Screening auf kolorektales Karzinom – was sagt die Evidenz?
- 19.02.2026
- Koloskopie
- CME
- Verfasst von
- Dr. med. Günther Egidi
- Dr. med. Thomas Maibaum
- Erschienen in
- Zeitschrift für Allgemeinmedizin | Ausgabe 2/2026
Zusammenfassung
Darmkrebs gehört in Deutschland bei beiden Geschlechtern zu den häufigsten Karzinomen und ist eine der führenden Ursachen für Todesfälle durch Krebs. Im Jahr 2002 wurde ein Koloskopiescreening ohne ausreichende Evidenz für einen Nutzen eingeführt. In vielen anderen europäischen Ländern wird eine Screeningsigmoidoskopie bevorzugt. Im Jahr 2022 wurde die erste randomisierte Studie zu einem Koloskopiescreening veröffentlicht: Der Nutzen eines koloskopischen Screenings ist sehr gering – die Gesamtsterblichkeit wird durch die Teilnahme nicht beeinflusst. Neu in der S3-Leitlinie sind die Empfehlungen zur gleichberechtigten Durchführung von Sigmoidoskopie, sequenziellem Screening mittels immunologischen Stuhltests (iFOBT) und Koloskopie nur bei positivem Test – sowie der direkten Koloskopie. Entsprechende Entscheidungshilfen für die Beratung in der hausärztlichen Praxis wurden erarbeitet.
- Titel
- Screening auf kolorektales Karzinom – was sagt die Evidenz?
- Verfasst von
-
Dr. med. Günther Egidi
Dr. med. Thomas Maibaum
- Publikationsdatum
- 19.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Zeitschrift für Allgemeinmedizin / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 1433-6251
Elektronische ISSN: 1439-9229 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s44266-026-00503-4
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