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Voraussichtlich ab April kommenden Jahres soll in Deutschland ein Screening auf Lungenkrebs per Low-Dose-CT starten. Warum das besonders auch HNO-Mediziner interessieren sollte, zeigt eine US-Studie.
Auch bei Kopf-Hals-Tumoren eröffnen Checkpoint-Inhibitoren neue Behandlungsmöglichkeiten. Nachdem die adjuvante Gabe wenig erfolgreiche Studienergebnisse hervorbrachte, wird nun der Fokus auf die neoadjuvante und perioperative Gabe gelegt – mit ersten Erfolgen.
Wer in einem Landkreis wohnt, in dem wenigstens ein zertifiziertes Organkrebszentrum existiert, überlebt im Krebsfall länger als Personen, bei denen das nicht der Fall ist. Dafür sprechen Daten einer aktuellen Analyse von deutschen Krebsregisterdaten.
Operation oder Radiochemotherapie: Wie werden fortgeschrittene Larynxkarzinome im klinischen Alltag primär versorgt? Die Entwicklung über die letzten Jahrzehnte beschreiben Forschende aus den USA und werfen gleichzeitig einen Blick auf das Gesamtüberleben.
Mehr Nebenwirkungen, mehr Fernmetastasen und mehr Todesfälle: Wie wichtig es ist, auch vielversprechende Daten früher klinischer Phasen rigoros zu überprüfen, illustrieren einmal mehr Ergebnisse einer aktuellen Phase-III-Studie bei lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs.
Wird Toripalimab bei lokoregionalem Nasopharynxkarzinom mit einer Radiotherapie kombiniert, kann Cisplatin bei der Bestrahlung wegfallen: Die Überlebensrate nach drei Jahren ist ähnlich hoch wie unter der Radiochemotherapie, die Rate schwerer Nebenwirkungen wie Erbrechen aber deutlich geringer.
Ein Drittel der US-Bevölkerung hat noch nie von HPV gehört, geschweige denn von der onkologischen Relevanz des Virus. Das zeigt eine aktuelle Befragungsstudie. In Deutschland könnte die Situation allerdings noch schlechter sein.
In der KEYNOTE-689-Studie verbesserte perioperatives Pembrolizumab das ereignisfreie Überleben bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem, resektablem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich signifikant.
Die Immuntherapie gilt inzwischen als fester Bestandteil der multimodalen Behandlung metastasierter Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich (mHNSCC). Doch wie wirksam ist sie außerhalb klinischer Studien? Ein Forschungsteam aus den USA hat dazu erstmals Daten aus der National Cancer Database ausgewertet.
Zu den seltenen Erkrankungen der Laterobasis zählt das Paragangliom. Eine chirurgische Resektion geht mit einigem Benefit für die Betroffenen einher, sollte aber interdisziplinär in Zusammenarbeit zwischen HNO und Neuroradiologie erfolgen.
Für einen Rauchstopp ist es nie zu spät – das bestätigt eine prospektive US-Kohortenstudie bei Patientinnen und Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region. Wer nach der Diagnose das Rauchen aufgibt, steigert seine Überlebenschancen signifikant.
Eine aktuelle Metaanalyse liefert Hinweise zur Höhe des Risikos, dass sich bei supraglottischen Plattenepithelkarzinomen trotz unauffälliger Klinik doch noch kontra- bzw. bilaterale Lymphknotenabsiedlungen finden. Methodische Einschränkungen erschweren aber die Interpretation.
Personen, die an einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko für Metastasen oder zweite Primärmalignome der Lunge. Eine Studie hat untersucht, wie die radiologische Überwachung aussehen sollte.
Ergebnisse einer weiteren Studie legen nahe: Mit einer adjuvanten Immuncheckpointhemmung ist lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs nur schwer beizukommen. Einige Fachleute geben die Hoffnung jedoch nicht auf und diskutieren mögliche Gründe für die negativen Ergebnisse.
