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Kommentierte Studien

Kommentierte Studien

20.06.2018 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2018

Opioide zur Schmerzlinderung nicht wirksamer als Nichtopioide

In der Schmerztherapie von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen im Rahmen einer Hüft- und Kniegelenksarthrose war es Zeit für eine Vergleichsstudie. Die Hypothese war, dass Opioide besser wirksam sind als Nichtopioide. Heraus kam aber: Sie sind es nicht.

Autor:
Springer Medizin

21.05.2018 | Akutes respiratorisches Distress-Syndrom | journal club | Ausgabe 3/2018

Frühdiagnose des ARDS auch ohne Beatmung!

Ob die Diagnose eines Acute Respiratory Distress Syndrome nicht doch auch ohne das zusätzliche PEEP-Kriterium möglich bzw. sinnvoll ist, untersuchte eine Studie. Das Ergebnis kommentiert unser Experte: "Die Autoren legen einen Finger tief in die Wunde der aktuellen Berlin-Definition des akuten Lungenversagens."

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

18.04.2018 | Apoplex | journal club | Ausgabe 4/2018

Neue Schlaganfall-Leitlinien der US-amerikanischen Fachgesellschaften

Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) haben zuletzt 2013 Leitlinien zur frühen Behandlung von Patienten mit akuten ischämischen Schlaganfällen publiziert. Angesichts der neuen Daten zur Thrombektomie wurden diese Leitlinien jetzt aktualisiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

14.04.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 2/2018

Hydrokortison bei septischem Schock?

Der Einsatz von Hydrokortison bei septischem Schock ist seit Jahren in der Diskussion. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie wurden daher mit großer Spannung erwartet: Untersucht wurde, ob die intravenöse kontinuierliche Applikation von Hydrokortison mit einer Senkung der 90-Tage-Sterblichkeit einhergeht.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

14.04.2018 | Pneumonie | journal club | Ausgabe 2/2018

Treibt CAP in die Klinik, leidet das Gehirn

Die ambulant erworbene Pneumonie (CAP) ist beim älteren Erwachsenen die häufigste Infektionskrankheit mit oftmals schwersten Verläufen. Besteht ein Zusammenhang zwischen stationär behandelter Lungenentzündung und einer länger andauernden kognitiven Leistungseinschränkung der Patienten?

Autor:
Univ.- Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner

11.04.2018 | Diagnostik in der Gastroenterologie | journal club | Ausgabe 2/2018

Optimale Reinigungsmethode für Duodenoskope gesucht

Übertragungen von Mikroorganismen durch – korrekt gereinigte und dennoch kontaminierte – Duodenoskope kommen immer wieder vor. Daher untersuchte nun eine Studie, mit welcher der gebräuchlichen Reinigungsmethoden sich dies am besten verhindern lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Hollerbach

10.04.2018 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Adipöse Kinder haben schwierige Venen

Die gefühlte Erfahrungen im Alltag: Gefäßzugänge sind bei kritisch kranken, adipösen Kindern schwieriger zu legen als bei normalgewichtigen und führen zu mehr Komplikationen. Und die Evidenz? Eine interessante Studie hat dieses Thema nun aufgegriffen.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

10.04.2018 | Pädiatrische Allergologie | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

So mangelhaft ist die Nachsorge bei Insektengift-Anaphylaxie

Traurige Versorgungsrealität: Obwohl es für das Patientenmanagement bei Hymenopterengift-Anaphylaxie detaillierte Leitlinienempfehlungen gibt, werden diese im Alltag häufig nicht umgesetzt. Das zeigt eine Befragung von Patienten aus Deutschland.

Autoren:
Dr. Beate Schumacher, Prof. Dr. Thilo Jakob

27.03.2018 | Apoplex | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

NOAK-Antagonist Idarucizumab in der klinischen Praxis

Mit Idarucizumab steht jetzt ein Antagonist gegen Dabigatran zur Verfügung. In einer Fallsammlung wurde die Anwendung von Idarucizumab bei Patienten beschrieben, die unter einer Therapie mit Dabigatran einen ischämischem Gehirninfarkt oder eine intrakranielle Blutung erlitten.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Stefan Evers

14.03.2018 | Akutes Koronarsyndrom | Journal Club | Ausgabe 3/2018

Prasugrel oder Ticagrelor beim akuten Herzinfarkt?

