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13.04.2019 | Konjunktivitis | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2019

Pädiatrie 2/2019

Ein Fall aus Malaysia: Ophthalmia neonatorum

Zeitschrift:
Pädiatrie > Ausgabe 2/2019
Autor:
Dr. Thomas Hoppen
Ein 2 Wochen altes am Termin vaginal entbundenes weibliches Neugeborenes wurde mit einer seit 3 Tagen bestehenden eitrigen Augensekretion augenärztlich vorgestellt. Die Mutter hatte keinen vorgeburtlichen Test auf eine Chlamydien- oder Gonorrhoe-Infektion erhalten. Das Kind erfuhr nach seiner Entbindung auch keinerlei Augenprophylaxe. Im Augenabstrich des Kindes und im Vaginalabstrich der Mutter konnten nun Chlamydia-trachomatis-DNA nachgewiesen und Neisseria-gonorrhoeae-DNA ausgeschlossen werden. Eine perinatale Übertragung von Chlamydia trachomatis oder Neisseria gonorrhoeae kann zu einer neonatalen Konjunktivitis führen, auch Ophthalmia neonatorum ( Abb.) genannt. Das Neugeborene erhielt über 2 Wochen Erythromycin oral und die Eltern je eine Einzeldosis Azithromycin. Die Symptome des Kindes verschwanden 5 Tage nach Beginn der Behandlung. ...

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