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01.02.2013 | Leitthema | Ausgabe 2/2013

Der Onkologe 2/2013

Komplementäre und alternative Medizin in der Palliativmedizin bei Tumorpatienten

Expertenkonsens zur Beratung

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 2/2013
Autoren:
Dr. J. Hübner, K. Münstedt, C. Stoll, B. van Oorschot, F. Lordick

Zusammenfassung

Hintergrund

Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen suchen häufig nach Methoden der Komplementär- und Alternativmedizin (KAM). Aufgrund der Bedeutung dieser Thematik entwickelte eine deutsche Expertengruppe einen Konsens zur Beratung zu KAM in der Onkologie. Basierend auf diesem Konsens erarbeiteten wir nun die Empfehlungen weiter zu einem Konsens für die Beratung zu KAM bei Patienten in palliativer Therapiesituation. Komplementärverfahren kommen in ausgewählten Fällen zusätzlich zu den wissenschaftlich etablierten Maßnahmen der Palliativmedizin zum Einsatz.

Methode

Grundlage dieser Empfehlungen sind v. a. ethische Grundsätze in der Medizin und eine Literaturanalyse.

Ergebnisse

Die Risiken des Einsatzes von komplementären Behandlungsmethoden (Nebenwirkungen und Interaktionen) sind oftmals nicht ausreichend bekannt. Insbesondere durch alternativmedizinische Angebote, die „Heilung“ auch in weit fortgeschrittenen Erkrankungssituationen versprechen, besteht die Gefahr, dass die notwendige Auseinandersetzung von Patient und Arzt mit der real bestehenden Krankheitssituation verhindert wird.

Schlussfolgerungen

Das Gegenkonzept besteht in einer ehrlichen und umfassenden Beratung von Patienten und Angehörigen, die Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung eine selbstbestimmte Entscheidungsfindung ermöglichen soll. Sinnvolle Maßnahmen sollten weder verzögert noch unterlassen werden.

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Literatur
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