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Über dieses Buch

NEU in der 2. Auflage:
Plus 23 neue klinische Szenarien
Zytologische und histologische Untersuchungsmethoden
Aktuelle internationale Kolposkopie-Nomenklatur vom 14. IFCPC-Weltkongress sowie die Münchner Nomenklatur III

Geschrieben von Experten in Sachen Kolposkopie und Dysplasie

Exzellente Fotos und instruktive Schemazeichnungen

Mit 73 illustrierten klinische Szenarien aus der Dysplasiesprechstunde

Sichere Befundung und rasches Nachschlagen in der täglichen Praxis

Die Kolposkopie ist ein obligater Bestandteil der Facharztweiterbildung in der Frauenheilkunde. Zur Erkennung der Vorstufen und Frühformen von Karzinomen der Zervix, der Vulva und der Vagina ist diese Methode ein wichtiges Element. Erfahrenen Anwendern ermöglicht die Differenzialkolposkopie eine exakte Diagnostik.

Anhand exzellenter Farbfotos und instruktiver Schemata erläutern die Autoren typische kolposkopische Befunde. Insgesamt über 70 klinische Szenarien aus der Dysplasiesprechstunde helfen das erworbene Wissen direkt auf die tägliche Praxis zu übertragen.

Umfassend vermittelt das Handbuch der Kolposkopie dem Neuling die notwendigen Grundlagen und ist auch zur Prüfungsvorbereitung zu empfehlen. Dem erfahrenen Kolposkopiker dient es der Vertiefung und Erweiterung seiner Kompetenzen und Fertigkeiten sowie als Nachschlagewerk für die Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Kolposkopie als Methode zur lupenoptischen Untersuchung des äußeren und inneren Genitales wurde 1925 von Hans Hinselmann aus Bonn begründet. Während sich die Zytologie als Screeningverfahren im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen durchgesetzt hat, ist die Kolposkopie die Methode der Wahl zur Abklärung auffälliger Abstrichbefunde.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

2. Normale Anatomie der Zervix

Das Verständnis der Transformationszone im Bereich des Zusammentreffens von Plattenepithel und Zylinderepithel ist von entscheidender Bedeutung für die kolposkopische Beurteilung. Durch Transformation bzw. Metaplasie sind vielgestaltige kolposkopische Phänomene bedingt, welche von krankhaften Befunden abgegrenzt werden müssen.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

3. Anormale Befunde der Zervix

Nach Auftragen einer vier- bis sechsprozentigen Essiglösung auf die Zervix können Gefäßphänomene sichtbar gemacht werden, welche zum Beispiel als Punktierung oder Mosaik bezeichnet werden. Beim Erlernen der Kolposkopie müssen die Kriterien für leichtgradige und höhergradige Veränderungen eingeübt werden, ebenso deren Abgrenzung von invasionsverdächtigen Prozessen. Darüber hinaus wird in diesem Kapitel ausführlich auf die Zusammenhänge der präkanzerösen und invasiven Prozesse mit dem humanen Papillomavirus (HPV) eingegangen.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

4. Internationale kolposkopische Nomenklatur

Die kolposkopische Nomenklatur wurde zuletzt im Jahre 2011 aktualisiert. Nachfolgend ist diese Weiterentwicklung der Nomenklatur sowohl für Zervix-, Vaginal- als auch Vulvaveränderungen dargestellt.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

5. Indikationen zur Kolposkopie

Die Kolposkopie dient im Wesentlichen zur Triage bei auffälligem zytologischem Zervixabstrich. Darüber hinaus gibt es einzelne Indikationen unabhängig vom zytologischen Befund.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

6. Stellenwert von Zytologie, Biopsie und HPV-Test

Die Zytologie ist ein wichtiger Bestandteil der Zervixdiagnostik. Ebenso anerkannt ist die Biopsieentnahme als Teil der kolposkopischen Triage. Welche Bedeutung den HPVTestverfahren zukommt, wird hingegen kontrovers diskutiert. Unabdingbar für die Kolposkopie sind Kenntnisse der Morphologie und der molekularbiologischen Verfahren, die im Folgenden dargestellt werden.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

