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19.03.2020 | Leitthema

Klinischer Stellenwert der „liquid biopsy“ beim Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Onkologe
Autoren:
PD Dr. Maggie Banys-Paluchowski, Tanja Fehm

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Untersuchung von Blut und anderen Körperflüssigkeiten auf Tumorzellen und Tumor-DNA bzw. RNA wird als „liquid biopsy“ bezeichnet. Sie bietet einerseits die Möglichkeit, den aktuellen Status der onkologischen Erkrankung ohne eine invasive Gewebebiopsie zu erfassen, andererseits können die prädiktiven Eigenschaften im zeitlichen Verlauf im Sinne einer Real-Time-Biopsie evaluiert werden.

Material und Methode

Es erfolgte die Auswertung der Ergebnisse aktueller Studien und Kongressbeiträge.

Ergebnisse

Der Nachweis von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) im Blut von Mammakarzinompatientinnen korreliert mit einer schlechteren Prognose sowohl im kurativen als auch metastasierten Setting. Patientinnen mit einer in der zirkulierenden Tumor-DNA detektierten Mutation im PIK3CA-Gen profitieren von der zielgerichteten Therapie mit dem PI3K-Inhibitor Alpelisib.

Schlussfolgerung

Auf „liquid biopsy“ basierende Ansätze können zur weiteren Individualisierung der Behandlung des Mammakarzinoms im klinischen Alltag beitragen.

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Literatur
Über diesen Artikel