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Kopf- und Gesichtsschmerz

Chronische Migräne mit Medikamentenübergebrauch

Migräne durch Kopfschmerzmittel: Akutmedikation lieber absetzen?

Dass akut wirkende Schmerz- oder Migränemittel bei Übergebrauch wiederum zu Migräne führen können, ist ein großes Dilemma. Könnte eine Prophylaxe helfen, diesen Effekt zu umgehen? Eine Studie geht dieser Frage nach und scheint die Empfehlungen der aktuellen Leitlinie zu bestätigen. Vor allem die Aufklärung Betroffener ist dabei wichtig.

S1-Leitlinie: Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln

"Medication overuse headache" (MOH) wird der anhaltende Kopfschmerz bezeichnet, der beim Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln entsteht. Stress, bestehende Migräne oder Abhängigkeit können das Auftreten begünstigen. Die neue Leitlinie spezifiziert Medikamente, die diesen Kopfschmerz hervorrufen können und gibt Empfehlungen zu medikamentösen und edukativen Gegenmaßnahmen. 

Medizinische und juristische Sicht

Rechtliche Aspekte des Einsatzes monoklonaler Antikörper bei Migräne

Monoklonale Antikörper gehören zu den neuen Medikamenten, die zur Prophylaxe bei Migräne eingesetzt werden können. Dabei ist genau definiert, wann eine Gabe indiziert ist – zum Beispiel, wenn andere Prophylaktika erfolglos oder kontraindiziert waren. Welche rechtlichen und dokumentarischen Besonderheiten bei einem Therapiewechsel wichtig sein könnten, lesen Sie hier.

Nahrungsergänzung bei Patienten mit Migräne

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gegen Migräne?

"Natürlich" gegen Migräne vorgehen? Kürzlich hat eine Studie viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Angeblich konnte sie zeigen, dass sich eine Diät mit viel ungesättigten Fettsäuren zur Migräneprophylaxe eignet. Prof. Dr. Diener, Essen, zeigt die Problematiken dieser Studie auf.

Akuttherapie und Prophylaxe der Migräne im klinischen Alltag

Neue Empfehlungen der US-amerikanischen Kopfschmerzgesellschaft zur Migränetherapie

Die US-amerikanische Kopfschmerzgesellschaft aktualisiert ihre Empfehlungen zur Migränebehandlung und -prophylaxe. Besonders im Mittelpunkt stehen zwei neue Arzneimittel, deren Zulassung wohl abzusehen ist. Prof. Diener, Essen, ordnet die Empfehlungen aus deutscher Sicht ein.

CME-Fortbildungsartikel

Frau mit Migräne

01.02.2022 | Neurologische Diagnostik | Zertifizierte Fortbildung

CME: Migräne oder Epilepsie? Das sind die wichtigsten Unterschiede

Die Grenze zwischen Migräne und Epilepsie ist oft fließend – die Diagnosestellung der Erkrankungen kann daher erschwert sein, besonders aufgrund ihrer klinischen Gemeinsamkeiten und Komorbidität. Für eine zielführende Therapie ist die Diagnose jedoch entscheidend. In dieser Fortbildung werden beide Erkrankungen klar differenziert sowie praxisrelevante Inhalte vorgestellt.

Frau hält Tabletten in der Hand

17.01.2022 | Migräne | CME

CME: CGRP-Antikörper in der Migräneprophylaxe

Rascher Wirkeintritt bei niedrigen Nebenwirkungsraten, bessere Verträglichkeit und Wirksamkeit – monoklonale Antikörper gegen das „calcitonin gene-related peptide“ (CGRP) sind vielversprechend und erweitern das Spektrum klassischer Migräneprophylaktika. In diesem CME-Beitrag lesen Sie über Indikation, Dosierung und bisherige Erfahrungen mit der Gabe der neuen Medikamente. 

Trigeminusneuralgie

25.05.2021 | Kopf- und Gesichtsschmerz | CME

CME: Therapiealgorithmen für Schmerzen bei MS und NMOSD

Zentral-neuropathisch, muskuloskeletal oder spastisch bedingt? Schmerzen bei multipler Sklerose und Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen bedürfen einer raschen Zuordnung. Von Schmerzen als mögliches Symptom eines akuten Erkrankungsschubs müssen chronische Schmerzen abgegrenzt und individuell behandelt werden. Das therapeutische Vergehen orientiert sich an der Schmerzätiologie. 

