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Mit den jüngsten Ergebnissen großer Phase-III-Studien rücken immunonkologische Konzepte in den Fokus der kurativen Behandlung lokal fortgeschrittener Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs (LA-HNSCC). Insbesondere die perioperative …
Die Prähabilitation gewinnt in der Versorgung von Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren an Bedeutung. Während die positiven Effekte bewegungstherapeutischer Maßnahmen in anderen onkologischen Entitäten gut belegt sind, beschränkt sich der …
Eine oropharyngeal bedingte Dysphagie ist häufig Folge einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung. Sie steigert die Morbidität und Mortalität und beeinflusst damit das onkologische Ergebnis eines Betroffenen. Die moderne onkologische Versorgung von …
Tumorzellen können sich maskieren oder sie erschweren es Immunzellen zu arbeiten, indem sie den pH-Wert der Tumormikroumgebung verändern. Sie nutzen diese und weitere Mechanismen, um der Kontrolle durch das Immunsystem zu entgehen. Das kann den Verlauf von onkologischen Erkrankung maßgeblich beeinflussen.
Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn ältere Patientinnen und Patienten über eine ständig tropfende Nase, Hyposmie, viel Sekret, Schwindel, Dysphagie oder Dysphonie berichten? Altersdiskriminierung bzw. Ageismus erfolgt häufig unbewusst. Lesen Sie hier, wie Sie damit produktiv umgehen können.
Wie unterscheidet das Immunsystem zwischen "fremd" und "selbst"? Im Beitrag werden Mediatoren und Mechanismen der immunologischen Tumorabwehr und ihre Zielstrukturen beschrieben, die für aktuelle klinische Anwendungen in der Krebsimmuntherapie relevant sind bzw. in naher Zukunft wahrscheinlich an Relevanz gewinnen.
Trotz signifikanter Fortschritte bestehen weiterhin Limitationen durch schwierige Patientenselektion, Resistenzen sowie immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE). Neue Strategien zielen darauf ab, die Effektivität bestehender Therapien durch gezieltere Immunmodulation, neue Zielstrukturen und eine Steuerung des Tumormikromilieus (TME) zu erhöhen.
Die Prähabilitation gewinnt zunehmend an Bedeutung – vor allem bei komplexen onkologischen Eingriffen und Therapien. In dieser CME-Fortbildung werden die Grundprinzipien der Prähabilitation sowie weitergehende Konzepte wie das „enhanced recovery after Surgery“ (ERAS) erläutert.
Erste Studien deuten darauf hin, dass eine Deeskalation der Radiochemotherapie bei nichtmetastasierten Kopf-Hals-Tumoren möglich ist – insbesondere bei HPV-positiven Karzinomen. Hypoxiesensitive Bildgebung könnte die Patientenselektion unterstützen. Gleichzeitig zeichnet sich die perioperative Checkpointinhibition als potenzieller neuer Standard bei resektablen HNSCC ab.
Die Primärtherapie von Kopf-Hals-Tumoren besteht nach wie vor meist in der chirurgischen Resektion. Die Radio(chemo)therapie spielt bei der multidisziplinären Behandlung eine zentrale Rolle. Medikamentöse Therapien, u. a. mit Immuncheckpointinhibitoren, finden bislang vor allem im palliativen Stadium Anwendung, werden jedoch zunehmend für den neoadjuvanten und adjuvanten Einsatz untersucht.
Ältere Patienten haben oft mehr Komorbiditäten als jüngere. Da sie zudem öfter von klinischen Studien ausgeschlossen werden, fehlen evidenzbasierte Daten zur optimalen onkologischen Behandlung dieser Patientengruppe - mit dramatischen Folgen für …
Während Nasopharynxkarzinome in den westlichen Ländern selten sind, ist diese Entität in einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, endemisch. Zunehmende Forschung in diesen Regionen haben einige Neuerungen in der kurativen und palliativen systemischen Therapie hervorgebracht.
Es gibt zunehmende Evidenz für die stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) sämtlicher Metastasen bei oligometastasierten Tumorerkrankungen wie beispielsweise Kopf-Hals-Tumoren. Zudem wird die Kombination aus Immuntherapie und SBRT auch bei Oligometastasierung geprüft. Und bei einigen Entitäten zeigt die Metastasenchirurgie Überlebensvorteile.