Die Schlaganfallinzidenz ist unter Menschen mit Kopf-Hals-Tumoren deutlich erhöht – vor allem nach einer Radiochemotherapie. Immerhin hat sich die Schlaganfallmortalität bei solchen Krebspatienten seit 2010 fast halbiert.
Gute Nachrichten für Kaffee- und Teetrinker: Menschen, die die Heißgetränke regelmäßig zu sich nehmen, haben ein geringeres Risiko, an bestimmten Kopf-Hals-Tumoren zu erkranken.
Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Erlangen verdeutlicht, dass Langzeitüberlebende von Kopf-Hals-Tumoren eine geringe Symptomlast aufweisen. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden – Müdigkeit, Angstzustände, Schläfrigkeit und Schmerzen – sollten von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten gezielt adressiert werden.
Der Suizid nach einer Krebsdiagnose wird in den USA immer häufiger, vor allem bei jungen Männern. Zwischen beiden Ereignissen liegen jedoch oft Jahre, die präventiv genutzt werden könnten.
Karzinome im Kopf-Hals-Bereich und deren Behandlung bedeuten eine erhebliche Belastung für die Betroffenen. Umso wichtiger sind Konzepte beispielsweise zur Therapiedeeskalation bei HPV-positiven Oropharynxkarzinomen oder zur Prähabilitation.
Bei Speicheldrüsenkarzinomen handelt es sich um seltene Tumoren, entsprechend sind Daten zur molekularen Therapiesteuerung rar. Gute Ergebnisse liegen zu einer gegen HER2-gerichteten Behandlung vor, ebenso wie für die Inhibition von NTRK-Fusionen.
Der Verdacht eines HPV-assoziierten Oropharynxkarzinoms lässt sich rascher und sicherer erhärten, wenn die Standarddiagnostik um einen nicht invasiven DNA-Test erweitert wird.
Beim Low-Dose-CT-Screening von starken Raucherinnen und Rauchern ist mit einer hohen Rate von Zufallsbefunden zu rechnen: In einer US-amerikanischen Studie waren bei einem von 19 Gescreenten Auffälligkeiten im Halsbereich zu erkennen, fast alle betrafen die Schilddrüse.
Kutane Melanome im Kopf-Hals-Bereich sind aggressiver als Melanome, die an anderen Körperstellen entstehen. Gleichzeitig könnten sie für eine Immuntherapie empfänglicher sein, wie eine australische Studie nahelegt.
Ernste kardiale Nebenwirkungen sind unter Checkpoint-Hemmern zwar selten zu sehen, allerdings enden sie bei mehr als einem Drittel der Betroffenen tödlich. Eine rasche Behandlung mit Arzneien wie Abatacept und Ruxolitinib kann die Mortalität offenbar reduzieren.
Die HPV-Impfung wird für Mädchen wie Jungen vorrangig empfohlen, um Zervixkarzinome bei Frauen zu verhindern. Doch auch andere HPV-assoziierte Krebserkrankungen werden reduziert.
Immunchemischer Stuhltest positiv, Koloskopie negativ – in solchen Fällen kann die Blutungsquelle auch weiter proximal sitzen. Ein Forschungsteam hat nachgesehen, wie häufig und in welchen Lokalisationen das der Fall ist.
Fast ein Viertel der Personen mit mäßig dysplastischen Stimmlippenläsionen entwickelt einen Kehlkopftumor. Solche Personen benötigen daher eine besonders enge ärztliche Überwachung.
Die HPV-Impfung trägt nicht nur dazu bei, die Inzidenz der rezidivierenden respiratorischen Papillomatose (RRP) zu senken. Die Vakzine kann überdies therapeutisch als Adjuvans überzeugen, auch bei älteren Patientinnen und Patienten.
