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Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

05.09.2017 | Ösophagus und Gastrointestinaltrakt | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Perorale endoskopische Myotomie

So häufig ist gastroösophagealer Reflux nach POEM

Eine aktuelle Studie blickt auf mögliche Komplikationen der peroralen endoskopischen Myotomie (POEM), im speziellen auf den gastroösophagealen Reflux. Bedeuten die Ergebnisse womöglich den Sargnagel für die POEM? Die Studie – für Sie kommentiert. 

Quelle:

springermedizin.de

Autor:
Professor Dr. med. Jens J.W. Tischendorf

29.06.2017 | Elektrische und interventionelle Therapie des Vorhofflimerns | Journal Club | Ausgabe 5/2017

Blutdruckkontrolle nach Katheterablation von Vorhofflimmern

Bluthochdruck ist weltweit der häufigste Risikofaktor für das Neuauftreten von VHF. Eine aktuelle kanadische Studie ging nun der Frage nach, ob eine Kombination aus Katheterablation mit intensivierter Blutdruckkontrolle jener mit Standardblutdruckbehandlung überlegen ist.

Autor:
Dr. A. Fürnkranz

01.06.2017 | Herzchirurgie | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Abspecken vor Herz-OP unnötig?

Die Adipositas erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Sterblichkeit. Bei Herzoperationen haben Adipöse jedoch einen Vorteil, wie aktuelle Daten zeigen.

Autor:
Prof. Dr. med. Alfred Wirth

01.05.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Brusterhaltende Therapie mit adjuvanter Radiotherapie besser als die Mastektomie?

Randomisierte Phase-III-Studien der 1980er-Jahre haben die Gleichwertigkeit einer brusterhaltenden Chirurgie mit adjuvanter Ganzbrustbestrahlung gegenüber einer alleinigen Mastektomie gezeigt. Angesichts der sich verbessernden Früherkennung, Diagnostik und Therapie wurde nun die Relevanz dieser Studien geprüft.

Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst

01.05.2017 | Karpaltunnelsyndrom | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Karpaltunnelsyndrom: manuelle Therapie ebenso effektiv wie OP

Beim Karpaltunnelsyndrom ist nicht nur die Operation zielführend, um die Beschwerden des Patienten zu lindern. In einer spanischen Studie zeigte die multimodale manuelle Therapie ähnliche Linderungseffekte.

Autor:
Dr. Christine Starostzik

26.04.2017 | Pankreaschirurgie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

In spezialisierten Zentren behandeln!

Krankenhausmortalität nach Pankreaseingriffen unerwartet hoch

Wie eine deutschlandweite Analyse zeigt, ist die Mortalität bei Eingriffen an der Bauchspeicheldrüse trotz Verbesserung der chirurgischen Technik sowie der peri- und postoperativen Versorgung mit 10% hoch. Spezialisierung und Zentralisierung könnten dies ändern, schreiben die Autoren. 

Autoren:
Florian Scheufele, PD Dr. med. Güralp O. Ceyhan

21.02.2017 | Herzchirurgie | Journal Club | Ausgabe 3/2017

Op. innerhalb des ersten Jahres nach PCI: zu hohes Risiko?

Die aktuellen ESC-Leitlinien empfehlen, nach perkutaner Koronarintervention (PCI) eine planbare Operation erst nach mindestens 4 Wochen (Bare-metal-Stent) bzw. 6 bzw. sogar 12 Monaten (Drug-eluting-Stent, DES) durchzuführen. Diese Empfehlung wurde jetzt anhand eines Patientenregisters überprüft. 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

21.02.2017 | Koronarer Bypass | Journal Club | Ausgabe 2/2017

Duale Thrombozytenaggregationshemmung auch nach Bypassoperation?

Die duale Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) nach perkutaner Koronarintervention ist Standard. Aber sollten auch Patienten nach Bypassoperation eine DAPT erhalten? 

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

07.02.2017 | Typ-2-Diabetes | Journal Club | Ausgabe 2/2017

US-Leitlinie 2017 zur Adipositastherapie bei Diabetes

Zusammenfassung für die Praxis

Was empfiehlt die US-amerikanische Leitlinie zur Diabetestherapie von 2017? Das aktualisierte Kapitel zur Adipositasbehandlung von Typ-2-Diabetikern und von Diabetes-Risikopatienten wird hier für die Praxis zusammengefasst und kommentiert.

Autor:
Dr. H. Schlögl

07.02.2017 | Herzchirurgie | Journal Club | Ausgabe 3/2017

„Drug-coated"-Stent bei hohem Blutungsrisiko dem „Bare‑metal"‑Stent überlegen

Zwei-Jahres-Ergebnisse der LEADERS‑FREE‑Studie

In der doppelblinden, multizentrischen LEADERS-FREE-Studie wurde das Konzept der perkutanen Koronarintervention (PCI) unter Verwendung von „Drug-coated"-Stents mit der Implantation konventioneller „Bare-metal"-Koronarstents verglichen.

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

04.02.2017 | Motilitätsstörungen | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Perorale Myotonie

Sicheres Verfahren zur Behandlung der Achalasie?

