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Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

01.11.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 11/2017

Radiofrequenzdenervierung gegen chronische Rückenschmerzen sollte man weglassen

Viele Schmerztherapeuten und Orthopäden bieten zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen die Radiofrequenzdenervierung als Therapie an. Nun wurde untersucht, ob dies tatsächlich wirksam ist. Heraus kam: Das Verfahren wirkt nicht besser als das Unterlassen dieser Intervention.

Autor:
Springer Medizin

01.11.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 11/2017

Neues Vorhersageinstrument für anhaltenden Schmerz nach Brustkrebsoperation

Ein mittelschwerer bis starker anhaltender Schmerz nach einer Mammakarzinomoperation tritt bei bis zu 20 % der Patientinnen auf. In Studien wurden zahlreiche Risikofaktoren dafür identifiziert, aber ein entsprechendes Prognoseinstrument für die individuelle Risikoabschätzung fehlte bisher.

Autor:
Friederike Klein

01.11.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 11/2017

Was bringt die prophylaktische Sauerstoffgabe beim akuten Schlaganfall?

Die Autoren einer Studie unterstellten, dass bei vielen Patienten mit akutem Schlaganfall eine zerebrale und systemische Hypoxie besteht. Dies führte zu der Hypothese, dass eine niedrig dosierte Sauerstofftherapie die Prognose verbessern müsste. Ist da was dran?

Autor:
Springer Medizin

01.11.2017 | Schmerztherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Postoperative Opioidverordnung: Rund 14 Tage sind optimal

Eine postoperative Opioidanalgesie sollte angemessen lange, wegen des Missbrauchsrisikos aber nicht zu lange dauern. Eine US-amerikanische Datenbankanalyse ermittelte die optimale Verordnungslänge für acht häufige chirurgische Eingriffe.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

14.10.2017 | akute Pankreatitis | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Empfehlenswert?

Frühe aggressive Volumentherapie bei milder akuter Pankreatitis

Die frühe aggressive intravenöse Flüssigkeitsgabe mit Ringer-Laktat-Lösung trägt zu einer Beschleunigung der klinischen Verbesserung bei milder akuter Pankreatitis bei.  

Autor:
Dr. Ulrike von Arnim

01.10.2017 | Pharmakotherapie | journal club | Ausgabe 10/2017

Welches Schmerzmittel bei Arthrose?

Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit von Arthrose und Arthritis an Hüft- und Kniegelenken. Basis der medikamentösen Therapie sind Analgetika und NSAR, die mindestens bis zum operativen Gelenkersatz eingesetzt werden. Angesichts von Komedikation – welche Medikamente sind hier am besten wirksam?

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 10/2017

Yoga lindert den Rückenschmerz genauso wie Physiotherapie

Bisher gab es keine Studie, die Yoga mit Physiotherapie bei chronischen Rückenschmerzen verglichen hätte. Das holt diese Studie nach.

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 10/2017

Ist Tenecteplase Alteplase überlegen?

Die zugelassene Standardtherapie des akuten ischämischen Insults ist die systemische Gabe von Alteplase mit einem initialen Bolus, gefolgt von einer Infusion, wobei die Dosis gewichtsadaptiert wird. Tenecteplase wird hingegen nur als Bolus gegeben und hat eine längere Halbwertszeit. Ist es überlegen?

Autor:
Springer Medizin

01.10.2017 | Migräne | FORTBILDUNG | Ausgabe 18/2017

Welches ist das beste Migränemittel?

Leichte und mittelschwere Migräneattacken werden mit nicht-steroidalen Antirheumatika oder Acetylsalicylsäure behandelt. Bei unzureichender Wirkung oder Unverträglichkeit kommen Triptane zum Einsatz. Nun wurden 88 randomisierte Medikamenten-Studien für eine Netzwerk-Metaanalyse zusammengefasst.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

01.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Schmerzen nach Schlaganfall durch tiefe Hirnstimulation lindern?

Schmerzen nach Schlaganfall sind schwer zu behandeln. Ein typisches Symptom ist die Anästhesia dolorosa, die Kombination aus Anästhesie und Schmerz auf der betroffenen Körperseite. Auch invasive Verfahren wie die tiefe Hirnstimulation (THS) hatten bisher nur mäßige Erfolge gezeigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Claudia Sommer

01.08.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Narkose oder Sedierung während der Thrombektomie?

Sollten Patienten, bei denen bei akutem ischämischem Insult eine Thrombektomie durchgeführt wird, nur sediert oder in Allgemeinnarkose behandelt werden?

