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Über dieses Buch

Ein kurzgefasster Leitfaden zu den modernen Therapiestrategien bei Diabetes im Kindes- und Jugendalter. Übersichtlich und auf dem neuesten Stand - für alle medizinischen und nicht-medizinischen Profis, die wenig Zeit haben, die wissenschaftlichen Grundlagen bereits kennen und schnelle Orientierung benötigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Definition, Klassifikation und Epidemiologie des Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Nach den Daten des aktuellen Atlas der International Diabetes Federation (IDF) haben weltweit im Jahr 2013 mehr als 382 Mio. Menschen Diabetes. Hinzu kommt eine möglicherweise ebenso große Zahl undiagnostizierter Menschen mit Typ-2-Diabetes.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

2. Pathophysiologie und Prävention des Typ-1-Diabetes

Zusammenfassung
1869 beschrieb Paul Langerhans in seiner Dissertation die nach ihm benannten Inselzellen des Pankreas. 20 Jahre später (1889) erkannten Josef von Mering und Oskar Minkowski die Bedeutung der Bauchspeicheldrüse für die Entstehung des Diabetes mellitus. 1909 gab Jean de Meyer dem unbekannten, in den Langerhans- Inseln gebildeten Wirkstoff den Namen »Insulin«.
T. Danne, K. Lange, O. Kordonouri

3. Ernährungsbehandlung

Zusammenfassung
Moderne Therapievorstellungen basieren darauf, dass Kinder mit Diabetes gesunde Kinder sind, die sich durch einen Insulinmangel auszeichnen. Mit einer auf die Nahrungsaufnahme abgestimmten Insulinzufuhr sollen sie so weit wie möglich wie gesunde Kinder leben können.
T. Danne, O. Kordonouri, K. Lange

4. Insulin und andere Medikamente

Zusammenfassung
Die industrielle Herstellung von Humaninsulin erfolgt heute ausschließlich biosynthetisch durch gentechnologische Verfahren. Während zunächst Escherichia coli benutzt wurde, um Proinsulin herzustellen, aus dem durch enzymatische Abspaltung des C-Peptids Humaninsulin gewonnen wurde, wird heute fast ausschließlich synthetische DNS zur Herstellung von Mini-Proinsulin in Hefen zur Herstellung von Humaninsulin und kurz- und langwirksamen Insulinanaloga benutzt.
T. Danne, O. Kordonouri, K. Lange

5. Stoffwechselkontrollen

Zusammenfassung
Der Einsatz der heute verfügbaren Methoden zur Beurteilung der Effektivität der Insulinbehandlung hängt in erster Linie von ihren unterschiedlichen Integrationszeiten ab.
T. Danne, O. Kordonouri, K. Lange

6. Praxis der Insulintherapie

Zusammenfassung
Jedes an Diabetes mellitus erkrankte Kind hat Anspruch auf eine optimale Betreuungsqualität unabhängig von der sozioökonomischen Herkunft oder der Region, in der es lebt. Erstbehandlung und Dauerbetreuung sollen vom 1. bis zum 18., in Einzelfällen bis zum 21. Lebensjahr kontinuierlich von einem kinderdiabetologisch erfahrenen Team durchgeführt werden.
T. Danne, O. Kordonouri, K. Lange

7. Insulinpumpentherapie, künstliches Pankreas, Zell- und Gentherapie

Zusammenfassung
Anfang der 1990er Jahre wurde die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen mit einfacheren Behandlungsschemata (zwei Injektionen Mischinsulin) behandelt. Rasch setzte sich aber die intensivierte Therapie mit 4, 5 oder 6 Injektionen auch in der Pädiatrie durch.
T. Danne, O. Kordonouri, K. Lange

8. Didaktische Hilfen für die Umsetzung der Insulintherapie im Alltag

Zusammenfassung
Als Hilfe für die Umsetzung der intensivierten Insulintherapie (ICT)wurden im Kinderkrankenhaus AUF DER BULT Hannover für die Eltern und ihre Kinder einige Übersichten und Arbeitsbögen entwickelt, die ihnen schrittweise die Logik der differenzierten Prandial- und Basalinsulinsubstitution vermitteln.
K. Lange, T. Danne, O. Kordonouri

