Zum Inhalt
Die Onkologie

Knochentumoren

  • 01.08.2013
  • Einführung zum Thema
Erschienen in:

Auszug

Das vorliegende Themenheft von Der Onkologe hat die Diagnostik und Therapie von Neoplasien des Knochens zum Inhalt. Die pathologisch-morphologische Diagnostik von Knochentumoren basiert bevorzugt auf konventionellen Verfahren, welche heutzutage durch die Fortschritte in der Molekularpathologie ergänzt werden. Aktuelle Entwicklungen, z. B. bei der Therapie der Ewing-Sarkome, zeigen, dass im Bereich der Knochensarkome eine individualisierte Therapieoption in der Zukunft möglich erscheint. Somit eröffnet sich eine auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Therapie zunehmend auch bei Knochentumoren. Dies ist auch Ausdruck und Folge einer modernen Tumordiagnostik. Die Aktualität des Themas und der Klassifikation von Knochentumoren wird durch die Neuauflage der WHO-Klassifikation für Tumoren des Weichgewebes und des Knochens im Januar 2013 deutlich. Die Diagnostik von Knochentumoren stellt wie keine andere Tumorentität eine Herausforderung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Klinikern, insbesondere Orthopäden, Radiologen und Pathologen sowie für die weitere Therapieplanung mit den Onkologen und Strahlentherapeuten dar. …
Titel
Knochentumoren
Verfasst von
Prof. Dr. G. Köhler
Prof. Dr. H.T. Eich
M. Bamberg
Publikationsdatum
01.08.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 8/2013
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-013-2512-2

Neu im Fachgebiet Onkologie

Angiogenesehemmer mit arteriellen Komplikationen assoziiert?

Der Wirkmechanismus von Angiogeneseinhibitoren kann potenziell nicht nur Tumoren, sondern auch Arterienwänden schaden. Geht also der Einsatz der Präparate mit arteriellen Dissektionen und Aneurysmen einher? Ein französisches Studienteam gibt Entwarnung.

ES-SCLC: Tageszeit bei der PD-L1-Inhibitoren-Gabe berücksichtigen

  • 12.12.2025
  • SCLC
  • Nachrichten

In einer Studie aus China kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der Infusion von PD-L1-Inhibitoren bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom mit der Überlebenszeit korreliert. Eine frühe Gabe erwies sich als vorteilhaft.

Radiotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren möglichst nicht pausieren!

Bei Menschen mit Kopf-Hals-Karzinomen, die eine Strahlentherapie erhalten, sind längere Therapieunterbrechungen riskant, mit deutlichen Einbußen bei Rezidivfreiheit und Überleben. Das gilt laut einer US-Studie vor allem für lokal fortgeschrittene Tumoren.

ADT plus ARPI: PSA-Wert nach neun Monaten ist prädiktiv

Die PSA-Antwort auf eine kombinierte Therapie mit Androgendeprivation (ADT) und Hemmung des Androgensignalwegs (ARPI) von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom lässt sich als Prognosemarker nutzen. Aber zu welchem Zeitpunkt hat die PSA-Messung die größte Aussagekraft?

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Älterer Mann erhält eine Infusion/© (M) Mathias Ernert, NCT Heidelberg (Symbolbild mit Fotomodellen), Radiotherapie einer jungen Patientin/© Valerii / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Blut wird abgenommen/© geargodz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)