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Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

01.11.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 11/2017

Neues Vorhersageinstrument für anhaltenden Schmerz nach Brustkrebsoperation

Ein mittelschwerer bis starker anhaltender Schmerz nach einer Mammakarzinomoperation tritt bei bis zu 20 % der Patientinnen auf. In Studien wurden zahlreiche Risikofaktoren dafür identifiziert, aber ein entsprechendes Prognoseinstrument für die individuelle Risikoabschätzung fehlte bisher.

Autor:
Friederike Klein

01.10.2017 | Fertilität und Kinderwunsch | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Fertilitätserhaltende Therapie des frühen Endometriumkarzinoms möglich

Etwa 7 % der Patientinnen mit Endometriumkarzinom sind unter 45 Jahre alt. Bei lokal begrenztem, niedriggradigem Tumor ist eine Hormontherapie eine fertilitätserhaltende Behandlungsoption. Allerdings fehlten bisher Daten zur Sicherheit dieses Vorgehens in Bezug auf das Langzeitüberleben.

Autoren:
Friederike Klein, Prof. Dr. med. Peter Mallmann

01.09.2017 | Onkologische Therapie | journal club | Ausgabe 5/2017

Welche Rolle spielen Übergewicht und Fettleibigkeit?

Gibt es eine Assoziation zwischen Fettleibigkeit oder Übergewicht und dem Auftreten einer Kardiotoxizität nach Gabe von Anthrazyklinen oder der sequenziellen Gabe von Anthrazyklinen und Trastuzumab? Das wurde in einer Metaanalyse bei Brustkrebspatientinnen überprüft.

Autor:
Prof. Dr. Martin Wilhelm

01.08.2017 | Frühkindlicher Autismus | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2017

Rauchende Großmütter erhöhen das Autismus-Risiko

Longitudinalstudien, die lange Zeiträume und große Menschenzahlen einschließen, können zu überraschenden Assoziationen führen. Ein Beispiel: Die Kinder von rund 14.000 Schwangeren wurden nachverfolgt. Knapp 70 % der Mädchen mit während der Schwangerschaft rauchenden Großmüttern zeigten autistische Züge.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.08.2017 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Hormonelle Antikonzeption und Depressionsentstehung

Obwohl die Effekte antikonzeptiver Therapie und insbesondere progesteronhaltiger Antikonzeptiva aus der täglichen Praxis oft bekannt sind, existieren vergleichsweise wenig aussagekräftige Untersuchungen zum Gebrauch von Antikonzeptiva und Depressionsrisiko.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Arolt

01.07.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Blockade von CDK4/6 bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom

Welche Optionen haben Frauen mit unbehandeltem Östrogenrezeptor/Progesteronrezeptor- bzw. Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs in fortgeschrittenem Stadium? Zwei aktuellen Studien zufolge scheinen diese Patientinnen von einer CDK4/6-Blockade zusätzlich zur Letrozol-Therapie zu profitieren.

Autoren:
Kathrin von Kieseritzky, Anna Atak, Dr. med. Rachel Würstlein

28.06.2017 | Orale Kontrazeption | Journal Club | Ausgabe 3/2017

Verursacht die Pille Depressionen?

In verschiedenen Publikationen wurde die Einnahme oraler Kontrazeptiva mit Einschränkungen des allgemeinen Wohlbefindens oder Depressivität in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde in einer auch öffentlich viel beachteten großen Registerstudie ein Zusammenhang postuliert. Was ist dran? Unsere Expertin ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag

01.06.2017 | Diabetes | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 12/2017

Die beste Kontrazeption für Diabetikerinnen

Wollen Diabetikerinnen ihr Risiko für Thromboembolien minimieren, sollten sie auf eine intrauterine oder eine subdermale hormonelle Kontrazeption setzen. Die Pille schneidet hier weniger gut ab.

Autor:
Prof. Dr. med. H. Holzgreve

01.05.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Brusterhaltende Therapie mit adjuvanter Radiotherapie besser als die Mastektomie?

Randomisierte Phase-III-Studien der 1980er-Jahre haben die Gleichwertigkeit einer brusterhaltenden Chirurgie mit adjuvanter Ganzbrustbestrahlung gegenüber einer alleinigen Mastektomie gezeigt. Angesichts der sich verbessernden Früherkennung, Diagnostik und Therapie wurde nun die Relevanz dieser Studien geprüft.

Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst

01.05.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Bewegung bei Aromataseinhibitor-induzierter Arthralgie

Bei bis zu 50 % der Patientinnen, die mit Aromataseinhibitoren behandelt werden, entwickeln sich Arthralgien. Sie gelten als die häufigste Ursache einer mangelhaften Therapieadhärenz. Eine prospektiv randomisierte Studie untersuchte den Einfluss von Bewegung auf das Ausmaß der Arthralgien.