Patientinnen und Patienten mit HPV-positivem Oropharyngealkarzinom (OPC) scheinen mehr Sexualpartner zu haben und häufiger Oralsex zu praktizieren. Sie haben auch mit größerer Wahrscheinlichkeit eine sexuell übertragbare Infektion in der Vorgeschichte. Könnten diese Personen eine Zielgruppe für ein mögliches OPC-Screening sein?
Der Acetylsalicylsäure (ASS) wird eine gewisse antineoplastische Wirkung nachgesagt. Was sich speziell bei Darmkrebs zunehmend abzeichnet, könnte womöglich auch auf Kopf-Hals-Tumore zutreffen. Speziell das Risiko für oropharyngeale und laryngeale Karzinome scheint unter ASS-Einnahme zu sinken.
Bioptisch diagnostizierte In-situ-Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle können okkult invasiv wachsen. Wie häufig das geschieht und was folglich therapeutisch zu unternehmen ist, hat eine US-Studie untersucht.
Bei manchen Krebserkrankungen ist das Risiko für einen weiteren Primärtumor erheblich erhöht: Innerhalb von zehn Jahren erkranken rund 20% der Menschen mit einem Tumor des Kehlkopfs, der oberen Verdauungswege sowie der Blase und der Harnwege erneut an Krebs.
Demografische Daten sind wichtige Prognosefaktoren bei malignen Erkrankungen. Wie sie sich auf das Gesamtüberleben von Patienten und Patientinnen mit Krebs im Kopf- und Halsbereich auswirken, wurde bisher noch wenig untersucht. Ein Forscherteam hat jetzt festgestellt, dass es dabei alters-, geschlechts- und wohnortsspezifische Unterschiede gibt.
Eine First-Line-Therapie mit dem PD-1-Hemmer Toripalimab kann in Kombination mit einer Chemotherapie das progressionsfreie Überleben bei Nasopharynxkarzinom mehr als verdoppeln und das Gesamtüberleben um rund ein Drittel verlängern.
Pleomorphe Adenome der Parotis entwickeln sich nur selten zu einem Karzinom: In einer US-Studie war dies bei rund 3% der unbehandelten Patienten der Fall. Ein Karzinom bildete sich dabei vor allem aus großen Tumoren und bei älteren Personen.
Bei der Diagnostik von Tumoren kommt es immer wieder zu unnötigen Verzögerungen. Bei Tumoren der Kopf-Hals-Region etwa werden des Öfteren im Vorfeld fälschlicherweise Antibiotika verschrieben. Wie häufig, wurde nun in einer US-amerikanischen Studie untersucht.
Die Prävalenz aktiven Alkoholkonsums unter Patientinnen und Patienten mit einer Krebsdiagnose haben US-Onkologen im Zuge einer Querschnittstudie untersucht. Demnach ist der Trinkeranteil hoch, trotz aller möglichen Nachteile.
Über das Management von Personen mit kleinem bis mittelgroßem Verstibularis-Schwannom wird diskutiert. In einer randomisierten Studie wurden jetzt zwei Therapieansätze miteinander verglichen.
Verschiedene PD-1-Antikörper haben kombiniert mit einer Chemotherapie eine vielversprechende Wirksamkeit bei lokal fortgeschrittenen Nasopharynxkarzinomen gezeigt. Aktuelle Überlebensdaten wurden auf der ASCO-Jahrestagung 2023 präsentiert.
Einseitige computertomografische Befunde der Nasennebenhöhlen (NNH) sollten operiert und histopathologisch abgeklärt werden – so lautet die Lehrmeinung. Eine große Studie hat die Regel nun eindrucksvoll untermauert.
Krebskranke, die moderne Behandlungsmethoden, insbesondere die intensitätsmodulierte Strahlentherapie, erhalten, sind nach wie vor von langfristigen toxischen Wirkungen betroffen. In einer Studie aus Frankreich wurde nun geprüft, ob eine adaptierte Radiotherapie für die Speicheldrüsen weniger schädlich ist.