Moderne zielgerichtete und immunbasierte Therapien haben die Prognose vieler Tumorerkrankungen eindrücklich verbessert, jedoch kann es zu unerwünschten endokrinen Nebenwirkungen kommen. Das Management dieser Nebenwirkungen wird zwar bereits in Leitlinien und Empfehlungen beschrieben, ist in der klinischen Routineversorgung aber oft noch nicht etabliert.
Was Nanopartikel so besonders macht, sind ihre vergleichsweise große Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Volumen. Das macht sie zu vielseitigen Werkzeug auf Zellebene für die Krebstherapie. Einen Überblick über die neusten Entwicklungen und Anwendungen von Nanopartikeln in der Kopf-Hals-Onkologie.
Neben der Beeinträchtigung von Atmung und Stimme stellt die Dysphagie, im Sinne einer Störung der natürlichen Nahrungsaufnahme, die größte funktionelle Einschränkung für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren dar [ 17 ]. An einem typischen …
In der medikamentösen Tumortherapie von Kopf-Hals-Malignomen gab es insbesondere in der palliativen Therapie neue Zulassungen, die zur Änderung von Therapiestandards führten. Gleichzeitig bestehen für einige Therapien molekulare Biomarker, die …
Auch wenn es für uns alltäglich ist: Schlucken ist ein hochkomplexer Funktionsablauf. Das wird schmerzhaft deutlich, wenn Schluckstörungen auftreten, die zu Lungenkomplikationen oder Mangelernährung führen können. Lesen Sie hier, was für eine gezielte Diagnostik notwendig ist.
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) treten abhängig vom Wirkstoff häufig in bestimmten Zeitspannen auf und können unterschiedliche Organe betreffen. Mit einem Fokus auf gastrointestinale Nebenwirkungen lesen Sie, wie sie den Schweregrad von irAE einordnen können. Das hilft Ihnen zu entscheiden, ob Kortikosteroide erforderlich oder ein Abbruch der ICI-Therapie nötig ist.
Das Oropharynxkarzinom wird aufgrund des Zusammenhangs mit dem humanen Papillomavirus Typ 16 (HPV16) inzwischen in zwei Entitäten eingeteilt, abhängig von der HPV16 Status. Was der p16 Marker über die Prognose aussagt und weitere wichtige Inhalte aus der Leitlinie, erfahren Sie hier.
Die Entstehung des Ösophaguskarzinoms ist ein komplexer Prozess, bei dem Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs (EAC) und Plattenepithelkarzinome (ESCC) unterschiedliche Entstehungswege aufweisen. Spezifische Risikofaktoren und molekulare …
Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen und zu ausgeprägter entzündlicher Schädigung führen. In der aktualisierten S3-Leitlinie Supportivtherapie werden Empfehlung für ein adäquates Monitoring, zielführendes differenzialdiagnostisches sowie optimales therapeutisches Vorgehen formuliert.
Die heterogene Familie der Kopf-Hals-Tumoren setzt sich aus verschiedenen Entitäten mit unterschiedlichen molekularen und klinischen Eigenschaften zusammen, die sich im Bereich des oberen Aerodigestivtrakts manifestieren. Die komplexen und direkt …
Der Terminus „Kopf-Hals-Tumor“ fasst klassischerweise die Noxen- oder durch humane Papillomaviren induzierten Plattenpithelkarzinome des Oro‑/Hypopharynx und des Larynx zusammen. Im Kopf-Hals-Bereich sind jedoch weitere Entitäten zu finden, die …
Auch 2024 wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wieder zahlreiche wichtige Studien zur Strahlentherapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC) vorgestellt. Zur Therapieeskalation des …
Das „severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) hatte sich innerhalb kurzer Zeit weltweit verbreitet. Viele Länder reagierten hierbei mit Einschränkungsmaßnahmen, um den hohen Inzidenzzahlen entgegenzuwirken. Studien aus der …
Auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2024 wurden einige praxisrelevante Abstracts zur Systemtherapie von Kopf-Hals-Tumoren vorgestellt. Die relevantesten Updates haben wir hier für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.
Beim Cancer-of-Unknown-Primary-Syndrom liegt die Herausforderung für die Behandelnden in der Zuordnung zu einer Subgruppe sowie in der Wahl der geeigneten Diagnostik und Therapie. Dieser Artikel fasst die aktualisierten Leitlinien zusammen.
