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Kongresse Neurologie und Psychiatrie

Deutscher Psychiatriekongress 2025

26. -29. November 2025 | Berlin

Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich. Wie lange dieser Effekt anhält und wer am meisten davon profitiert, beschäftigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem DGPPN-Kongress in Berlin. Sie widmeten sich auch der Generation Z und erforschten die Ursachen für die häufigeren psychischen Störungen in dieser Altersgruppe. Berichte zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Kongressdossier.


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Kongress-Dossiers

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2025

12. – 16. November 2025 | Berlin

Wie entscheiden Sie bei unklarer Notwendigkeit einer Lyse beim Schlaganfall? Was ist zu beachten, wenn Frauen mit Multipler Sklerose einen Kinderwunsch haben? Wie lässt sich ein Anfall bei Status epilepticus verkürzen und wann greift man ein, um die Prognose zu verbessern? Antworten auf diese Fragen bot der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Unsere Berichterstattung aus Berlin finden Sie in unserem Kongress-Dossier.

Kongress des European Committee for Treatment and Research in MS 2025

24.09. - 26.09.2025 | Barcelona

Im Fokus des diesjährigen ECTRIMS-Kongresses: neue Biomarker, personalisierte Therapiekonzepte sowie aktuelle Erkenntnisse zu NMOSD und MOGAD. Unsere Berichte zu diesen und anderen Themen finden Sie im Kongressdossier.

Kongress der European Academy of Neurology 2025

21. - 24. Juni 2025 | Helsinki

Die gezielte Hemmung von α-Synuklein gilt seit Jahren als potenzieller Ansatz in der Parkinson-Therapie – nun erreicht erstmals ein Wirkstoff die Phase-III-Studie. Auf dem EAN-Kongress 2025 wurde dieser Meilenstein vorgestellt, begleitet von weiteren spannenden Symposien, etwa zur Narkolepsie-Therapie. Unsere Highlights vom Kongress finden Sie im Dossier.

Hauptstadtkongress 2025

25. - 27. Juni 2025 | Berlin
Gesundheitspolitik und -wirtschaft, Medizin und Pflege, Wissenschaft und Forschung: Auf dem Hauptstadtkongress kommen sie zusammen, um die Zukunft des Gesundheitswesens in den Blick zu nehmen. Aktuelle medizinische News vom Kongress finden Sie im Kongressdossier.

Kongressberichte

Mephedron und „Monkey Dust“ erobern das Nachtleben

Seit der Pandemie machen sich zunehmend synthetische Cathinone in der Partyszene breit. Die Amphetamine werden geraucht oder geschnupft, beim Feiern oder zum Sex konsumiert und sorgen in Kliniken für immer mehr drogeninduzierte Psychosen.

GHB als Partydroge im Aufwind

Billig und stimulierend, solange man nicht zu viel davon nimmt: Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hat sich einen schlechten Ruf als K.o.-Tropfen erworben. Verwendet wird die Substanz jedoch meist als Partydroge. In der Szene hat sie schon gut ein Drittel probiert.

Psilocybin hält therapieresistente Depressionen ein Jahr lang in Schach

Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.

Wenn das Handy für die Psyche zum Problem wird

Bei problematischem Smartphone-Gebrauch leidet die Lebensqualität und Depressionen nehmen zu. Mit einer Feedback-App lässt sich das Problem etwas einschränken. Darauf deuten Resultate der deutschen SanePhone-Studien.

Berücksichtigung des Sehnervs erhöht Sensitivität der MS-Erkennung

Nach den neuen McDonald-Kriterien zur Diagnostik der Multiplen Sklerose gilt der Sehnerv erstmals als mögliche Lokalisation für das Kriterium der örtlichen Dissemination entzündlicher Läsionen. Diese Änderung trägt erheblich zur erhöhten Sensitivität der neuen Kriterien bei der Erstdiagnose bei.

Spinozerebelläre Ataxie Typ 3 – Atrophieverlauf erlaubt präzisere Stadieneinteilung

Die Atrophie der bei der spinozerebellären Ataxie Typ 3 betroffenen Hirnregionen folgt einem spezifischen Muster. Eine auf dieser Grundlage mithilfe von maschinellem Lernen entwickelte Stadieneinteilung erlaubt eine präzisere Stratifizierung von Studienpopulationen und könnte ein Türöffner für neue Therapien sein.

Spinale Muskelatrophie bei Erwachsenen: Drei Ansätze zur Therapieoptimierung

Erwachsene mit spinaler Muskelatrophie (SMA) sprechen unterschiedlich gut auf die derzeit verfügbaren krankheitsmodifizierenden Therapien an. Um höhere Effektstärken und Ansprechraten zu erreichen, erscheinen derzeit drei Strategien besonders vielversprechend.

Kognitive Defizite nach FSME - auch bei Jüngeren und nach nur milder ZNS-Erkrankung

Nach einer FSME-Virus-Infektion mit ZNS-Beteiligung kommt es häufig zu monatelang anhaltenden kognitiven Einschränkungen. Das trifft auch auf jüngere Patientinnen und Patienten und auf nur von milder ZNS-Erkrankung Betroffene zu.

Bildnachweise
Museumsinsel mit Bode Museum. Im Hintergrund der Berliner Fernsehturm./© eyetronic / Stock.adobe.com, Berlin - Abendstimmung/© eyetronic / stock.adobe.com, Parque Güell in Barcelona/© Gatsi / Getty Images / iStock, Helsinki vom Hafen aus/© Mistervlad / Stock.adobe.com, Berlin Alexanderplatz/© PeterJesche / Getty Images / iStock, Disco Party Club DJ (generiert mit KI)/© joernueding / stock.adobe.com (Generated with AI / Symbolbild), Rauchende Teenies trinken Alkohol/© Joshua Resnick / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodellen), Psilocybinhaltige Pilze/© kichigin19 / stock.adobe.com, Frau mit Smartphone in der Hand/© kieferpix / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Junge Frau zur Beratung bei Ärztin/© demaerre / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Ataxie Behinderung Schutzausrüstung Arzt/© GAYSORN / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärzte beraten sich bei Gespräch /© alvarez / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Eine Zecke auf der Hand eines Mannes/© Andreas Häuslbetz / Getty Imaegs / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)