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Die Urologie

Sexualität nach Beckenbodenrekonstruktion

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Zusammenfassung

Urogynäkologische Operationen werden zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Lebensqualität und zur möglichst uneingeschränkten Teilhabe am täglichen Leben durchgeführt. Neben der Blasen- und Darmfunktion ist die Sexualfunktion häufig im Rahmen von Beckenbodenfunktionsstörungen betroffen. Ziel dieses Artikels ist es, die Auswirkungen verschiedener operativer Techniken zur Beckenbodenrekonstruktion auf die weibliche Sexualfunktion darzustellen. Dabei werden sowohl anatomische Grundlagen als auch psychosexuelle Einflussfaktoren berücksichtigt. Es werden Rekonstruktionen unter Nutzung von Eigengewebe und mit Nutzung von Netzstrukturen und verschiedene Zugangswege zur Behandlung von Deszensus und Harninkontinenz hinsichtlich ihrer Effekte auf die Sexualität differenziert beleuchtet. Postoperativ mögliche Folgen werden differenziert betrachtet und therapeutische Möglichkeiten besprochen. Die Kenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer individualisierten Aufklärung und Beratung.
Titel
Sexualität nach Beckenbodenrekonstruktion
Verfasst von
Dr. med. Juliane Marschke
Publikationsdatum
20.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-025-02594-6
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CT eines Nierenzellkarzinoms/© Springer Medizin Verlag GmbH, Hodentorsion /© Wunsch R / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Mann nimmt Tablette ein/© Ridofranz / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)