Patient*innen mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich leiden oft an ausgedehnten Defekten der Weichteile und/oder Knochen und dem Verlust von Zähnen durch die Tumoroperation. Hierdurch kommt es zu Einschränkungen bei der Rückkehr in das alltägliche …
Die Demografie entwickelt sich immer stärker in Richtung des älteren und alten Patienten. Dies führt auch zu einer spürbaren Zunahme der Tumorerkrankungen in dieser Population. Wie sind diese Patienten zu behandeln? Das numerische Lebensalter kann …
Die Radiochemotherapie von HPV-assoziierten Oropharynxkarzinomen geht mit sehr guten Heilungsraten, jedoch auch signifikanten Toxizitäten einher. Zurzeit werden in Studien zahlreiche Deeskalationsstrategien erprobt. Die 30-ROC-Studie sticht unter anderem durch eine radikale Dosisreduktion für nicht hypoxische Tumoren hervor. Ein Kommentar.
Lange Zeit stand die Lärmschwerhörigkeit im Mittelpunkt der Berufskrankheiten im HNO-Bereich. In dieser Hinsicht hat sich einiges geändert. Beispielsweise sollte gerade bei unklaren HNO-Tumorfällen eine Verdachtsanzeige gestellt werden, um mögliche Kausalitäten zu beruflichen Noxen aufzudecken.
Derzeit werden einige neue zielgerichtete Therapien für Kopf-Hals-Tumoren in Studien getestet. In diesem Zusammenhang fallen immer wieder die Begriffe „Biologika“ und „small molecules“. Worum handelt es sich hier und wann kommen die Substanzen zum Einsatz?
Im CME-Beitrag werden wichtige Aspekte der neuen S3-Leitlinie zum Oro- und Hypopharynxkarzinoms aufgearbeitet. So spielt die Impfung aktuell eine große Rolle in der Prävention – im Gegensatz zum HPV-Screening. Und neuere Daten zeigen ein diversifiziertes Bild der Bedeutung und Prävalenz des Surrogatparameters p16 (Diskordanz) für eine tatsächliche HPV16-Assoziation.
Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) kommen bei einer ständig steigenden Zahl von Krebserkrankungen zum Einsatz. Immunvermittelte Nebenwirkungen können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen. Welche Verläufe und Symptome sind häufig? Wann sollten Sie ICI pausieren? Und wann ist eine Glukokortikoidherapie indiziert?
Trotz der multimodalen Therapiekonzepte kommt es in etwa 25 % der Kopf-Hals-Tumoren zu einem lokoregionären Rezidiv [ 2 , 3 ]. Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Rezidivs ist innerhalb der ersten 2 Jahre nach Erstdiagnose am höchsten [ 4 ].
Approbierte Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, den begründeten Verdacht auf das Vorliegen einer berufsbedingten Krebserkrankung zu melden. Doch was heißt das eigentlich für die onkologische Praxis? Der vorliegende CME-Beitrag liefert einen kompakten Überblick darüber, wann Onkologinnen und Onkologen an einen „Berufskrebs“ denken sollten und wie sie diesen begründeten Verdacht melden müssen.
Karzinome des Nasopharynx unterscheiden sich von anderen Kopf-Hals-Tumoren in ihrer Ätiologie, Tumorbiologie, Diagnostik und Therapie. In den letzten Jahren gibt es zunehmende Bestrebungen, Therapien von lokal fortgeschrittenen Tumoren anhand weiterer prädiktiver Marker zu stratifizieren. Neuere Studien haben zudem nebenwirkungsärmere adjuvante Therapien identifiziert.
Die Symptomatik eines invertiertem Papilloms (IP) ist unspezifisch und kann leicht mit einer einseitigen Erkrankung der Nasennebenhöhlen verwechselt werden. Dabei sollte ein mögliches IP schnell erkannt werden, denn es wächst schnell, hat eine hohe Rezidivrate und kann sich maligne entwickeln.
Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) ist bei Kopf-Hals-Tumorpatienten in einigen Indikationen bereits ein etabliertes Verfahren, z. B. zur Primariusdetektion bei …
Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) kann im Rahmen einer anderweitigen Grunderkrankung auftreten. Hierbei handelt es sich v. a. um angeborene pädiatrische Syndrome (z. B. Down-Syndrom, Marfan-Syndrom, Achondroplasie), endokrinologische Erkrankungen …
Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) bei Kopf-Hals-Tumoren ist in einigen Indikationen bereits etabliert. Dieser Beitrag informiert über die individuelle Indikationsstellung für eine PET-Bildgebung, die Patientenaufklärung sowie die praktische Durchführung. Zudem werden zwei Fallbeispiele beschrieben.
