Frontzahnästhetik mit direkten Kompositrestaurationen
- 15.09.2025
- Kompositrestauration
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 2
- Für
- Zahnärzte
- Zertifizierende Institution
- BZÄK
- DGZMK
- KZBV
- Zertifiziert bis
- 14.09.2026
- Anzahl Versuche
- 2
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Direkte Kompositrestaurationen gelten heutzutage als ästhetisch hochwertige, minimalinvasive Standardtherapie für Defekte im Frontzahnbereich. Durch die aktuelle S3-Leitlinie wurde das Indikationsfeld für Kompositrestaurationen erneut erweitert. Voraussetzung für den Langzeiterfolg sind eine zuverlässige Trockenlegung, korrekte Adhäsivtechnik, präzise Matrizentechnik sowie eine anatomiegerechte Mehrschichttechnik. Die Lichtpolymerisation, gezieltes Einschleifen und Hochglanzpolitur sichern zudem die Funktionalität, Langlebigkeit und Ästhetik. Moderne Materialien ermöglichen unter anderem eine natürliche Ästhetik durch eine gezielte Farbauswahl mit Einbau von Charakterisierungsfarben und Transluzenzen. Zur Objektivierung der Ästhetik dienen Parameter wie Goldener Schnitt, Rot-Weiß-Ästhetik und Schneidezahnproportionen. Komposite bieten eine substanzschonende, reparaturfähige und ästhetisch ansprechende Alternative zu indirekten Versorgungen.
Nach der Lektüre dieses Beitrags …
- sind Sie in der Lage, eine leitliniengerechte Therapie durchzuführen.
- kennen Sie die Grundlagen und die ästhetischen Prinzipien zur Anfertigung direkter Restaurationen im Frontzahnbereich.
- beachten Sie die kritischen Schritte der Kontaminationskontrolle und Adhäsivtechnik, um eine dauerhafte und fehlerfreie Haftung des Komposits an der Zahnhartsubstanz zu gewährleisten.
- fühlen Sie sich sicher darin, die verschiedenen Matrizentechniken zu bewerten und gezielt einzusetzen, um eine präzise, anatomische Formgebung der Frontzahnrestauration zu erreichen.
- wissen Sie um die kritischen Schritte der Lichtpolymerisation und Politur.
- schätzen Sie das Langzeitergebnis von Kompositrestaurationen korrekt ein.
Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.