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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Der Orthopäde 9/2009

Komplikationen nach Hüftoperationen

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Prof. Dr. B.-D. Katthagen, A.-R. Zahedi

Zusammenfassung

In dem 10-Jahres-Zeitraum 1999–2008 ist es gemäß einer prospektiven fortlaufenden Erfassung bei 12.590 Hüftoperationen (11.059 bei Erwachsenen und 1531 bei Kindern) in unserer Klinik bei 4,96% der Operationen postoperativ zu Komplikationen gekommen (5,2% bei Erwachsenen und 1,96% bei Kindern). 110 Thrombosen (0,87% klinisch apparent und bildgebend bestätigt), 191 Wundheilungsstörungen (1,52%), davon 57 Infektionen (0,45%), 53 revisionsbedürftige Hämatome (0,42%) und 88 (0,7%) periphere Nervenläsionen stellen die häufigsten Komplikationen. Verfahrensspezifische Komplikationsstatistiken (Hüftendoprothesen, Prothesenwechsel, proximale Femurosteotomien und Beckenosteotomien, Metallentfernungen und Operationen bei Kindern – Azetabuloplastiken, Femurosteotomien und operative Einstellungen) werden dargestellt. Sie ermöglichen die Beurteilung und den Vergleich von methoden- und abteilungsspezifischen Risiken und deren Entwicklung über die Zeit. Ein offener und offensiver Umgang mit postoperativen Komplikationen kann kostengünstig und wirkungsvoll Behandlungsergebnisse verbessern.

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