Die Sonographie ist ein fester Bestandteil bei der Beurteilung der Halsweichteile und der Speicheldrüsen. In einigen Aspekten ist diese weit verbreitete und unkomplizierte Bildgebungsmethode anderen Schnittbildverfahren überlegen. Im folgenden Kurs werden häufige Befunde und Differenzialdiagnosen vorgestellt.
Der Anteil älterer Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Therapie dieser Patienten bietet aufgrund häufiger bestehender Kontraindikationen für kurative Therapieansätze, einer tendenziell …
Malignome im Kopf-Hals-Bereich mit unklarem Primärtumor sind eine recht homogene Gruppe und nehmen daher bei den Tumoren unklaren Ursprungs eine Sonderstellung ein. Ist nach umfangreicher Diagnostik noch immer kein Primärtumor identifiziert …
Nach tumorchirurgischen Eingriffen stellen Fisteln und Stenosen im oberen Aerodigestivtrakt eine große Herausforderung dar. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit der freien lateralen Oberschenkellappenplastik (ALT) als Rekonstruktionsoption im oberen Aerodigestivtrakt zu untersuchen.
Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) wird bereits erfolgreich zur Diagnostik und Therapieüberwachung bei einigen Kopf-Hals-Tumorerkrankungen eingesetzt. In diesem Kurs erfahren Sie die Indikation und worauf bei der Patientenaufklärung zu achten ist.
Bei lokal begrenzten Kopf-Hals-Tumoren gelten Monotherapien mit Operation oder Radiotherapie in der Regel als gleichwertige Verfahren hinsichtlich des onkologischen Outcomes. Entscheidend für die Therapiewahl sind oft Komorbiditäten oder Patientenwünsche. Diese mit Fallbeispielen untermauerte CME-Fortbildung diskutiert Therapieoptionen der häufigsten Tumorlokalisationen und Plattenepithelkarzinome.
Das Plattenepithelkarzinom gehört zu den häufigsten und tödlichsten HNO-Tumoren. In den letzten Jahren konnte dank zielgerichteter und immuntherapeutischer Ansätze die Prognose deutlich verbessert werden. Dieser Kurs gibt einen Überblick über Therapiestrategien und aktuelle Forschung.
Bei der Tumortherapie steht erstmal das Überleben im Vordergrund. Doch die Lebensqualität ist - wie Studien und die klinische Praxis zeigen - auch von zentraler Bedeutung. Diese Übersicht beleuchtet Relevanz, Herausforderungen und Nutzen der patientenberichteten Endpunkte.
Sinunasale Neoplasien können leicht übersehen werden, da sie einerseits selten auftreten und andererseits symptomatisch stark einer Nasennebenhöhlenentzündung ähneln. Außerdem verlangt die Nähe zum Gaumen, zur vorderen Schädelbasis und zur Orbita eine besondere Erfahrung in Diagnostik und Therapie.
Die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln, insbesondere die Einführung von Patient-Reported Outcome Measures (PROM), also Instrumenten, die dazu dienen, von Betroffenen berichtete Gesundheitszustände zu erfassen, kann zu einer Verbesserung des …
Das vorrangige Ziel der Tumornachsorge bei in kurativer Intention behandelten Kopf-Hals-Tumorpatienten stellt die frühzeitige Diagnose und Therapie eines Lokalrezidivs dar. Auch sollen metachrone Zweitkarzinome oder eine mögliche …
Integraler Bestandteil der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren ist die Kombination von System- und Strahlentherapie. Im Zuge der Individualisierung der Tumortherapie zeichnen sich dabei zwei gegenläufige Trends ab, welche auf den Jahrestagungen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2022 besprochen wurden.
In diesem Artikel werden die relevantesten Studien der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) aus dem Jahr 2022 zu Malignomen des Nasopharynx, der Speicheldrüsen- und Schilddrüsenkarzinome zusammengefasst. Bei allen dreien gibt es mehr Bewegung hin zur Präzisionsonkologie.
