Skip to main content
main-content

Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

15.10.2017 | Kolorektales Karzinom | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Vorsorgekoloskopie

Low-Risk-Adenom: Nachsorge nach drei oder fünf Jahren?

Eine aktuelle Studie sensibilisiert für ein wichtiges Thema in Bezug auf die Vorsorgekoloskopie – die Überkontrolle der Menschen, die kein hohes Risiko haben. Analysiert wurden Daten von Patienten mit Low-Risk-Polypen, die teils nach drei, teils nach fünf Jarhen nachkontrolliert wurden.

Autor:
Prof. Dr. Dieter Schilling

11.10.2017 | Ösophaguskarzinom | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Kurze Zonen intestinaler Metaplasie

Wie hoch ist das Krebsrisiko bei „ultrakurzem Barrett“?

Sind beim Befund „ultrakurzer Barrett“ oder „mikroskopischer Barrett“ in einer Index-Ösophago-Gastro-Duodenoskopie tatsächlich jährliche Kontrollen nötig? Nein, lässt eine aktuelle Studie vermuten. Ein Kommentar und Empfehlungen für die Praxis.

Autor:
Prof. Dr. Stephan Hollerbach

01.10.2017 | Kolorektales Karzinom | journal club | Ausgabe 6/2017

Hängen Gewichtszunahme und das Risiko für kolorektale Adenome zusammen?

Kolorektale Adenome sind bekannte Vorläufer für die meisten kolorektalen Karzinome (CRC). Auch eine Gewichtszunahme bei Erwachsenen wurde als Risikofaktor für CRC identifiziert. Der Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme und der Entwicklung kolorektaler Adenomen ist weniger gesichert. Er wurde nun untersucht.

Autor:
Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg

02.09.2017 | Leberzirrhose | Kommentierte Studie | Onlineartikel

NAFLD

Nichtinvasive Tests auf Leberfibrose unzuverlässig bei Patienten 65+

Die Spezifität des NFS und des FIB-4-Score zur Erkennung einer fortgeschrittenen Leberfibrose nimmt bei Patienten über 65 Jahre so weit ab, dass eine inakzeptabel hohe falsch-positiv-Rate resultiert.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

01.09.2017 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 9/2017

Neue Checkliste sagt Gewaltdelikte voraus

Die Prävalenz gewalttätigen Verhaltens bei Patienten mit Schizophrenie oder bipolarer Störung liegt etwa bei 5–10 % während der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung. Nun wurde eine empirisch validierte, leicht zu handhabende Skala zur Vorhersage von Gewaltdelikten bei diesen Personen entwickelt.

Autor:
Dr. biol. hum. Daniel Turner

01.09.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 9/2017

Ticagrelor schützt wirksamer vor einem erneuten Schlaganfall als ASS

Ist in der frühen Sekundärprävention bei Patienten mit TIA oder ischämischem Insult arteriosklerotischer Genese Ticagrelor wirksamer als Acetylsalicylsäure? Das Ergebnis einer entsprechenden Studie: Ticagrelor schützt wirksamer. Unser Kommentator hält den absoluten Nutzen dennoch nicht für sehr hoch.

Autor:
Springer Medizin

01.09.2017 | COPD | journal club | Ausgabe 5/2017

Heliox kann bei COPD-Exazerbation nicht wirklich punkten

Reduziert der Einsatz des Helium-Sauerstoff-Gasgemisches Heliox bei Patienten mit COPD-Exazerbation die Versagensrate einer nicht invasiven Ventilationstherapie (NIV)?

Autor:
Georgios Sofianos

01.09.2017 | COPD | journal club | Ausgabe 5/2017

Adhärenz von COPD-Patienten beim Inhalieren enttäuscht — mal wieder

Obwohl spezielle Schulungen über den richtigen Einsatz von Inhalationsgeräten in den meisten pneumologischen Praxen Routine sind, wissen Pneumologen doch, dass die Adhärenz trotz aller Bemühungen sehr zu wünschen übrig lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl

01.09.2017 | Pneumonien | journal club | Ausgabe 5/2017

Vitamin-D-Mangel könnte Lungenentzündung bei Älteren begünstigen

Das Alter und der niedrige Vitamin-D-Spiegel sind unabhängige Risikofaktoren für eine Pneumonie, da in der Studie bei älteren Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie ein entsprechender Vitamin-D-Mangel vorlag.

Autor:
Univ.- Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner

01.09.2017 | Ernährung | FORTBILDUNG | Ausgabe 16/2017

Diese Alkoholdosis schützt das Herz

Eine sehr große Querschnittsstudie hat einen Dosierungsbereich definiert, innerhalb dessen Alkoholkonsum kardioprotektiv wirkt. Die schlechte Nachricht: Das Fenster ist winzig.