9. Grundlagen und Durchführung der Diabetesschulung

Zusammenfassung
Eine strukturierte und qualitätsgesicherte Diabetesschulung ist heute unbestritten ein integraler und unverzichtbarer Bestandteil jeder Diabetestherapie. Empfehlungen zu altersgemäßer Schulung werden in allen nationalen und internationalen Leitlinien zur pädiatrischen Diabetologie formuliert.
K. Lange, O. Kordonouri, T. Danne

10. Hypoglykämie

Zusammenfassung
Hypoglykämien sind die häufigste akute Nebenwirkung der Insulintherapie und daher von großer praktischer Bedeutung. Asymptomatische und leichte bis mittelgradige Hypoglykämien können fast täglich auftreten, schwere Hypoglykämien, bei denen der Patient sich selbst nicht mehr helfen kann, auf fremde Hilfe angewiesen ist bzw.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

11. Diabetische Ketoazidose (DKA) und hyperglykämisches hyperosmolares Syndrom

Zusammenfassung
Die diabetische Ketoazidose ist die wesentliche Ursache für die Morbidität und Mortalität von Kindern mit Typ-1-Diabetes bei Manifestation und im weiteren Krankheitsverlauf.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

12. Folgeerkrankungen und Prognose des Typ-1-Diabetes

Zusammenfassung
Vaskuläre Folgeerkrankungen der kleinen Gefäße (Mikroangiopathie), d. h. Organveränderungen, die sich am Auge (Retinopathie) und an der Niere (Nephropathie) manifestieren, aber auch andere Organsysteme (Neuropathie) betreffen können, sowie eine beschleunigte Arteriosklerose (Makroangiopathie) sind heute bestimmend für das Lebensschicksal von Kindern und Jugendlichen mit Typ- 1-Diabetes. In der letzten Zeit mehren sich die Hinweise, dass gerade während der ersten Zeit der Betreuung wichtige Weichen für eine gute (Selbst-)Behandlung der Erkrankung gestellt werden. Damit kommt der pädiatrischen Betreuung in der Prävention der Langzeitfolgen des Typ-1-Diabetes eine außerordentliche medizinische und gesundheitspolitische Bedeutung zu.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

13. Assoziierte Erkrankungen bei Typ-1-Diabetes

Zusammenfassung
Autoimmunerkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Zöliakie, Autoimmunthyreoiditis, Morbus Basedow, Morbus Addison, Vitiligo, Alopezie, Hypogonadismus oder perniziöse Anämie treten häufig im Zusammenhang miteinander auf. Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, eine weitere Autoimmunerkrankung zu entwickeln, insbesondere eine Autoimmunthyreoiditis oder Zöliakie.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

14. Psychosoziale Situation und psychologische Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern

Zusammenfassung
In den 1950er und 1960er Jahren vertraten einige Autoren die Auffassung, dass anhaltende emotionale Konflikte oder gravierende Verlust- und Trennungserlebnisse ursächlich mit der Manifestation eines Diabetes in Verbindung stehen. Empirisch belegt wurden diese Thesen durch retrospektive Studien und Kasuistiken, deren Aussagekraft methodisch kritisch zu sehen ist.
K. Lange, O. Kordonouri, T. Danne

15. Soziale Hilfen und rechtliche Regelungen

Zusammenfassung
Jedes Kind hat heute das Recht auf den Besuch eines Kindergartens. Das gilt auch für Kinder mit Diabetes. Entsprechend sollten Eltern motiviert werden, ihrem Kind ein gemeinsames Aufwachsen mit Gleichaltrigen und erste Schritte in die Selbstständigkeit zu ermöglichen.
K. Lange, T. Danne, O. Kordonouri

16. Andere Diabetesformen bei Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung
Bei Kindern und Jugendlichen tritt nach wie vor fast ausschließlich ein insulinpflichtiger Typ-1-Diabetes auf. Daneben sollte jedoch nicht vergessen werden, dass sich auch andere Formen des Diabetes mellitus bereits im Kindes- und Jugendalter manifestieren können.
O. Kordonouri, T. Danne, K. Lange

17. Strukturen, Finanzierung und Ergebnisse der pädiatrischen Diabetologie

Zusammenfassung
Die sich an den initialen Klinikaufenthalt anschließende Langzeitbehandlung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes sollte fast ausschließlich ambulant in diabetologisch-qualifizierten Kinderkliniken und pädiatrischen Schwerpunktpraxen erfolgen. Stationäre Aufnahmen nach der Diabetesmanifestation sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden.
K. Lange, T. Danne, O. Kordonouri

Backmatter

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