Personen, die als Kinder oder Jugendliche mehrere CT-Scans erhalten hatten, waren in einer großen Studie aus Taiwan besonders gefährdet, einige Jahre später an Krebs zu erkranken.
In mehreren Fallberichten wurde der Angiogenesehemmer Bevacizumab als wirksam und sicher in der adjuvanten Therapie der rezidivierenden respiratorischen Papillomatose (RRP) beschrieben. Neue Daten kommen nun aus Belgien.
In einer Studie mit an Krebs im Kopf-Hals-Bereich Erkrankten wurde untersucht, ob das Suizidrisiko bei HPV-assoziierten Karzinomen erhöht ist – das scheint eher nicht der Fall zu sein.
Karzinome der Nasenhaupt- sowie der Nasennebenhöhlen sind insgesamt selten auftretende Tumoren. Inwieweit sie HPV-assoziiert sind, war nun Gegenstand einer US-amerikanischen Studie.
Simultan, sequenziell oder eine Mischung aus beiden – es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Immuntherapie in Bestrahlungskonzepte einzubinden. Zulassungen kommen bisher aber nur aus Studien mit sequenziellen Konzepten.
Kann man bei Patienten mit einem fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom der Glottis auf eine begleitende Chemotherapie verzichten? Nach Auswertung von Überlebensdaten revidieren US-Forscher ihre Hypothese.
Vor allem in den drei Monaten nach einer Krebsdiagnose sind Betroffene gefährdet, sich das Leben zu nehmen, legt eine Studie mit US-Veteranen nahe. Das betrifft besonders bestimmte Krebsarten.
Auch nach Diagnose eines Plattenepithelkarzinoms in Mund, Rachen oder Kehlkopf rauchen viele Betroffene einfach weiter. Eine US-Studie zeigt: Am erfolgreichsten sind Aufhörversuche kurz nach der Diagnose.
Die Rehabilitation der Kaufunktion nach Radiotherapie eines Kopf-Hals-Tumors erfordert häufig eine implantologische Versorgung. In einer Studie aus Südkorea wurde dabei festgestellt, dass die Erfolgsrate abhängig von der verabreichten Strahlendosis ist.
Ist die Versorgung in zertifizierten Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft besser? Eine aktuelle Studie zeigt bei acht Entitäten einen Überlebensvorteil für die Behandlung in solchen Kliniken im Vergleich zu nicht-zertifizierten Zentren.
Kann man es riskieren, bei Verdacht auf Warthin-Tumor der Parotis konservativ zu behandeln? Ein japanisches Forscherteam meint: Ja, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Patienten, die eine Krebserkrankung im Kopf-Hals-Bereich überlebt haben, laufen erhöhte Gefahr, ein zweites Primärmalignom in Form von Lungenkrebs zu entwickeln. Woran liegt das, und was ist zu tun?
Für Patienten mit Rezidiven von oralen Plattenepithelkarzinomen sind verschiedene Optionen für eine „Rettungsbehandlung“ (Salvage-Therapie) verfügbar. Wie die Überlebenschancen dabei jeweils stehen, haben taiwanische Mediziner untersucht.
Humane Papillomviren (HPV) können unterschiedliche Karzinome hervorrufen. Im HNO-Bereich sind Hochrisiko-HPV-Typen vor allem für eine Vielzahl der Oropharynxkarzinome verantwortlich. Impfen schützt!
Insbesondere durch die Einführung der Immuntherapie hat sich die Prognose von Patient*innen mit fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren in den letzten Jahren verbessert. Weitere innovative Therapieansätze sind in der nächsten Zeit zu erwarten.
Die Anti-PD-1/PD-L1-Immuntherapie leistet in der neoadjuvanten Behandlung resezierbarer Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich gute Dienste, wie eine Metaanalyse zeigt. Langzeitergebnisse fehlen aber noch.
Selbst nach einem Kopf-Hals-Tumor lassen viele Betroffene das Rauchen und Trinken nicht. Nach den Ergebnissen einer Studie sind sie im Vergleich mit anderen Krebsüberlebenden besonders vulnerabel und benötigen eine multimodale Nachsorge.
Der PD-1-Hemmer Toripalimab verlängert in Kombination mit einer Chemotherapie das progressionsfreie Überleben bei fortgeschrittenem Nasopharynxkarzinom um rund 50%. Eine Phase-3-Studie deutet zudem auf ein längeres Gesamtüberleben.
Die Therapiemöglichkeiten beim Nasopharynxkarzinom in der Erstlinie sind noch sehr begrenzt. Neben einer Chemo- oder Strahlentherapie sind derzeit noch keine Immuntherapien zugelassen. Erste Phase-III-Daten zur Behandlung mit dem PD-1-Inhibitor Toripalimab geben Lichtblicke.
Der 100-ml-Wasserschlucktest lässt sich auch ganz gut bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren anwenden: Eine kleine Studie ergab nur geringe bis moderate Test-Retest-Abweichungen.
Nur eine statistische Kuriosität oder steckt mehr dahinter? Wer über viele Jahre Marihuana konsumiert, scheint damit sein Risiko für HPV-negative Oropharyngealtumore zu senken.
Asbest und Kieselsäure haben zu einer Vielzahl von Krebserkrankungen bei beruflich belasteten Personen geführt. Trotz der Reduktion der Gefahrenstoffe steigt die Zahl der daraus entstandenen Krebserkrankungen weltweit noch immer.
Bei Patienten mit Kehlkopfkrebs im Frühstadium raten britische Forscher nach Auswertung eigener Patientendaten zu einem routinemäßigen CT-Staging. Damit widersprechen sie den aktuell gültigen NICE-Empfehlungen.
Nicht jeder Patient mit neu aufgetretener Heiserkeit muss laryngoskopisch abgeklärt werden. Aber wann kann man in der Praxis Entwarnung geben? Einem Team aus Schottland zufolge sprechen vor allem zwei Kriterien für ein geringes Krebsrisiko.
Das Risiko, ein Mundhöhlenkarzinom durch HPV zu entwickeln, hängt offenbar von ganz bestimmten Verhaltensweisen beim Sex ab: Besonders gefährdet ist, wer schon beim „ersten Mal“ Oralsex praktiziert hat, diesen mit vielen wechselnden Partnern betreibt und dabei tiefe Zungenküsse tauscht.
Erfolgt die Behandlung eines Plattenepithelkarzinoms der Mundhöhle oder des Oropharynx später als sechs Wochen nach der Diagnose, beeinträchtigt dies einer taiwanischen Studie zufolge die Überlebenschancen des Patienten.
Ein neues Therapeutikum verbessert die Radiochemotherapie bei lokoregional fortgeschrittenen Tumoren im Mund-Rachen-Bereich. Die Substanz richtet sich gegen Apoptose-Hemmer und konnte in einer Phase-2-Studie die Tumorkontrolle deutlich verbessern.
Die CAR-T-Zelltherapie ist fester Bestandteil in der Therapie von einigen lymphatischen Erkrankungen. Nun haben Forscher eine Phase-I-Studie vorgestellt, in der sich eine T-Zell-Therapie Wirkung bei soliden Tumoren, vor allem beim Synovialkarzinom, zeigt.
In einer Phase-I-Studie haben sich durch humane Papillomaviren (HPV) induzierte Krebserkrankungen des Epithelgewebes mithilfe einer T-Zell-Therapie zumindest für wenige Monate zurückdrängen lassen. Nun gilt es, entstehende Resistenzen zu überwinden.
Entgegen früherer Forschung zeigt eine aktuelle schwedische Studie keinen Zusammenhang zwischen Lärm am Arbeitsplatz und der Entwicklung von Akustikusneurinomen – nicht einmal bei langer und intensiver Exposition.
