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Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

10.02.2018 | Humane Papillomaviren | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Vorsicht bei der Interpretation des HPV-DNA-Tests

Beim Sexualverkehr kann der HPV-infizierte Partner infizierte Zellen, freies Virus oder infiziertes Sperma im weiblichen Genitaltrakt ablagern, ohne dass es zur Infektion der Frau kommt. Erfolgt kurz nach dem Verkehr eine HPV-Testung, kann daher das Ergebnis falsch-positiv sein.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

10.01.2018 | Erkrankungen der Genitalorgane | Journal Club | Ausgabe 1/2018

Das Mikrobiom von Vagina bis Tuben und seine Relation zu uterinen Erkrankungen

Das Mikrobiom des Darms ist ausführlich untersucht. Fast täglich erreichen uns neue Informationen über seine Wichtigkeit für das Immunsystem, das allgemeine Wohlbefinden, die Entwicklung von psychischen Erkrankungen bis hin zum Ansprechen auf Krebstherapien. Die Untersuchung des Mikrobioms des weiblichen Reproduktionstrakts steckt hingegen noch in den Kinderschuhen.

Autor:
PD Dr. R. Popovici

19.12.2017 | Chemotherapie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 1/2018

Einsatz von Cannabinoiden bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen

Eine Chochrane-Analyse hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cannabis-basierten Medikamenten für chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten evaluiert. Unsere Expertin fasst die Ergebnisse für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autor:
Dr. Désirée Louise Dräger

11.12.2017 | Hormonsubstitution | Journal Club | Ausgabe 1/2018

Tod durch Absetzen einer Hormonersatztherapie?

Update 2017

Zwei Jahre ist es her, dass eine Studie für weltweite Aufmerksamkeit sorgte, da sie zeigte, dass Frauen, die vor dem 60. Lebensjahr eine HRT stoppten, innerhalb des ersten Jahres nach Absetzen ein erhöhtes Risiko für einen kardialen oder zerebrovaskulären Tod hatten. Einem häufig genannten Kritikpunkt wurde in einer erneuten Analyse der Daten Rechnung getragen.

Autor:
Prof. Dr. P. Stute

07.12.2017 | Diabetes und Schwangerschaft | journal club | Ausgabe 6/2017

Kontinuierliches Glukosemonitoring: Effektiv Für Schwangere mit Typ-1-Diabetes und ihre Babys?

Wie effektiv lassen sich bei schwangeren Typ-1-Diabetikerinnen oder solchen, die eine Schwangerschaft planen, durch kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) die Blutglukose und das Schwangerschafts- sowie neonatale Outcome beeinflussen?

Autor:
Dr. med. Jens H. Stupin

20.11.2017 | Typ-2-Diabetes | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 20/2017

Vitamin A im Mutterleib verhindert Diabetes

Eine dänische Registerstudie zeigt: Die Supplementation von Vitamin A in Margarine ist eine leicht umzusetzende und hocheffektive Maßnahme zur Prävention des Typ-2-Diabetes.

Autor:
Prof. Dr. med. P. Schwarz

13.11.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 11/2017

Neues Vorhersageinstrument für anhaltenden Schmerz nach Brustkrebsoperation

Ein mittelschwerer bis starker anhaltender Schmerz nach einer Mammakarzinomoperation tritt bei bis zu 20 % der Patientinnen auf. In Studien wurden zahlreiche Risikofaktoren dafür identifiziert, aber ein entsprechendes Prognoseinstrument für die individuelle Risikoabschätzung fehlte bisher.

Autor:
Friederike Klein

16.10.2017 | Fertilität und Kinderwunsch | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Fertilitätserhaltende Therapie des frühen Endometriumkarzinoms möglich

Etwa 7 % der Patientinnen mit Endometriumkarzinom sind unter 45 Jahre alt. Bei lokal begrenztem, niedriggradigem Tumor ist eine Hormontherapie eine fertilitätserhaltende Behandlungsoption. Allerdings fehlten bisher Daten zur Sicherheit dieses Vorgehens in Bezug auf das Langzeitüberleben.

Autoren:
Friederike Klein, Prof. Dr. med. Peter Mallmann

02.09.2017 | Onkologische Therapie | journal club | Ausgabe 5/2017

Welche Rolle spielen Übergewicht und Fettleibigkeit?

Gibt es eine Assoziation zwischen Fettleibigkeit oder Übergewicht und dem Auftreten einer Kardiotoxizität nach Gabe von Anthrazyklinen oder der sequenziellen Gabe von Anthrazyklinen und Trastuzumab? Das wurde in einer Metaanalyse bei Brustkrebspatientinnen überprüft.

