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03.07.2017 | Kontrazeption | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Gynäkologe 8/2017

Kontrazeption in der Perimenopause

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Dr. K. Steffen, A. Schwenkhagen, K. Schaudig

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Frauen der geburtenstarken Jahrgänge („Baby Boomer“) befinden sich aktuell in der Perimenopause. In diesem Lebensabschnitt ist eine sichere Kontrazeption notwendig. Gleichzeitig sind oft schon erste klimakterische Symptome zu behandeln, aber auch das Risikoprofil muss Beachtung finden.

Ziel der Arbeit

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Form der Kontrazeption in diesem Kollektiv angewendet werden kann.

Material und Methoden

Selektive Literaturrecherche.

Ergebnisse

Grundsätzlich stehen alle kontrazeptiven Maßnahmen zur Wahl. Kombinierte hormonale Kontrazeptiva können eingesetzt werden, sofern keine Risikofaktoren vorliegen, was aber aufgrund der veränderten/gesteigerten Inzidenz anderer Erkrankungen häufig nicht der Fall ist. Eine jährliche Reevaluation des individuellen Risikoprofils ist obligat. Progesteron-Monopräparate sind mit einem geringeren kardiovaskulären Risiko assoziiert. Aufgrund des günstigeren Nebenwirkungsprofils sollte oralen Gestagen-Monopräparaten bzw. gestagenhaltigen intrauterinen Systemen der Vorzug gegeben werden. Depotgestagene haben ein ungünstigeres Nebenwirkungsprofil und sollten daher nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Hormonfreie Methoden können uneingeschränkt zum Einsatz kommen, allerdings sind sie mitunter erschwert anzuwenden und haben keinen Effekt auf Symptome, die in der Perimenopause häufig auftreten, bzw. können diese möglicherweise noch verstärken. Bei der Wahl der Methode muss besonders auf Komorbiditäten, Risikofaktoren und bestehende Symptome fokussiert werden. Frauen und Ärzte sollten berücksichtigen, dass die Lebensphase der Perimenopause in Stadien abläuft, in der unterschiedliche Symptome im Vordergrund stehen und die aktuelle Therapie ggf. angepasst bzw. verändert werden muss.

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