Autor:
Springer Medizin

24.07.2017 | Sepsis | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Sepsismanagement in der Notaufnahme

Rasch greifendes Maßnahmenbündel verbessert Prognose

Die Sepsis ist in der Intensivmedizin häufig und hat oft eine schlechte Prognose. Ein rasch beginnendes optimales Management bereits in der Notaufnahme kann die Prognose entscheidend verbessern. Das hat eine aktuelle Untersuchung bestätigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

30.06.2017 | Intensivmedizin | Journal Club | Ausgabe 9/2017

Intensivmedizinische Studien aus 2016/2017

Die Autoren möchten mit einer subjektiven Auswahl an Publikationen mit intensivmedizinischem Schwerpunkt dazu beitragen, die neue Evidenz in kompakter Form einem breiten Anwenderfeld zugänglich zu machen und somit die Behandlungsqualität stetig zu verbessern.

Autoren:
C. J. Reuß, M. Bernhard, C. Beynon, A. Hecker, C. Jungk, D. Michalski, C. Nusshag, Prof. Dr. M. A. Weigand, T. Brenner

28.06.2017 | Neuropathischer Schmerz | Neues aus der Forschung | Ausgabe 5/2017

Botox hilft bei neuropathischem Schmerz

Eine Post-hoc-Subgruppenanalyse bei Patienten mit peripherer Nervenverletzung

Nach subkutan injiziertem Botulinumtoxin A zeigte sich bei neuropathischem Schmerz in der hier vorgestellten Studie nach 24 Wochen eine signifikante Schmerzlinderung, die mittels einer neu durchgeführten post-hoc Analyse auch für die Patienten mit peripherer Nervenverletzung nachweisbar war.

Autoren:
L. Eitner, J. Vollert, C. Maier, N. Attal

06.06.2017 | Sepsis | Journal Club | Ausgabe 7/2017

Der qSOFA in der Notaufnahme zur Früherkennung einer Sepsis

Bei der Sepsis handelt es sich nach wie vor um eine lebensbedrohliche Erkrankung mit einer Sterblichkeit zwischen 30 % und 50 %. Da die Zeit bei ihrer Therapie eine entscheidende Rolle spielt, ist es wichtig, frühzeitig an die Diagnose Sepsis zu denken und schnell zu handeln.

Autor:
PD Dr. M. Oppert

11.05.2017 | Kopfschmerz und Migräne | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 6/2017

Placebo – die beste Migräneprophylaxe für Kinder und Jugendliche?

In den USA kommen zur medikamentösen Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen v. a. Amitriptylin und Topiramat zum Einsatz. In der Studie Childhood and Adolescent Migraine Prevention wurden sie gegenüber Placebo evaluiert.

Autor:
PD Dr. F. B. Lagler

01.05.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 5/2017

Wie sollten Sie Rückenschmerzen pharmakologisch und nicht medikamentös behandeln?

Wie können akute und chronische Rückenschmerzen mit und ohne radikulärer Ausstrahlung behandelt werden? Eine Arbeitsgruppe hat eine systematische Literaturrecherche zu den vorhandenen (nicht) medikamentösen Therapien durchgeführt. Heraus kam: Paracetamol wirkt schon mal nicht.

Autor:
Springer Medizin

01.05.2017 | Stoffwechselerkrankungen | Medizin aktuell | Ausgabe 3/2017

Schmerztherapie bei neurodegenerativ erkrankten Kindern

Neben Krebs- und Muskelerkrankungen stellen vor allem unheilbare Stoffwechselerkrankungen wie Mukopolysaccharidosen und schwere neurologische Erkrankungen mit Mehrfachbehinderung eine Herausforderungen für Schmerztherapeuten dar. Tipps um diese zu meistern, bekommen Sie hier.

Autor:
Dr. Andreas Häckel

01.05.2017 | Diabetische Neuropathie | journal club | Ausgabe 5/2017

Diabetische Neuropathie richtig behandeln

Die symmetrische bilaterale Polyneuropathie ist die häufigste neurologische Manifestation des Diabetes mellitus. Zudem gibt es noch die Mononeuropathia multiplex und atypische Polyradikulopathien. Die ADA hat Leitlinien zur Prävention und Therapie der diabetischen Polyneuropathie publiziert.

Autor:
Springer Medizin

01.05.2017 | Hirnblutung | journal club | Ausgabe 5/2017

Neues Verfahren bei Hirnblutung: so sicher wie die konservative Therapie

In westlichen Ländern machen intrazerebrale Blutungen 10–15 % aller Schlaganfälle aus. Eine neurochirurgische Entfernung der Blutung ist gegenüber einer optimalen konservativen Therapie nicht überlegen. Eine Arbeitsgruppe hat nun eine neue Behandlungsmethode entwickelt.

Autor:
Springer Medizin
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