Autor:
Prof. Dr. Martin Wilhelm

07.08.2017 | Frühkindlicher Autismus | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2017

Rauchende Großmütter erhöhen das Autismus-Risiko

Longitudinalstudien, die lange Zeiträume und große Menschenzahlen einschließen, können zu überraschenden Assoziationen führen. Ein Beispiel: Die Kinder von rund 14.000 Schwangeren wurden nachverfolgt. Knapp 70 % der Mädchen mit während der Schwangerschaft rauchenden Großmüttern zeigten autistische Züge.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

31.07.2017 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Hormonelle Antikonzeption und Depressionsentstehung

Obwohl die Effekte antikonzeptiver Therapie und insbesondere progesteronhaltiger Antikonzeptiva aus der täglichen Praxis oft bekannt sind, existieren vergleichsweise wenig aussagekräftige Untersuchungen zum Gebrauch von Antikonzeptiva und Depressionsrisiko.

Autor:
Prof. Dr. med. Volker Arolt

17.07.2017 | Mammakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2017

Blockade von CDK4/6 bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom

Welche Optionen haben Frauen mit unbehandeltem Östrogenrezeptor/Progesteronrezeptor- bzw. Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs in fortgeschrittenem Stadium? Zwei aktuellen Studien zufolge scheinen diese Patientinnen von einer CDK4/6-Blockade zusätzlich zur Letrozol-Therapie zu profitieren.

Autoren:
Kathrin von Kieseritzky, Anna Atak, Dr. med. Rachel Würstlein

28.06.2017 | Orale Kontrazeption | Journal Club | Ausgabe 3/2017

Verursacht die Pille Depressionen?

In verschiedenen Publikationen wurde die Einnahme oraler Kontrazeptiva mit Einschränkungen des allgemeinen Wohlbefindens oder Depressivität in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde in einer auch öffentlich viel beachteten großen Registerstudie ein Zusammenhang postuliert. Was ist dran? Unsere Expertin ordnet die Ergebnisse für Sie ein.

Autor:
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag

27.06.2017 | Diabetes | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 12/2017

Die beste Kontrazeption für Diabetikerinnen

Wollen Diabetikerinnen ihr Risiko für Thromboembolien minimieren, sollten sie auf eine intrauterine oder eine subdermale hormonelle Kontrazeption setzen. Die Pille schneidet hier weniger gut ab.

Autor:
Prof. Dr. med. H. Holzgreve

22.05.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Brusterhaltende Therapie mit adjuvanter Radiotherapie besser als die Mastektomie?

Randomisierte Phase-III-Studien der 1980er-Jahre haben die Gleichwertigkeit einer brusterhaltenden Chirurgie mit adjuvanter Ganzbrustbestrahlung gegenüber einer alleinigen Mastektomie gezeigt. Angesichts der sich verbessernden Früherkennung, Diagnostik und Therapie wurde nun die Relevanz dieser Studien geprüft.

Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst

22.05.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Bewegung bei Aromataseinhibitor-induzierter Arthralgie

Bei bis zu 50 % der Patientinnen, die mit Aromataseinhibitoren behandelt werden, entwickeln sich Arthralgien. Sie gelten als die häufigste Ursache einer mangelhaften Therapieadhärenz. Eine prospektiv randomisierte Studie untersuchte den Einfluss von Bewegung auf das Ausmaß der Arthralgien.

Autor:
Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg

22.05.2017 | Zervixkarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

CT-geplante HDR-Brachytherapie

Die primäre Radiochemotherapie ist die Standardbehandlung für Patientinnen mit nodal positiven und/oder lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinomen. Nun wurden die Langzeitergebnisse einer HDR(„high-dose-rate“)-Brachytherapie untersucht, die anstatt mit MRT mit der Computertomografie (CT) geplant wurde.

Autor:
Prof. Dr. Simone Marnitz-Schulze

19.04.2017 | Asthma bronchiale | journal club | Ausgabe 3/2017

Fischöl in der Schwangerschaft als Asthmaprophylaxe fürs Kind: Ja oder Nein?

Ein Zusammenhang zwischen Mangel an Omega-3-Fettsäuren und erhöhtem Asthmarisiko ist bekannt. Wäre eine Substitution in der Schwangerschaft also sinnvoll?

Autoren:
Prim. Dr. Peter Dovjak, Univ.- Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner

19.04.2017 | Chemotherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2017

Brustkrebs im Frühstadium: individuell angepasste, dosisdichte Chemotherapie

Das Konzept einer dosisdichten, individuell angepassten Chemotherapie wurde bei Brustkrebspatientinnen mit hohem Risiko erfolgreich getestet. In der PANTHER-Studie wurde es mit der ajduvanten Standardtherapie verglichen.

Autoren:
Peter Leiner, Prof. Dr. med. Christian Jackisch

18.04.2017 | Mammakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Rezidivraten bei sehr jungen Patientinnen mit Mammakarzinom

Sehr junges Alter (35–40 Jahre) ist wohl infolge besonders aggressiver Tumoren mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Außerdem scheint sehr junges Alter per se ein erhöhtes Risiko zu bergen. Neuere Daten zeigen jedoch, dass die Überlebensrate trotz der erhöhten In-Brust-Rezidivrate nicht schlechter ist.

Autoren:
MaHM Dr. René Baumann, Prof. Dr. Jürgen Dunst
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