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coloproctology

Ischämische und pseudomembranöse Kolitis aus chirurgischer Sicht

Erschienen in:

Zusammenfassung

Beide nichtokklusiven Erkrankungen, die ischämische Kolitis (IK) und pseudomembranöse/Clostridioides-difficile-Kolitis (CDK) präsentieren sich meist mit Durchfall. Während es sich bei der IK um blutigen Durchfall und eher um einen älteren Patienten handelt, ist der Durchfall bei der CDK wie andere infektiöse Durchfallerkrankungen und kann jede Altersgruppe betreffen, obwohl auch hier häufig höher betagte Patienten und insbesondere hospitalisierte Patienten nach Antibiotikatherapie betroffen sind. Der Chirurg sieht eher die klinisch akuten und fulminanten Fälle. Die Differenzialdiagnose kann schwierig sein und man sollte einem konsequenten diagnostischen Algorithmus folgen. Chirurgisch sollten die Fälle mit Risiko für kurz- oder langfristige Komplikationen bzw. Rezidive herausgefiltert werden. Differenzialdiagnosen von Durchfallerkrankungen bzw. akuten abdominellen Beschwerden sollten bekannt sein. Nach der Anamnese ist die klinische Untersuchung wegweisend. Bei unauffälligem Abdomen und kardiovaskulärer Stabilität hat man Zeit für die Diagnostik. Im umgekehrten Fall muss schnell diagnostiziert und gehandelt werden.
Titel
Ischämische und pseudomembranöse Kolitis aus chirurgischer Sicht
Verfasst von
PD Dr. Gabriele Böhm
Publikationsdatum
10.03.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
coloproctology / Ausgabe 2/2025
Print ISSN: 0174-2442
Elektronische ISSN: 1615-6730
DOI
https://doi.org/10.1007/s00053-025-00862-9
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