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01.02.2014 | Übersichten | Sonderheft 1/2014

Trauma und Berufskrankheit 1/2014

Knöcherne Verletzungen der Handwurzel

Diagnostik, Therapie und Verletzungsfolgen

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 1/2014
Autoren:
P.G. Juten, L. Mannil, H.H. Homann, F. Jostkleigrewe

Zusammenfassung

Pathogenese und epidemiologische Gesichtspunkte

Frakturen der Handwurzel haben in der Regel den gleichen Entstehungsmechanismus wie die deutlich häufigere distale Radiusfraktur. Obschon viel seltener als diese, ist die Handwurzelfraktur keine Rarität. Von den Handwurzelknochen ist in 90 % der Fälle das Skaphoid betroffen.

Klassifikation

Die Einteilung der Skaphoidfrakturen anhand CT-morphologischer (CT: Computertomographie) Kriterien erfolgt nach Krimmer. Diese Klassifikation gibt Hinweise auf die mögliche Operationsindikation.

Diagnostik und Therapie

Neben Anamnese und Klinik ist die effiziente und zeitnah eingesetzte radiologische Diagnostik der entscheidende Schritt zur erfolgreichen Therapie der knöchernen Verletzungen der Handwurzel. Nicht oder verspätet erkannte Frakturen derselben, insbesondere des Kahnbeins, können zu erheblichen Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und irreversiblen Folgeschäden führen. Deshalb gelten auch heute, entgegen der früheren Lehre, in der die Kahnbeinfraktur als eine Domäne der konservativen Therapie dargestellt wurde, andere Grundsätze in deren Behandlung. Brüche anderer Handwurzelknochen sowie v. a. die oft als Fraktur gedeuteten knöchernen Bandausrisse können häufig konservativ behandelt werden, wenn keine erheblichen Dislokationen bestehen.

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