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Kommentierte Studienreferate

Kommentierte Studienreferate

01.05.2017 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Gleichgewichtssinn bei Migräne: Je schwerer die Erkrankung desto schlechter die Balance

Migräneattacken hinterlassen Spuren im Gehirn. Das hat wohl auch Auswirkungen auf das Gleichgewichtsorgan. Eine monozentrische Studie korreliert erstmals das Ausmaß von Balance-Störungen mit dem Schweregrad der Migräne.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

22.04.2017 | Diagnostik in der Gastroenterologie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Expertenzentren erforderlich?

Endoskopie bei Barrett-Ösophagus: Der Experte ist gefragt

Etwa ein bis zwei Prozent der erwachsenen Deutschen hat einen Barrett-Ösophagus. Einmal entdeckt wird zumeist eine Überwachung zur Detektion früher Neoplasien empfohlen. Bedarf es hierfür eines Experten?

Autor:
Prof. Dr. med. Joachim Labenz

01.04.2017 | Humane Papillomaviren | Medizin aktuell | Ausgabe 2/2017

Ist eine HPV-Impfung bei Rezidiv eines Virus-Typ-16-Papilloms sinnvoll?

Bei einem 34-jährigen Patienten, der sich mit Sprechkrampf vorstellte, wurde als Zufallsbefund ein HPV-Typ-16-high-risk-Papillom festgestellt. Zwei Jahre nach der Abtragung zeigte sich erneut eine kleine Raumforderung subglottisch. Wäre eine Impfung sinnvoll gewesen?

Autoren:
Prof. Dr. med. Jens Peter Klußmann, Dr. med. Tobias Kroll

01.01.2017 | Morbus Meniere | journal club | Ausgabe 1/2017

Große Studie: Betahistin bei Morbus Menière nicht wirksamer als Placebo

Betahistin ist seit vielen Jahren zur Prophylaxe von Attacken der Menièrschen Erkrankung zugelassen. Nun wurde erstmals eine große placebokontrollierte Studie zu seiner Wirksamkeit durchgeführt. Das Ergebnis überrascht.

Autor:
Prof. Dr. med Hans-Christoph Diener

01.12.2016 | Urtikaria und Angioödem | Literatur kompakt | Ausgabe 8/2016

Chronische Urtikaria? Weizenallergie!

Als Trigger einer chronisch spontanen Urtikaria werden unterschiedliche Faktoren angesehen, etwa Infekte, Nahrungsmittelintoleranzen oder auch Stress. Eine IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie zählt üblicherweise nicht dazu. Nach Einschätzung von Allergologen könnte aber speziell die Weizenallergie ein unterschätzter Auslöser sein.

Autor:
Prof. Dr. Thilo Jakob

14.11.2016 | Gastroösophageale Refluxkrankheit | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Husten, Stimmstörungen & Co.

Extraösophageale Manifestationen der Refluxerkrankung – Fakt oder Fiktion?

Bei Verdacht auf extraösophageale Manifestationen einer Reflux-Krankheit führen diagnostische Funktionsuntersuchungen sowie Therapieversuche mit Säureblockern meist zu wenig befriedigenden Ergebnissen.

Autor:
Prof. Dr. med. Joachim Labenz

01.10.2016 | Riechstörungen | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2016

Riechvermögen bei allergischer Rhinitis gestört

Riechstörungen können ein wichtiges Symptom bei Patienten mit allergischer Rhinitis sein. Sie haben zum Teil deutliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen.

Autor:
Dr. Ulrich Mutschler

08.08.2016 | HNO-Tumoren | Journal Club | Ausgabe 9/2016

Kopf-Hals-Tumoren: Bildgestützt Überwachen als Alternative zur Neck Dissection

Diese Studie stärkt die Bedeutung der Bildgebung im Therapiemanagement bei Kopf-Hals-Tumoren: Die Überwachung mit PET/CT ist einer geplanten Neck Dissection hinsichtlich Gesamtüberleben und lokoregionaler Kontrolle im 2‑Jahres-Zeitraum gleichwertig, jedoch mit geringeren Komplikationen verbunden und kosteneffektiver.

Autor:
PD Dr. T. Derlin

01.08.2016 | Multiple Sklerose | Literatur kompakt | Ausgabe 7-8/2016

Kutane Nebenwirkungen unter Daclizumab häufig, aber gut behandelbar

Der subkutane Anti-CD25-Antikörper Daclizumab wurde gerade zur Behandlung schubförmiger Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Fernab der Injektionsstellen kann er Hautreaktionen verursachen. Diese sind jedoch meist gut behandelbar.

Autoren:
Axel Haarmann, Mathias Buttmann

28.07.2016 | Husten | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Therapierefraktärer Husten

Antibiotikum half nur, wenn Asthma im Spiel war

Eigentlich war das Studiendesign dafür ausgelegt zu klären, ob eine antibiotische Therapie gegen refraktären Husten hilft. Das Ergebnis aber, gab den Anstoß sich die Komorbiditäten der Patienten mit signifikanter Verbesserung des Hustes näher anzuschauen.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

13.07.2016 | Infektionskrankheiten in der Pneumologie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Potenziell gegen Atemwegsinfekte

Heiße Luft bei Erkältung: Was verträgt der Patient?

