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Wirbelkörpermetastasen

Von der Rückenschmerzabklärung zur Therapieentscheidung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Wirbelkörpermetastasen stellen eine der häufigsten Manifestationen ossärer Tumorausbreitung dar und sind insbesondere bei onkologisch vorerkrankten Patient:innen als Differenzialdiagnose bei unklaren Rückenschmerzen unbedingt in Betracht zu ziehen. Ihre Morbidität mit spinaler Instabilität, Deformität, pathologischer Fraktur und Schmerz ist enorm. Im ambulanten und im auch klinisch-stationären Bereich sind Fachkolleg:innen stetig mit ebenjener komplexen Situation konfrontiert. Die sorgfältige Anamneseerhebung, insbesondere der „Red Flags“ (z. B. Trauma- und/oder Tumoranamnese), ist unabdingbar. Die Initiierung der notwendigen Bildgebung, Dringlichkeitseinschätzung und die zeitnahe Weiterleitung in spezialisierte Wirbelsäulenzentren bilden die Basis einer interdisziplinären Therapieplanung. Der vorliegende Beitrag vermittelt die wesentlichen diagnostischen und organisatorischen Grundlagen zu Einschätzung und weiterführender Behandlung von Patient:innen mit Wirbelkörpermetastasen.
Titel
Wirbelkörpermetastasen
Von der Rückenschmerzabklärung zur Therapieentscheidung
Verfasst von
Doris Lachmann
Klaus-Dieter Schaser
Julia Luckow
Alexander C. Disch
Publikationsdatum
26.11.2025
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Bildnachweise
Röntgen der Halswirbelsäule/© Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden