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26.10.2017 | Kontrazeption | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Gynäkologische Endokrinologie 1/2018

Sexuelle und reproduktive Gesundheit von Flüchtlingen und Migrantinnen

Beratung und Versorgung

Zeitschrift:
Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 1/2018
Autor:
H. Seyler
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Kentenich, Berlin
M. David, Berlin
W. Küpker, Bühl

Zusammenfassung

Hintergrund

Auch Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten haben großen Bedarf an Beratung und Versorgung im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit.

Methodik

Die rechtlichen Rahmenbedingungen und bestehende Versorgungsangebote werden beschrieben. Speziell eingegangen wird auf kultursensible Beratung sowie die Themen Verhütung und unerfüllter Kinderwunsch.

Ergebnisse

Der Zugang wird erschwert durch Faktoren wie fehlende oder eingeschränkte Krankenversicherungsleistungen, eine prekäre Lebenssituation als Flüchtling, Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede. Während Schwangerenvorsorge in der Regel geleistet und in Anspruch genommen wird, gerät die Versorgung mit Verhütungsmitteln in den Hintergrund, ein für die Betroffenen drängender Kinderwunsch wird als wenig dringlich angesehen.

Schlussfolgerungen

Grundlagen für eine am jeweiligen Anliegen orientierte Beratung und Versorgung sind Wissen um die aktuelle Lebenssituation der Klienten sowie rechtliche und praktische Möglichkeiten der (gesundheitlichen) Versorgung, außerdem Sensibilität für den individuellen kulturellen Hintergrund. Dieser schließt Bildung, Gesundheitswissen und religiöse Bindung ein.

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