Infekte der oberen Atemwege führen zu vielen Arztbesuchen, Arbeitsausfällen und ungerechtfertiger Antibiotikagabe. Eine Alternative stellt das Inhalieren heißer Luft dar. Ob der Patient derart hohe Temperaturen toleriert, wurde jetzt in einer Machbarkeitsstudie überprüft.

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann Sebastian Füeßl

20.06.2016 | Schlafapnoe | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

„Zungenschrittmacher“ im Langzeitverlauf wirksam

Die kraniale Nervus-hypoglossus-Stimulation der oberen Atemwege zur Behandlung bei OSA (sog. „Zungenschrittmacher“) kann bei Nichtakzeptanz der Standardtherapie eine Alternative sein.

Autor:
Prof. Dr. med. Kurt Rasche

17.06.2016 | Computertomographie | Literatur kommentiert | Ausgabe 8/2016

HSNCC: Ist die Neck-Dissektion nach Radiochemotherapie immer notwendig?

Bisher war der Stellenwert einer geplanten Neck-Dissektion (ND) nach Radiochemotherapie bei Patienten mit lokoregionär fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen im HNO-Bereich (HNSCC) ungeklärt. Die vorliegende Studie untersuchte nun, ob mithilfe der Restaging-PET-CT auf eine elektive ND verzichtet werden kann, sofern die Patienten eine komplette Remission zeigen.

Autoren:
PD Dr. med. Robert Michael Hermann, Prof. Dr. med. Hans Christiansen

17.06.2016 | Virologie | Journal Club | Ausgabe 8/2016

Humane Papillomaviren und p16-Protein bestimmen Outcome von Oropharynxkarzinomen

Unabhängige Wirkung von Cetuximab

Die Post-hoc-Subgruppenanalyse der Landmark-Phase-III-Studie präsentiert die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Cetuximab in Verbindung mit der Radiotherapie, im Vergleich zur Radiotherapie allein, bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Karzinomen (LAHNC).

Autor:
Prof. Dr. T. Kuhnt

01.06.2016 | Pädiatrische Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2016

Videolaryngoskopie: nun auch beim Neugeborenen überlegen!

Erst kürzlich wurde der Videolaryngoskopie (VL) im Neugeborenenalter noch fehlende Evidenz attestiert. Diese Cochrane-Aussage konnte nun durch die Veröffentlichung einer randomisierten Studie in Pediatrics eindrucksvoll entkräftet werden.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.06.2016 | Pädiatrische Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2016

Videolaryngoskopie: bei der Notfallintubation besser!

Die primären Erfolgsraten der direkten Laryngoskopie bei Notfallintubationen auf der Erwachsenenintensivstation liegen bei nur 50–60 %. Im Kindesalter sind die Zahlen sicher nicht besser. Kann die mittlerweile vielerorts etablierte Methode der Videolaryngoskopie (VL) nun endlich diese Rate zu verbessern helfen? Ja, sie kann!

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.06.2016 | Allergologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2016

Falsch positive Allergietests vermeidbar

Falsch positive Tests in der Allergiediagnostik durch den Einfluss kreuzreagierender Kohlenhydrat-Determinanten auf Proteinen etwa von Pflanzen sind nicht selten. Sie können aber zum Beispiel durch Inhibitoren der Determinanten vermieden werden.

Autoren:
Peter Leiner, Prof. Dr. Thilo Jakob

01.05.2016 | Palliativmedizin | Literatur kompakt_Allgemeine Onkologie | Ausgabe 5/2016

Ehrliche Aufklärung gewünscht

Patienten mit fortgeschrittenem Malignom ihre infauste Prognose mitzuteilen, ist eine der Herausforderungen im onkologischen Alltag. Wie wirkt sich die Aufklärung auf das psychische Befinden der Betroffenen aus?

Autoren:
Kathrin von Kieseritzky, Dr. phil. Sigrun Vehling

01.04.2016 | Morbus Meniere | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2016

Morbus Menière: Betahistin nicht wirksamer als Placebo

Die Ergebnisse einer doppelblind placebokontrollierten Studie zur Wirksamkeit von Betahistin bei M. Menière zeigen: Das Antihistaminikum Betahistin ist weder niedrig- noch hochdosiert wirksamer als Placebo.

Autoren:
Dr. med. Helmut Schaaf, Prof. Dr. med. Gerhard Hesse

01.04.2016 | Nasopharynxkarzinom | Literatur kompakt_Kopf-Hals-Tumoren | Ausgabe 4/2016

IMRT und Überleben bei Nasopharynxkarzinom

Moderne Bestrahlungsmethoden wie die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) werden auch zur Behandlung des in China häufig vorkommenden Nasopharynxkarzinoms (NPC) eingesetzt. In einer großen Studie wurde der Einfluss der IMRT auf das Überleben der so behandelten Patienten untersucht.

Autor:
Christina Berndt
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