Nach einer Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich entwickelt langfristig jeder vierte Patient eine relevante Karotisstenose. US-Forscher fordern daher ein jährliches Screening per Ultraschall. Hierfür fehlen allerdings notwendige Voraussetzungen.
Bei welchen Patienten mit Stimmlippenleukoplakie eine chirurgische Intervention erforderlich ist, darüber sind sich die Experten nach wie vor uneinig. US-amerikanische Autoren haben jetzt aktuelle Studienergebnisse zu diesem Thema zusammengetragen.
Durch Malignome ausgelöste Depressionen können über viele Jahre bestehen. Daher sollten Krebspatienten mehrfach und auch längere Zeit nach der Diagnose auf den Bedarf für eine psychoonkologische Betreuung untersucht werden. Noch aber fehlen Kriterien für geeignete Screeningintervalle.
Bei mehr Krebsarten als bisher angenommen finden sich Viren im Tumorgewebe, hat eine umfangreiche Analyse ergeben. Allerdings wurden dabei keine bisher unbekannten Erreger gefunden.
Jedes Jahr erhält eine halbe Million Bundesbürger die Diagnose Krebs, berichtet das Robert Koch-Institut in einem neuen Bericht. Wie sich die Inzidenzen entwickeln und welche Krebsarten zuletzt besonders zugelegt haben, zeigen wir in Grafiken.
Die EU-Kommission hat die Zulassung für den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab in der Monotherapie sowie in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie erteilt.
Moderne Visualisierungstechniken, Fortschritte der roboterassistierten Chirurgie und die Entwicklung von intelligenten Plattformen für den Operationssaal tragen zur präziseren Behandlungsplanung und Ausführung bei. Eine wesentliche Rolle spielt die Präzisierung bei der präoperativen Planung.
Die Neuerkrankungsraten beim Larynx-, Hypopharynx- und Mundhöhlenkarzinom scheinen weitgehend stabil geblieben zu sein und weisen ein Plateau auf, wohingegen die Inzidenz des Oropharynxkarzinoms (OPSCC) insbesondere bei jungen männlichen Erwachsenen weltweit zugenommen hat.
Die Frage, welche Rolle die lokale mikrobielle Diversität für das Krankheitsgeschehen spielen und inwieweit sie für therapeutische Interventionen relevant sein könnte, stößt auch in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde auf wachsendes Interesse.
Legen Ärzte nach der Ausräumung eines Othämatoms einen Polsterverband an, ist die Rezidivrate sehr gering. Dafür spricht die Auswertung von Krankenakten an einer US-Klinik.
Auch bei Kopf-Hals-Tumoren sind offenbar viele tumorinfiltrierende Lymphozyten ein gutes Zeichen für die Prognose der Krebserkrankung, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus den USA vermuten lassen.
Rund jeder fünfte Patient mit unilateraler sinunasaler Erkrankung hatte in einer Studie eine chronische Rhinosinusitis. Doch fast genauso viele wiesen ein Malignom auf.
Patienten mit Nasopharynxkarzinomen sind durch eine Bestrahlung langfristig einem erhöhten Risiko für intrakranielle Aneurysmen ausgesetzt. Das lassen die Ergebnisse einer großen taiwanesischen Studie vermuten.
Die Checkpointhemmung in der Immunonkologie ist eine Erfolgsstory in der Therapie. Niederländische Wissenschaftler haben jetzt einen weiteren Rezeptor im Fokus, der sich als Ziel für einen neuen Checkpointhemmer eignet.
Immer weniger Menschen rauchen, trotzdem sinkt die Inzidenz von Kehlkopfkarzinomen nur langsam – möglicherweise, weil immer mehr Nichtraucher an Glottistumoren erkranken.
Mit den neueren Immuntherapeutika gegen Krebs verbinden sich viele Hoffnungen. Doch keineswegs alle Patienten profitieren von ihnen. Und für manche kann die Behandlung den Anfang vom Ende bedeuten, wie ein Fallbericht zeigt.
