Implantatversorgung bei seltenen Erkrankungen mit orofazialer Beteiligung
- 02.10.2025
- Komplikationen in der zahnmedizinischen Implantologie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Zahnärzte
- Zertifizierende Institution
- BZÄK
- DGZMK
- KZBV
- Zertifiziert bis
- 01.10.2026
- Anzahl Versuche
- 2
- Dies ist Ihre Lerneinheit
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Bei seltenen Erkrankungen mit orofazialer Beteiligung ist ein multidisziplinäres Team erforderlich, das die gesamte Bandbreite der Zahnmedizin, von der Prävention bis zur chirurgischen Behandlung, sowie multiple allgemeinmedizinische Disziplinen umfasst. Da es bei seltenen Erkrankungen nur eine kleine Anzahl von Betroffenen gibt, sind die in der Literatur verfügbaren Informationen begrenzt, v. a. bei speziellen Aspekten, wie der oralen Rehabilitation. Aus zahnmedizinischer Sicht ist die Behandlung dieser Patienten darauf ausgerichtet, insbesondere die Lebensqualität zu verbessern. Die orale Rehabilitation mithilfe von Zahnimplantaten ist dabei eine hervorragende Therapieoption. Um Implantate zur prothetischen Rehabilitation nutzen zu können, ist es unabdingbar, den Allgemeinzustand der betroffenen Personen zu kennen. Zahnimplantate sollten im Idealfall in einem möglichst gesunden Kieferknochen eingesetzt werden und erfordern zusätzlich gesunde orale periimplantäre Weichteilgewebe.
Im vorliegenden Artikel werden die Möglichkeiten der oralen Rehabilitation mit dentalen Implantaten bei Personen mit seltenen Erkrankungen dargestellt. Nachdem Sie diese Lerneinheit absolviert haben, ...
- können Sie die zahnmedizinischen Aspekte der 5 nachfolgend aufgeführten seltenen Erkrankungen bestimmen und unterscheiden,
- sind Sie in der Lage, Merkmale und Komplikationen seltener Erkrankungen zu erkennen,
- wissen Sie die individuelle Indikationsstellung für Implantate je nach Alter und Schweregrad der Erkrankung zu beurteilen,
- ist Ihnen bewusst, dass eine komplexe Behandlungsplanung immer individuell und interdisziplinär ist.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.