7. Kolposkopischer Untersuchungsgang

Zur Kolposkopie gehören neben der Erhebung einer ausführlichen Anamnese die zytologische Abstrichentnahme sowie die kolposkopisch gesteuerte Biopsie. In diesem Abschnitt werden zudem das kolposkopische Instrumentarium sowie die technischen Abläufe systematisch erläutert.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

8. Operative Kolposkopie

Als »operative Kolposkopie« wird der Einsatz des Kolposkops bei der ablativen oder destruktiven Behandlung von zervikalen, vaginalen und vulvären Präkanzerosen bezeichnet. Im Folgenden werden die verschiedenen Verfahren der Messerkonisation, der Hochfrequenzchirurgie, der Kryochirurgie und der CO2-Laservaporisation beschrieben sowie Hinweise zur Beurteilung des Operationserfolgs bei plattenepithelialen und glandulären Präkanzerosen gegeben.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

9. Kolposkopie der operativ behandelten Zervix

Das Aussehen der Zervix wird durch die operative Behandlung einer Dysplasie wesentlich verändert. Gleichzeitig spielt die Kolposkopie eine entscheidende Rolle bei der Diagnose einer Persistenz oder eines Rezidivs der intraepithelialen Neoplasie.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

10. Kolposkopie während der Schwangerschaft

Bei einem auffälligen Zervixabstrich während der Schwangerschaft ist die kolposkopische Untersuchung zum einen unverzichtbar und zum anderen besonders anspruchsvoll aufgrund der schwangerschaftsbedingten Gewebeveränderungen, welche im Folgenden dargestellt werden.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

11. Kolposkopie strahlenbedingter Veränderungen

Nach Bestrahlung des Zervixbereiches stellt die kolposkopische Unterscheidung zwischen einem Tumorrezidiv und strahlenbedingten Veränderungen eine besondere Herausforderung an die Kolposkopie dar.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

12. Kolposkopie der Vagina

Die Kolposkopie der Vagina ist besonders wichtig zur Diagnose der vaginalen intraepithelialen Neoplasie (VAIN), welche in Analogie zur CIN als Vorstufe eines Vaginalkarzinoms angesehen wird.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

13. Kolposkopie der Vulva

Viele Erkrankungen der Vulva lassen sich bereits mit bloßem Auge diagnostizieren. Eine systematische Untersuchung der Vulva mithilfe des Kolposkops kann jedoch sowohl die Sensitivität als auch die Spezifität der Vulvadiagnostik verbessern.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

14. Besonderheiten bei immunsupprimierten Patientinnen

Patientinnen mit eingeschränkter immunologischer Abwehr bedingt durch eine HIV-Infektion oder in Folge einer Organtransplantation sind anfälliger gegenüber HPV-bedingten Erkrankungen. Daher gelten für diese Patientinnengruppe spezielle Empfehlungen, was die kolposkopische Überwachung betrifft.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

15. HPV-Impfung

Eine Impfung gegen humane Papillomaviren bietet die einzigartige Möglichkeit, die Manifestation der HPV-bedingten Präkanzerosen vollständig zu verhindern. Sie wird aber die sekundäre Prävention, zu der Zytologie und Kolposkopie gehören, auf absehbare Zeit nicht überflüssig machen. Vielmehr ergeben sich neue Herausforderungen für diese etablierten Verfahren.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

16. Psychologische Aspekte einer Dysplasiesprechstunde

Die psychologische Belastung durch die Mitteilung eines auffälligen zytologischen Befundes und die nachfolgende Abklärung mittels Kolposkopie ist ganz erheblich und muss im Umgang mit den betroffenen Patientinnen angemessen berücksichtigt werden.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

17. Praktisches Kolposkopietraining anhand von klinischen Szenarien

In diesem Abschnitt des Buches werden typische oder ungewöhnliche Szenarien aus einer Dysplasiesprechstunde besprochen und kritisch kommentiert. Dabei wird die aktuelle Nomenklatur der IFCPC angewendet (Bornstein et al. 2012a u. b). Die Pap-Gruppen werden gemäß der Münchner Nomenklatur II und III (MN III) angegeben.
Ralph J. Lellé, Volkmar Küppers

Backmatter

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