach, warum Laura zur ambulanten Vorstellung kommt, gibt diese keine Antwort. Die Eltern berichten, keine Auffälligkeiten bei Laura bemerkt zu haben, der Klassenlehrerin sei jedoch aufgefallen, dass Laura seit der Einschulung vor 4 Monaten bislang in der Schule noch kein Wort gesprochen habe. Laura sei laut Angaben der Eltern immer schon ein schüchternes Kind gewesen, das nicht mit Fremden sprechen wollte. Im Kindergarten sei sie immer für sich gewesen. Zu Hause und mit engen Familienangehörigen unterhalte sie sich gerne, ebenso sei die Sprachentwicklung unauffällig verlaufen.
Paul L. Plener, Nina Spröber

7. Umschriebene Entwicklungsrückstände

Ohne Zusammenfassung
Hannerose Liebsch, Regula Kuhn, Judith Nestler, Michael Kölch

Störungen mit somatischen Symptomen

Frontmatter

8. Somatoforme Störungen

Ohne Zusammenfassung
Yonca Izat, Michael Kölch

9. Dissoziative Störungen

Ohne Zusammenfassung
Marc Allroggen

10. Ausscheidungsstörungen

Zusammenfassung
Stationäre Behandlung des 10-jährigen Dominik mit Enkopresis. Komorbid lag die Diagnose einer Störung des Sozialverhaltens mit depressiver Störung vor. In der Vergangenheit zusätzlich Diagnose einer Enuresis nocturna et diurna. Vor der stationären Behandlung wurde Dominik bereits über einen Zeitraum von 4 Monaten aufgrund einer Obstipation mit z. B. Movicol junior abgeführt, dadurch keine Einnässsymptomatik mehr bei Aufnahme. Bei einer erneuten gastroenterologischen Abklärung zeigte sich, dass Dominik immer noch obstipiert war, deswegen erneut Gabe von Movicol. Zusätzlich Toilettenschickplan.
Linda Sprenger, Michael Kölch

11. Chronische Tic-Störungen und Tourette-Syndrom

Ohne Zusammenfassung
Andrea G. Ludolph

12. Essstörungen – Anorexia und Bulimia nervosa

Ohne Zusammenfassung
Ulrike M.E. Schulze, Michael Kölch

Störungsbilder mit kategorial unterschiedlicher Psychopathologie

Frontmatter

13. Schizophrenie

Ohne Zusammenfassung
Sabine Müller, Michael Kölch

14. Affektive Psychosen: Major Depression, Manie und bipolare Störungen

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Jörg M. Fegert

15. Tiefgreifende Entwicklungsstörungen

Ohne Zusammenfassung
Marc Allroggen, Michael Kölch

Coping, Lerngeschichte und Persönlichkeitsentwicklung

Frontmatter

16. Reaktionen auf schwere Belastungen

Ohne Zusammenfassung
Veronica Kirsch, Yonca Izat

17. Komplex traumatisierte Kinder, Jugendliche und Heranwachsende

Ohne Zusammenfassung
Marc Schmid, Jörg M. Fegert, Michael Kölch

18. Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Ohne Zusammenfassung
Tobias Hellenschmidt, Andrea G. Ludolph

19. Bindungsstörungen

Zusammenfassung
Der 19 Monate alte Kevin wird in der kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz vorgestellt Der Termin wird von der Sozialarbeiterin vereinbart, die Kevin und seine alleinerziehende jugendliche Mutter betreut. Diese nimmt den Termin, wie sie eingangs sagt, nur auf Wunsch der Sozialarbeiterin wahr und sieht selbst keine Veranlassung dazu.
Ute Ziegenhain, Jörg M. Fegert

20. Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Marc Allroggen, Paul L. Plener

21. Störungen der Sexualität

Zusammenfassung
Sexualität ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe Jugendlicher und Heranwachsender. Gelingt diese, ist sie hoch salutogen und stellt eine erhebliche Ressource menschlicher Gesundheit und Zufriedenheit dar.
Tobias Hellenschmidt, Michael Kölch

