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Erschienen in: Ethik in der Medizin 2/2011

01.06.2011 | Fall und Kommentare

Kommentar I zum Fall: „Verschiebung der Verantwortung am Lebensende“

verfasst von: Ralf J. Jox, Georg Marckmann

Erschienen in: Ethik in der Medizin | Ausgabe 2/2011

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Auszug

Der Fall kreist um die Frage, ob die an einer Demenz leidende Frau D. lebenserhaltend behandelt werden und im Speziellen eine PEG-Sonde zur künstlichen Ernährung und Hydrierung implantiert bekommen soll. Erschwert wird die Entscheidung dadurch, dass kaum ein Hinweis auf den Patientenwillen vorliegt. Eine verbale Kommunikation ist auf Grund der Vigilanzminderung und der demenziellen Symptomatik nicht möglich. Dabei ist auch nicht auszuschließen, dass Frau D. bewusst die Kommunikation und Ernährung verweigert, weil sie ihres Lebens überdrüssig geworden ist. Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit ist eine im Alter nicht selten anzutreffende Form, aus dem Leben zu scheiden. …
Metadaten
Titel
Kommentar I zum Fall: „Verschiebung der Verantwortung am Lebensende“
verfasst von
Ralf J. Jox
Georg Marckmann
Publikationsdatum
01.06.2011
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Ethik in der Medizin / Ausgabe 2/2011
Print ISSN: 0935-7335
Elektronische ISSN: 1437-1618
DOI
https://doi.org/10.1007/s00481-011-0126-z