Autor:
Prof. Dr. med. H. Holzgreve

11.08.2017 | Husten | Pädiatrische Pneumologie | Ausgabe 5/2017

Husten im Laufe der Kindheit in einer Normalbevölkerung

Husten ist bei Kindern und Jugendlichen ein häufiges Problem und von hoher bevölkerungsmedizinischer Relevanz. Eine Arbeitsgruppe aus der Schweiz und Großbritannien hat die Hustenprävalenz und Variabilität in einer pädiatrischen Normalpopulation untersucht.

Autor:
Dipl. Psych. M. Croessmann

01.08.2017 | Migräne | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Kann ein Antikörper die Kopfschmerztage reduzieren?

Zur Prophylaxe der chronischen Migräne lagen bisher nur positive Studien für Topiramat und Onabotulinumtoxin A vor. Nun wurde untersucht, ob Erenumab in der Prophylaxe der chronischen Migräne wirksam ist. Der vollständig humanisierte monoklonale Antikörper richtet sich gegen den CGRP-Rezeptor.

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

01.08.2017 | Multiple Sklerose | journal club | Ausgabe 7-8/2017

Begünstigt Luftverschmutzung die Entstehung von Parkinson, MS und Co.?

Neue Erkenntnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhter Feinstaubbelastung durch verkehrsnahe Wohnorte und kognitiver Beeinträchtigung hin. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Entstehung von Demenz, Parkinson und Multipler Sklerose mit der Wohnortnähe zu viel befahrenen Straßen?

Autor:
Prof. Dr. med. Richard Dodel

01.08.2017 | Allergie und Atopie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2017

Nussallergie ist nicht gleich Nussallergie

Häufig meiden Familien mit einer schweren Erdnuss-Allergie auch alle weiteren Nüsse. Dies sei jedoch in vielen Fällen unnötig, so die Autoren einer US-amerikanischen Studie. Was bedeuten die Ergebnisse nun für die Betreuung kleiner Allergiker in der Kinderarztpraxis?

Autor:
Dr. Ulrich Mutschler

24.07.2017 | COPD | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Körperliche Aktivität

COPD-Patienten profitieren von bewegungsfreudigen Angehörigen

Bei COPD bedingt körperliche Inaktivität eine schlechtere Prognose. Aktiver zu werden ist daher ein wesentliches Therapieziel. Bewegungsfreudige Angehörige leisten hier einer Studie zufolge einen wertvollen Beitrag.

Autor:
Dr. phil. Rainer Glöckl

22.07.2017 | Gastroösophageale Refluxkrankheit | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Erhöhtes Risiko für enterale Infektionen?

PPI und Darmmikrobiom – eine verhängnisvolle Interaktion

Protonenpumpeninhibitoren werden zu häufig ein- und zu selten abgesetzt. Da sie die Magenbarriere schwächen und das Milieu im Verdauungstrakt ändern, sind negative Effekte auf das Darmmikrobiom naheliegend. Dies bestätigt eine aktuelle Studie.

Autor:
Prof. Dr. med. Joachim Labenz

20.07.2017 | Reizdarm | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Eluxadolin bei Diarrhö-betontem Reizdarmsyndrom

Hinweise auf Missbrauchspotential bei Opioid-Rezeptor-Modulator?

Eluxadolin ist eine zukünftige Therapieoption für Patienten mit Diarrhö-prädominantem Reizdarmsyndrom, die kürzlich in den USA zugelassen wurde. Da die Substanz u.a. an µ-Opioidrezeptoren bindet, steht die Frage im Raum, ob ein Missbrauchspotential besteht.

Autor:
Prof. Dr. med. M. Storr

16.07.2017 | Hepatozelluläres Karzinom | Kommentierte Studie | Onlineartikel

V.a. bei älteren Patienten mit Zirrhose

Leberkrebs-Risiko bleibt nach Hepatitis-C-Ausheilung erhöht

Auch nach erfolgreicher Behandlung der chronischen HCV-Infektion sollten Patienten mit fortgeschrittener Fibrose und Leberzirrhose weiterhin engmaschig überwacht werden: Sie behalten ein beträchtliches Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

28.06.2017 | Orale Kontrazeption | Journal Club | Ausgabe 3/2017

Verursacht die Pille Depressionen?

In verschiedenen Publikationen wurde die Einnahme oraler Kontrazeptiva mit Einschränkungen des allgemeinen Wohlbefindens oder Depressivität in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde in einer auch öffentlich viel beachteten großen Registerstudie ein Zusammenhang postuliert. Was ist dran? Unsere Expertin ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag

21.06.2017 | Kolorektales Karzinom | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Weniger kolorektale Intervallkarzinome

Wie sich die Adenom-Detektionsrate verbessern lässt

Beim Darmkrebs-Screening ist ein Anstieg der Adenom-Detektionsrate signifikant mit einem Abfall der Intervallkarzinome und der karzinombedingten Mortalität assoziiert, so eine aktuelle Studie. Was war der Schlüssel zum Erfolg?

Autor:
PD Dr. med. Constanze H. Waggershauser
Bildnachweise