Spezielle Situationen

Frontmatter

22. Der suizidale Patient

Zusammenfassung
Christian ist ein 17-jähriger Jugendlicher, der aufgrund einer Schnittverletzung an der linken Hand im alkoholisierten Zustand in der chirurgischen Ambulanz eines Kreiskrankenhauses vorstellig wird. Die körperliche Untersuchung des Patienten zeigt neben dem Bestehen tiefer Schnittverletzungen am linken Unterarm eine Strangulationsnarbe im Halsbereich. Christian, der sich im Vorfeld auf einer größeren Party aufhielt, kann – hierzu befragt – weder Zeitpunkt noch Ursache für seine Verletzung benennen. Im Anschluss an die notwendige chirurgische Versorgung und nach Ausschluss einer Intensivüberwachungsbedürftigkeit des Patienten aufgrund der vorliegenden Alkoholisierung erfolgt dessen notfallmäßige Verlegung in die zuständige kinder- und jugendpsychiatrische Klinik zur Abklärung der Suizidalität und ggf. weiteren Behandlung. Die Übernahme durch die Kinder- und Jugendpsychiater gestaltet sich aufgrund einer nicht unerheblichen verbalen Aggressivität Christians zunächst problematisch.
Ulrike M.E. Schulze, Anja K. Voit

23. Der agitiert-aggressive Patient

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Paul L. Plener

24. Der unklare, z. B. desorientierte Notfallpatient

Zusammenfassung
Desorientierte, delirante, verwirrte Patienten stellen in der Notfallsituation eine große Herausforderung dar, da bei ihnen eine akute Gefährdung, eine somatisch akute Erkrankung und die Ursache für den deliranten Zustand abgeklärt werden muss, die Kommunikationsfähigkeit des Patienten eingeschränkt oder aufgehoben ist und gleichzeitig nicht selten die Patienten auch aggressiv sein können.
Michael Kölch, Paul L. Plener

25. Der somatisch kranke Patient

Zusammenfassung
Somatische Erkrankungen können komorbid zu psychischen Symptomen und Störungen führen.
Michael Kölch, Jörg M. Fegert

26. Besondere Aspekte der Kinder- und Jugendpsychiatrie bei Intelligenzminderung

Ohne Zusammenfassung
Elisabeth Mayer, Andrea G. Ludolph

27. Kindesmisshandlung und Vernachlässigung

Ohne Zusammenfassung
Jörg M. Fegert, Ute Ziegenhain, Anne-Katrin Künster

28. Sexueller Missbrauch

Ohne Zusammenfassung
Jörg M. Fegert, Lilith König, Nina Spröber

29. Der selbstverletzende Patient

Zusammenfassung
Sie haben Nachtdienst, als plötzlich Ihr Telefon läutet. Ein Kollege aus der Chirurgie bittet um ein Konsil: Bei ihm sei Vanessa, eine 15-jährige Patientin mit multiplen selbst beigebrachten Schnittwunden am linken Unterarm, die teils oberflächlich seien, teils auch chirurgisch versorgt werden mussten. Der Chirurg bittet Sie um Übernahme zur Abklärung der Suizidalität. Im Arztbrief der Chirurgie lesen Sie die Diagnose »Borderline-Psychose«. Zu Ihnen kommt eine müde und abgeschlagen wirkende 15-Jährige in Begleitung ihrer weinenden Mutter, die beteuert, dass dies zum ersten Mal vorgekommen sei. Nachdem sie die Mutter hinaus gebeten haben, schildert Vanessa, dass sie sich seit etwa einem halben Jahr häufiger schneide, wenn sie das Gefühl habe, ihre innere Spannung nicht mehr auszuhalten. Obwohl sie angibt, schon öfters an Suizid gedacht zu haben, verneint sie die Frage, ob sie sich durch diese Verletzungen umbringen wollte.
Paul L. Plener, Michael Kölch