Die „neuen“ P2Y12-Antagonisten Prasugrel bzw. Ticagrelor gehören heute zum Standard der dualen Thrombozytenaggregationshemmung bei Patienten mit Herzinfarkt. In einer aktuellen Studie wurden jetzt beide Substanzen direkt miteinander verglichen. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

20.02.2018 | Hypertonie in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG | Ausgabe 3/2018

Marihuana –> Hypertonie –> Tod?

Beim Thema Cannabis stehen die Zeichen auf Legalisierung. Da lässt eine Studie aufhorchen, die das Rauchkraut mit einer Häufung hypertoniebedingter Todesfälle in Verbindung bringt.

Autor:
Prof. Dr. med. W. Zidek

10.02.2018 | Dysphagie | journal club | Ausgabe 1/2018

Dysphagie nach Extubation ist Prognoseparameter

Hat ein Patient nach Beatmung Schluckstörungen, sollte dies systematisch erfasst und behandelt werden. Das jedenfalls legen die Ergebnisse einer hier kommentierten Studie zur Dysphagie bei Intensivpatienten nahe.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

22.01.2018 | Massage | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Massage bei Rückenschmerzen: Per Video dabei zuschauen steigert Analgesieeffekt

Die Idee, mit der Kraft der Visualisierung zu heilen, ist nicht neu. In einer kleinen Studie wurde dieses Prinzip bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen untersucht, die zusätzlich zur Massage noch Videos einer Rückenmassage anschauten.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

18.01.2018 | Hypertonie | Journal Club | Ausgabe 2/2018

Diese Schmerzmittel erhöhen den Blutdruck

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAID) sind weitverbreitete Schmerzmittel. In einer aktuellen Studie wurden die Auswirkungen von unspezifischen NSAID und spezifischen COX-2-Inhibitoren auf Blutdruck und kardiovaskuläre Ereignisse untersucht. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

07.12.2017 | Geriatrie und Gerontologie | journal club | Ausgabe 8/2017

„Zu alt für die Intensivstation“ gilt nicht generell

Vorbei scheint die Zeit, in der eine mögliche intensivmedizinische Behandlung allein nach dem chronologischen Alter des Patienten beurteilt wird. Doch was sagen die Daten? Wie ist der Verlauf bei kritisch kranken älteren Patienten unter Berücksichtigung ihrer intensivmedizinischen Krankheiten?

Autor:
MHBA Univ.- Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner

22.11.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 11/2017

Was bringt die prophylaktische Sauerstoffgabe beim akuten Schlaganfall?

Die Autoren einer Studie unterstellten, dass bei vielen Patienten mit akutem Schlaganfall eine zerebrale und systemische Hypoxie besteht. Dies führte zu der Hypothese, dass eine niedrig dosierte Sauerstofftherapie die Prognose verbessern müsste. Ist da was dran?

Autor:
Springer Medizin

22.11.2017 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 11/2017

Radiofrequenzdenervierung gegen chronische Rückenschmerzen sollte man weglassen

Viele Schmerztherapeuten und Orthopäden bieten zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen die Radiofrequenzdenervierung als Therapie an. Nun wurde untersucht, ob dies tatsächlich wirksam ist. Heraus kam: Das Verfahren wirkt nicht besser als das Unterlassen dieser Intervention.

Autor:
Springer Medizin

14.11.2017 | Schmerztherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Retard-Tramadol für die medikamentengestützte Opiatentgiftung

Der zunehmende Opioidmissbrauch in den USA hat die Suche nach neuen Optionen für die medikamentengestützte Entgiftung angekurbelt. Ein Kandidat ist Retard-Tramadol, das jetzt in einer Vergleichsstudie gegen Buprenorphin und Clonidin getestet wurde.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

14.11.2017 | Schmerztherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2017

Postoperative Opioidverordnung: Rund 14 Tage sind optimal

Eine postoperative Opioidanalgesie sollte angemessen lange, wegen des Missbrauchsrisikos aber nicht zu lange dauern. Eine US-amerikanische Datenbankanalyse ermittelte die optimale Verordnungslänge für acht häufige chirurgische Eingriffe.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

13.11.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 11/2017

Neues Vorhersageinstrument für anhaltenden Schmerz nach Brustkrebsoperation

Ein mittelschwerer bis starker anhaltender Schmerz nach einer Mammakarzinomoperation tritt bei bis zu 20 % der Patientinnen auf. In Studien wurden zahlreiche Risikofaktoren dafür identifiziert, aber ein entsprechendes Prognoseinstrument für die individuelle Risikoabschätzung fehlte bisher.

Autor:
Friederike Klein
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