Die perorale endoskopische Myotonie zur Behandlung der Achalasie ist in den Händen erfahrener Endoskopiker ein sicheres Verfahren mit niedriger Komplikationsrate und ohne Mortalität. Dies zeigte eine große Studie aus China.

Quelle:

springermedizin.de

Autoren:
Dr. med. Holger H. Lutz, Professor Dr. med. Jens J.W. Tischendorf

01.02.2017 | Koronare Herzerkrankung | Journal Club | Ausgabe 2/2017

Moderate Mitralinsuffizienz bei Op.-bedürftiger KHK – mitmachen oder in Ruhe lassen?

Die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie von 2012 geben eine vorsichtige Empfehlung zugunsten einer Reparatur einer moderaten Mitralinsuffizienz im Rahmen einer Bypassoperation. Genau dieser Frage wurde im Rahmen einer Studie jetzt nachgegangen.

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

13.01.2017 | Herzklappenersatz | Journal Club | Ausgabe 2/2017

Klappenerhalt vor Klappenersatz – gilt das immer?

Klappenerhalt vor Klappenersatz!

Gemäß europäischen und amerikanischen Leitlinien sollte die Rekonstruktion der Mitralklappe gegenüber dem Ersatz bevorzugt werden. Eine aktuelle Studie hat jetzt gezeigt, dass für einzelne Subgruppen die chirurgische Rekonstruktion keinen Überlebensvorteil im Vergleich zum Klappenersatz bietet.

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

10.01.2017 | Koronare Herzerkrankung | Journal Club | Ausgabe 2/2017

Koronarintervention jetzt auch (wieder) bei Hauptstammstenose!

Oder doch nicht?

Die aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie sehen die Koronarintervention bei einfacher Anatomie als gleichberechtigt zur Bypassoperation an. Bei sehr komplexer Anatomie wird sie dagegen nicht empfohlen. Zwei aktuelle Studien kommen jetzt zu widersprüchlichen Ergebnissen.

Autor:
Prof. Dr. H. Eggebrecht

05.12.2016 | Prostatektomie | Journal Club | Ausgabe 1/2017

Offene oder Roboter-assistierte radikale Prostatektomie?

Was den Vergleichs zwischen offen retropubischer und roboterassistierter radikaler Prostatektomie angeht, war die Datenlage bisher dürftig. Jetzt wurden zum ersten Mal Ergebnisse hierzu veröffentlicht.

Autoren:
R. Ganzer, J.-U. Stolzenburg

01.12.2016 | Harnblasenkarzinom | journal club | Ausgabe 8/2016

Radikale Zystektomie versus Radiochemotherapie

Zystektomie oder organerhaltende Therapie (transurethrale Tumorresektion mit dem Ziel der R0-Resektion und anschließender Radiochemotherapie) beim muskelinvasiven Harnblasenkarzinom? Die Prognose der Patienten nach Alter und Behandlungsjahr wurde nun vergleichend ausgewertet.

Autor:
PD Dr. Gunther Klautke

01.12.2016 | Koronare Herzerkrankung | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Off-pump-Bypassoperation langfristig ohne Vorteile

Die Bypassoperation am schlagenden Herzen ohne Herz-Lungen-Maschine zeigt keinen Vorteil im Vergleich zur Operation unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine. Das ergab eine aktuelle Studie. 

Autor:
Prof. Dr. Peter W. Radke

01.11.2016 | NSCLC | Literatur kompakt_Tumoren der Lunge | Ausgabe 11/2016

NSCLC operativ entfernen, aber wie?

Vor kurzem wurden Lungentumoren neu subklassifiziert: die existierende T1a-Subgruppe (≤ 2 cm) wurde aufgeteilt in T1a (≤ 1 cm) und T1b (> 1 bis 2 cm), da sich die 5-Jahres-Überlebensraten der Patienten in diesen Gruppen sehr unterscheiden. Welche Operationsmöglichkeit ist wann die erfolgreichste?

Autor:
Christina Berndt

31.10.2016 | Herzklappenersatz | Journal Club | Ausgabe 6/2016

Kathetergestützte direkte Anuloplastie

Eine neue Therapieoption für Patienten mit sekundärer Mitralklappeninsuffizienz

Die Studie berichtet die 6‑Monats-Ergebnisse der Zulassungsstudie für das Cardioband®, einer Methode zur kathetergestützten direkten Anuloplastie. Bei dem Verfahren wird wie beim MitraClip ein steuerbarer Katheter venös-transseptal in den linken Vorhof eingebracht.

Autor:
Prof. Dr. V. Rudolph

11.10.2016 | Magenkarzinom | Journal Club | Ausgabe 12/2016

Magenkarzinom: Primarius entfernen, Metastasen belassen?

Erstmals systematisch für das metastasierte Magenkarzinom untersucht wurde eine Frage, die bei anderen metastasierten Karzinomen zunehmend diskutiert wird: den Primarius zu entfernen und die Metastasen zu belassen.

Autoren:
PD Dr. med. Thomas Zander, Hakan Alakus, Christiane Bruns
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