Mann mit schmerzverzerrtem Gesicht hält sich den Kopf

07.10.2020 | Kopf- und Gesichtsschmerz | CME Zertifizierte Fortbildung

CME: Differenzialdiagnose von Kopf- und Gesichtsschmerzen

Aufgrund der zahlreichen Differenzialdiagnosen, klinischen Bilder und möglichen Überschneidungen zwischen Symptomen ist die richtige Einordnung von Kopf- und Gesichtsschmerzen im klinischen Alltag nicht immer einfach. Im CME-Beitrag lernen Sie, häufige primäre Kopfschmerzursachen zu unterscheiden und lebensbedrohliche Ursachen zu erkennen.

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23.09.2021 | Kopf- und Gesichtsschmerz | DAGST

Jahrzehntelange "Patientenkarriere" bei Clusterkopfschmerz

Bereits mit 16 Jahren tritt bei Frau. A. die erste Clusterkopfschmerzepisode auf. Die Diagnosestellung lässt Jahre auf sich warten. Es folgt eine Patientenkarriere mit halbjährlichen heftigsten Episoden und diversen erfolglosen Behandlungsversuchen. Nach einer weiteren neunmonatigen Episode mit Schmerzen „wie Folter“ sucht Frau A. erneut Rat. Endlich kann ihr geholfen werden. 

Mit Kreide gemalter Kopf

23.09.2021 | Kopfschmerz und Migräne in der Pädiatrie | DGS

Immer wieder stärkste Kopfschmerzen bei einem Schulmädchen

Eine Zwölfjährige berichtet über Schmerzen im gesamten Kopf, häufig beim morgendlichen Erwachen, i.d.R. begleitet von sehr starker Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Montags sei es oft besonders schlimm und zu den stundenlang andauernden Kopfschmerzen kämen immer wieder auch seltsame Wahrnehmungsveränderungen hinzu. Die neurologische Untersuchung ist unauffällig. Ihre Diagnose?

Wendeltreppe von oben gesehen

28.05.2021 | Kopf- und Gesichtsschmerz | DGS

Aus der Praxis: Hypnic Headache und vestibuläre Migräne

Manche Formen von Kopfschmerzen treten nur selten auf oder sind schwer von anderen Formen abzugrenzen. Dazu zählen Hypnic Headache und vestibuläre Migräne. Zwei spannende Fälle aus der Praxis zeigen die Bedeutung einer sorgfältigen Differenzialdiagnose.

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Wie wirksam ist Atogepant in der Migräneprophylaxe?

Der CGRP-Rezeptorantagonist Atogepant soll in der Migräneprophylaxe eingesetzt werden. In einer Studie wurde untersucht, ob das Medikament die durchschnittliche Anzahl von Migränetagen reduzieren kann und vor allem wie es vertragen wird. 

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Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
älterer Mann mit Kopfschmerzen

23.05.2022 | Migräne | Journal club

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Frau nimmt Medikament gegen Kopfschmerz

19.05.2022 | Arzneimittelinduzierter Kopfschmerz | Leitlinie

S1-Leitlinie: Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie

"Medication overuse headache" (MOH) wird der anhaltende Kopfschmerz bezeichnet, der beim Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln entsteht. Stress, bestehende Migräne oder Abhängigkeit können das Auftreten begünstigen. Die neue Leitlinie spezifiziert Medikamente, die diesen Kopfschmerz hervorrufen können und gibt Empfehlungen zu medikamentösen und edukativen Gegenmaßnahmen. 

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Prof. Dr. H.-C. Diener, P. Kropp
Gehirnmodell mit Omega-3 Kapseln

22.04.2022 | Migräne | Journal club

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gegen Migräne?

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Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener
Frau mit Migräne

08.04.2022 | Migräne | Kritisch gelesen

CGRP-Antikörper bei Migräne pausieren – und dann?

Werden CGRP-Antikörper zur Migräneprophylaxe eingesetzt, sollte laut Leitlinien nach einiger Zeit eine Therapiepause eingelegt werden, um die weitere Notwendigkeit zu beurteilen. Eine schweizer Studie zeigt allerdings, dass schon eine dreimonatige Therapiepause vermehrt zu Rezidiven führt. Wie soll damit im klinischen Alltag umgegangen werden?

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22.03.2022 | Kopf- und Gesichtsschmerz | Journal club

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Schmerztherapie bei Suchtkranken

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