Mutter und Kind als Patienten

Frontmatter

30. Regulationsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern zwischen 0 und 3 Jahren

Ohne Zusammenfassung
Melanie Pillhofer, Ute Ziegenhain

31. Psychische Störungen post partum

Ohne Zusammenfassung
Nina Spröber, Michael Kölch

Rechtliche Rahmenbedingungen, ethische Haltung und Handlungskompetenz

Frontmatter

32. Pharmakotherapie – Psychopharmaka in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Zusammenfassung
Der Inhalt dieses Kapitels kann raschen Veränderungen unterliegen (neue Studien, Zulassungswechsel etc.). Deshalb ist die Information über neue Erkenntnisse für den Behandler essenziell. Dieser Beitrag spiegelt z. T. die Evidenzlage bei Drucklegung und eine enge Anlehnung an die wichtigsten Leitlinien wieder. Es wurden aber auch bewusst eigene Erfahrungen im pharmakotherapeutischen Management individueller Patienten, die selten ganz den Leitlinienfällen entsprechen, mit einbezogen, so wie sie an der Klinik gemacht wurden und wie die Behandlungsstrategien vor Ort sind. Insofern kann es sein, dass in anderen Kliniken, abhängig vom Stil des Hauses, andere Strategien angewandt werden.
Michael Kölch, Paul L. Plener, Alexandra Kranzeder, Jörg M. Fegert

33. Rechtliche Aspekte und ethische Fragen in der Kinder und Jugendpsychiatrie

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Marc Allroggen, Jörg M. Fegert

34. Bundeskinderschutzgesetz und Kinder- und Jugendpsychiatrie

Zusammenfassung
Das Bundeskinderschutzgesetz ist am 1. Januar 2012 in Kraft getreten (Erläuterungen zum gesamten Gesetz und seinen Inhalten, s. Meysen u. Eschelbach 2012).
Thomas Meysen, Jörg M. Fegert

35. Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch in Institutionen

Zusammenfassung
Im Laufe weniger Wochen wurden 2010 immer neue, skandalöse Vorfälle sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in Institutionen wie der katholischen Kirche, öffentlichen Schulen und anderen kirchlichen und (reform)pädagogischen Einrichtungen, Vereinen, Heimen und Kliniken bekannt (zu den Zahlen über Betroffene, die sich bei der »Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs « gemeldet haben, und den Kontext der geschilderten Missbrauchsgeschehen s. Kliemann u.Fegert 2011; Fegert et al. 2011).
Jörg M. Fegert, Andrea Kliemann

36. Forensische Fragen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Zusammenfassung
Der Kinder und Jugendpsychiater wird immer wieder mit forensischen Fragestellungen konfrontiert, weswegen hier die Grundzüge forensischer Tätigkeit und die wichtigsten Situationen skizziert werden. Eine tiefere Beschäftigung mit diesem Feld, die über die in diesem Beitrag dargestellte Übersicht hinausgeht, ist für den Kinder- und Jugendpsychiater allerdings unerlässlich.
Michael Kölch, Marc Allroggen, Jörg M. Fegert

37. Kontakt mit der Jugendhilfe – Sozialarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ohne Zusammenfassung
Michael Kölch, Marc Allroggen, Jörg M. Fegert

38. Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie und Schule

Zusammenfassung
Ein multimodales kinder- und jugendpsychiatrisches Behandlungskonzept ist ohne Einbeziehung der an die jeweilige Klinik angegliederten Klinikschule praktisch nicht denkbar.
Ulrike M.E. Schulze, Dorothée Blaumer

39. Neues Entgeltsystem

Zusammenfassung
Die am 1.1.2009 in Kraft getretene Änderung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) schreibt in § 17d die Einführung eines pauschalisierten Entgeltsystems für Kliniken für Psychiatrie/Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie und psychosomatische Medizin und Psychotherapie vor.
Michael Kölch, Jörg M. Fegert

40. Was tun, wenn dieses Buch meine Fragen nicht beantwortet?

Zusammenfassung
Die tägliche Aufgabe eines Mediziners besteht darin, Probleme seiner Patienten richtig zu verstehen und zu lösen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist – ebenso wie die Kinder- und Jugendmedizin – davon betroffen, dass die Forschungsmöglichkeiten an Kindern begrenzt und daher viele Therapien bisher nicht ausreichend erforscht sind (Fegert 2004).
Laura Weninger, Michael Kölch, Jörg M. Fegert

Backmatter

In b.Flat Kinder- & Jugendpsychiatrie/psychotherapie enthaltene Bücher

In b.Flat Klinik Psychiatrie & Psychotherapie enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

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