Viele Zulassungsstudien von Programmed-Death 1 (PD1)- oder Programmed-Death Ligand 1 (PD-L1)-Inhibitoren haben eine Abhängigkeit der Wirksamkeit dieser onkologischen Immuntherapien von der Expression von PD-L1 gezeigt.
Ob und in welchem Ausmaß Mistelpräparate den Effekt der Krebstherapie zu steigern vermögen, haben deutsche Onkologen untersucht. Ihr Gesamtfazit fällt negativ aus.
Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle unterscheiden sich im oralen Mikrobiom von gesunden Menschen. Parodontale Pathogene könnten daher an der Krebsentstehung beteiligt sein.
Lassen sich N0M0-Plattenepithelkarzinome des Pharynx und Larynx allein mit Chemotherapie behandeln? Französische Mediziner haben es ausprobiert, mit Ergebnissen, die nachdenklich machen.
Viel Pech hatte eine junge Klarinettenspielerin: Trotz Impfung entwickelte sie ein HPV-assoziiertes Larynxkarzinom. Wie konnte es dazu kommen – und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?
In Krankenhäusern, in denen häufiger Laryngektomien vorgenommen werden, erzielen die Operateure bessere Ergebnisse als in Häusern mit geringeren Fallzahlen. Fazit einer US-Studie: Komplexe Eingriffe sollten zentralisiert vorgenommen werden.
Direkt vor einer Bestrahlung etwa wegen Brustkrebs keine Cremes oder Salben auf die Haut auftragen, um die Strahlendosis nicht zu beeinflussen? Die Empfehlung ist wohl überflüssig, solange die Schicht nicht zu dick ist und die Topika keine Metallionen enthalten.
Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Oropharyngealtumoren. Dennoch brauchen Ärzte wohl jenseits der üblichen Empfehlungen für sicheren Sex nicht auch noch einen Verzicht auf Zungenküsse nahezulegen.
Die Aussichten von Patienten mit Karzinomen im Kopf-Hals-Bereich verbessern sich nicht, wenn einer Behandlung mit Cetuximab plus Radiatio eine Induktionschemotherapie vorgeschaltet wird. Konventionelle Radiochemotherapie wirkt nicht schlechter und ist verträglicher.
Die Impfung gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) wird ab Sommer auch 9- bis 14-jährigen Jungen empfohlen. Das hat die STIKO auf ihrer Sitzung beschlossen.
Plattenepithelkarzinome des Oropharynx, die positiv auf humane Papillomviren sind, gelten als Tumoren von Menschen in vergleichsweise jungen Jahren. Das scheint sich zu ändern. Ein möglicher Grund dafür: freizügigerer Sex.
Für Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen ist ein Rauchstopp eigentlich unverzichtbar. Doch viele schaffen den Ausstieg nicht. Welche Begleiterscheinungen des Verzichts dafür in erster Linie verantwortlich sind, haben US-Wissenschaftler untersucht.
In der perioperativen Chemotherapie des pankreatischen duktalen Adenokarzinoms markiert das mFOLFIRINOX-Schema bis dato eine Art Standard der Behandlung. Ein italienisches Onkologie-Forschungsteam wartet nun mit einem alternativen Vorschlag auf.
Eine Metaanalyse aus fünf Studien zeigt: Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) bei neu diagnostiziertem Glioblastom ist mit einem schlechteren Überleben assoziiert – allerdings nicht bei allen PPI.
Beim Ernährungsmanagement vor und nach einer Krebs-Op. im Gastrointestinaltrakt klafft offenbar eine große Lücke zwischen Leitlinienempfehlungen und klinischer Praxis. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage in 263 deutschen Zentren hin.
Ergebnisse der französischen Nichtunterlegenheitsstudie LNH2009-1B sprechen dafür, dass eine am metabolischen Ansprechen ausgerichtete Abrüstung der Chemoimmuntherapie bei älteren Personen mit neu diagnostiziertem DLBCL der Standardtherapie nicht unterlegen ist.