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26.02.2017 | Konservative Therapie | CME | Ausgabe 4/2017

Der Orthopäde 4/2017

Impingement-Syndrome der Schulter

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 4/2017
Autoren:
M. Beirer, A. B. Imhoff, PD Dr. S. Braun
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Chiari, Wien
R. von Eisenhart-Rothe, München
H. Gollwitzer, München
J. Grifka, Bad Abbach
M. Jäger, Essen
A. Meurer, Friedrichsheim

Zusammenfassung

Das isolierte Schulter-Impingement ist neben der Rotatorenmanschettenläsion die am häufigsten gestellte Diagnose bei Schulterbeschwerden. Daraus ergibt sich die hohe Relevanz im orthopädisch-(sport)traumatologischen Alltag. Genau genommen ist das Impingement selbst nicht die Diagnose, sondern das Symptom einer zumeist funktionellen, in manchen Fällen aber auch strukturellen Pathologie. Die genaue Kenntnis der einzelnen Impingement-Formen und -Ursachen ist für die Einleitung einer adäquaten Therapie essenziell. Das Impingement-Syndrom der Schulter sollte primär konservativ behandelt werden. Wenn sich trotz guter Physiotherapie keine klinische Besserung einstellt, liegt zumeist eine strukturelle Pathologie vor, die nicht ausreichend kompensiert werden kann. Diese sollte dann operativ adressiert werden. Bei schwerwiegenden strukturellen Schäden, wie einer kompletten Rotatorenmanschettenruptur, kann auch die direkte operative Versorgung indiziert sein.

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