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14.11.2012 | Ausgabe 11/2012

NeuroTransmitter 11/2012

Kompromiss lässt Forderungen offen

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 11/2012
Autor:
Dr. med. Frank Bergmann
Essenziell für das Ergebnis, aber auch für den Fortgang der Entwicklung des ambulanten Versorgungssystems sind die Forderungen, die der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler auf der Vertreterversammlung der KBV am 28.9.2012 aufgestellt hat und die dort einstimmig akzeptiert worden sind. Sie stellen Meilensteine dar, an denen festgemacht werden wird, ob der Sicherstellungsauftrag von den Vertragsärzten weiterhin übernommen und erfüllt werden kann. Die Forderungen im Einzelnen:
  • Wiederherstellung der diagnostischen und therapeutischen Freiheit.

  • Feste und wirklich kostendeckende Preise für alle erbrachten ärztlichen Leistungen, so wie sie in einem — zugegebenermaßen noch zu überarbeitenden — EBM stehen.

  • Weg mit komplizierten und versorgungsfremden Steuerungselementen: Entweder müssen alle Leistungen bezahlt, oder feste Mengen mit den Krankenkassen vereinbart werden. Kein Arzt und kein Psychotherapeut soll diagnostische oder therapeutische Maßnahmen durchführen müssen, die er nicht vollständig bezahlt bekommt.

  • Die Überprüfung der Qualität unserer Arbeit muss wieder in die Hände der ärztlichen Selbstverwaltung.

  • Weg mit allen Regressen bei veranlassten Leistungen.

  • Kollektiv- und ergänzende Verträge nach den §§ 73b und c SGB V müssen sich auf alle ambulanten Leistungen erstrecken und die institutionelle Öffnung der Krankenhäuser, die sich immer weiter verbreitert, muss zugunsten persönlicher Ermächtigungen von Krankenhausärzten ersetzt werden. Zudem bedarf es einer klaren Wettbewerbsordnung zwischen Kollektiv- und Selektivverträgen.

  • Kassenspezifische Gesamtverträge müssen wieder möglich sein.

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