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05.09.2018 | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Trauma und Berufskrankheit 3/2018

Kompetenz und Organisation für den Massenanfall von Patienten in der Seeschifffahrt

Erkenntnisse aus dem KOMPASS-Projekt

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 3/2018
Autoren:
FEBS PD Dr. S. Schulz-Drost, M. Weigeldt, S. Trach, E. Henning, A. Ekkernkamp, D. Gümbel

Zusammenfassung

Massenanfälle von Erkrankten oder Verletzten im maritimen Umfeld stellen Rettungskräfte vor besondere Herausforderungen, da zum einen personell limitierte Ressourcen vorliegen, zum anderen lange Eingriffszeiten zu überbrücken sind und häufig nur unzureichendes Material auf Schiffen vorgehalten wird. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt KOMPASS (Kompetenz und Organisation für den Massenanfall von Patienten in der Seeschifffahrt, Förderkennzeichen 13N13255 bis 13N13260) liefert wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Erstmaßnahmen an Bord. Der nautischen Crew kommt hierbei eine besondere Bedeutung sowohl für organisatorische Aufgaben als auch die medizinische Erstversorgung zu. Es wurden Empfehlungen ausgesprochen, wie an Bord befindliches medizinisches Fach- und Laienpersonal strukturiert in das Schadensmanagement integriert werden kann. Neben der frühzeitigen Kommunikation zu landseitigen Hilfestellen sollen Patienten an dafür vorbereiteten Ablagen gesammelt und dokumentiert werden, eine Priorisierung der Behandlung und schließlich die Ordnung des Raumes für therapeutische Bemühungen erfolgen. Durch elektronisch gestützte Triage und ein vernetztes autarkes Tablet‑/Laptop-System kann die Effektivität der An-Bord-Versorgung erheblich gesteigert und gleichzeitig die Kommunikation zur professionellen landseitigen Hilfe zeitnah sichergestellt werden. Die Übernahme des Managements durch den leitenden Notarzt See und ein Verletztenversorgungsteam wird hierdurch gewährleistet.

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