Autor:
Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg

01.05.2017 | Zervixkarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

CT-geplante HDR-Brachytherapie

Die primäre Radiochemotherapie ist die Standardbehandlung für Patientinnen mit nodal positiven und/oder lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinomen. Nun wurden die Langzeitergebnisse einer HDR(„high-dose-rate“)-Brachytherapie untersucht, die anstatt mit MRT mit der Computertomografie (CT) geplant wurde.

Autor:
Prof. Dr. Simone Marnitz-Schulze

01.04.2017 | Asthma bronchiale | journal club | Ausgabe 3/2017

Fischöl in der Schwangerschaft als Asthmaprophylaxe fürs Kind: Ja oder Nein?

Ein Zusammenhang zwischen Mangel an Omega-3-Fettsäuren und erhöhtem Asthmarisiko ist bekannt. Wäre eine Substitution in der Schwangerschaft also sinnvoll?

Autoren:
Prim. Dr. Peter Dovjak, Univ.- Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner

01.04.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Rezidivraten bei sehr jungen Patientinnen mit Mammakarzinom

Sehr junges Alter (35–40 Jahre) ist wohl infolge besonders aggressiver Tumoren mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Außerdem scheint sehr junges Alter per se ein erhöhtes Risiko zu bergen. Neuere Daten zeigen jedoch, dass die Überlebensrate trotz der erhöhten In-Brust-Rezidivrate nicht schlechter ist.

Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst

01.04.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Adjuvante Bestrahlung nach brusterhaltender Operation

Die adjuvante Radiotherapie (RT) nach brusterhaltender Operation ist unverzichtbarer Bestandteil des Behandlungskonzeptes für Patientinnen mit Mammakarzinom im Frühstadium. Bei älteren Patientinnen ist dieses Vorgehen jedoch umstritten.

Autoren:
Dr. Stefanie Corradini, Dr. Montserrat Pazos-Escudero

01.04.2017 | Chemotherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2017

Brustkrebs im Frühstadium: individuell angepasste, dosisdichte Chemotherapie

Das Konzept einer dosisdichten, individuell angepassten Chemotherapie wurde bei Brustkrebspatientinnen mit hohem Risiko erfolgreich getestet. In der PANTHER-Studie wurde es mit der ajduvanten Standardtherapie verglichen.

Autoren:
Peter Leiner, Prof. Dr. med. Christian Jackisch

01.04.2017 | Ernährung in der Schwangerschaft | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2017

Macht Koffein das Ungeborene hyperaktiv?

Immer wieder wird diskutiert, ob Kaffeekonsum während der Schwangerschaft einen negativen Einfluss auf das Kind hat. Zumindest was eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) angeht, kann jetzt Entwarnung gegeben werden.

Autor:
Dr. Kirsten Stollhoff

01.03.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Genexpressionstests beim Mammakarzinom

Bei manchen Bruskrebspatientinnen ist die Entscheidung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie nicht so leicht zu treffen. Genexpressionstests können dann zusätzliche prognostische Informationen zu den klinischen Parametern liefern.

Autoren:
Christina Berndt, Wolfgang Zimmermann, MPH PD Dr. med. Isabell Witzel

01.02.2017 | Reanimation im Kindesalter | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2017

Neugeborene: Zeitverbrauch bei Reanimation wird unterschätzt

Zeit vergeht schneller als gedacht. Gilt diese „Weisheit“ auch für die kardiopulmonale Reanimation Neugeborener? Eine italienische Arbeitsgruppe ging dieser Frage im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie nach.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.02.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 1/2017

Der Einfluss des Rauchens vor und nach der Diagnose Brustkrebs

Durch das Rauchen von Zigaretten erhöht sich insgesamt die Mortalität. Nun sollte geklärt werden, ob es auch die Prognose von Brustkrebspatientinnen verschlechtert. Dazu untersuchte ein Forscherteam die Assoziation von Nikotinabusus vor und nach einer Brustkrebsdiagnose mit der Letalität.

Autoren:
Dr. Clemens Seidel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Kortmann

01.02.2017 | Verletzungen der Wirbelsäule | journal club | Ausgabe 2/2017

Vertebroplastie zur Schmerzreduktion früher angehen?

Die Vertebroplastie zur Behandlung von Schmerzen nach osteoporotischen Wirbelfrakturen ist nach den negativen Ergebnissen zweier Studien fast vollständig aus der Schmerztherapie verschwunden. Ist sie schlichtweg zu spät durchgeführt worden?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
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