Im letzten Jahr standen im Bereich „head and neck“ auf den beiden großen internationalen Krebskongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) v. a. Studien zu immunonkologischen …
Zirkulierende Metabolite, Tumorzellen und -anteile nehmen eine immer wichtigere Rolle in der Verlaufsbeobachtung und Rezidiverkennung von Tumoren ein und werden zusammengefasst als flüssige Biopsie bezeichnet oder als „liquid biopsy“. In der …
Der freie Gewebetransfer gehört heute zu den Regeleingriffen an allen mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Kliniken mit Schwerpunkt Tumorchirurgie. Die seit Aufkommen dieser Technik erworbene hohe Expertise in der Lappenhebung und …
Funktionelle und onkologische Aspekte kehlkopferhaltender Chirurgie ergeben sich wesentlich durch das Befallsmuster und lassen sich nicht zwangsläufig durch den T‑Status verallgemeinern. Die spezifische Lokalisierung entscheidet über …
Neoplasien der Speicheldrüsen wurden historisch als eine Entität angesehen, die keine weitere prognostische und therapeutische Subklassifikation erlaubte. Prognostisch entscheidend war demnach nur das Tumorstadium. Im Laufe der Jahre wurden dann …
Bis zu 20 % aller CUP-Erkrankungen („cancer of unknown primary“) können einer prognostisch günstigen Subgruppe zugeordnet werden. Basierend auf den aktuellen Leitlinien der ESMO und ASCO werden in diesem Übersichtsartikel Einteilung, Diagnostik und Therapie von lokal begrenzten und oligometastasierten CUP-Syndromen sowie CUP-Syndromen im Kopf-Hals-Bereich dargestellt.
Der Ultraschall ist bei der Untersuchung der Halsorgane oftmals der MRT oder CT überlegen. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie mithilfe des Ultraschalls Erkrankungen der Halsorgane diagnostizieren und behandeln. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in der hochauflösenden Sonographie und erweitern Ihre Fähigkeiten in der Beurteilung von Lymphknoten, Speicheldrüsen und Nerven. Auch ultraschallgestützte Interventionen wie Biopsien werden thematisiert.
Die Behandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren und im Speziellen mit Speicheldrüsenkarzinomen konzentriert sich auf die Verlängerung des Gesamt- und rezidivfreien Überlebens sowie Erhalt der Funktionalität. Häufig rückt die Messung der …
Der zweite Teil des Artikels widmet sich den molekularen Charakteristiken des epithelial-myoepithelialen Karzinoms, des polymorphen Adenokarzinoms, des myoepithelialen Karzinoms, des Basalzelladenokarzinoms sowie des Speichelgangkarzinoms.
Brasilianische Forschende nahmen in einem systematischen Review die Rolle der Telemedizin bei der Behandlung von Personen mit Kopf-Hals-Tumoren unter die Lupe.
Die richtige Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt - mit einem Modell, das auf diesem Grundsatz basiert, kann die Versorgung von Menschen mit Kopf-Hals-Tumoren, die sich einer Radiotherapie unterziehen, womöglich verbessert werden. Zu diesem …
Kopf-Hals-Tumoren gehen häufig mit quälenden Schluckbeschwerden einher. Nun wurde der langfristige Verlauf beobachtet und gezeigt, dass dabei die Therapiemodalitäten und die Art des Tumors relevant sind.
In den letzten Jahren hat die Charakterisierung der Speicheldrüsenkarzinome einen großen Wandel durchlebt. Morphologisch definierte Entitäten konnten zu einem Großteil auch molekular mit einem oftmals distinkten Genotyp charakterisiert werden. Der …
Die große Vielfalt an histopathologischen Erscheinungen, macht die Diagnostik von malignen Speicheldrüsentumoren zu einer besonderen Herausforderung. Inwieweit können computerbasierte konvolutionale neuronale Netze (CNN) in der Diagnostik als Hilfsmittel genutzt werden? Vier CNNs wurden nun in einer Studie getestet.
Das Larynxkarzinom ist nach den Mundhöhlen- und Pharynxkarzinomen der dritthäufigste bösartige Tumor im Kopf-Hals-Bereich. Auch in fortgeschrittenen Tumorstadien gehören larynxerhaltende Eingriffe zur Standardtherapie. Doch wie erreicht man den gewünschten funktionserhaltenden Effekt?
Der zweite Teil des Artikels widmet sich den molekularen Charakteristiken des epithelial-myoepithelialen Karzinoms, des polymorphen Adenokarzinoms, des myoepithelialen Karzinoms, des Basalzelladenokarzinoms sowie des Speichelgangkarzinoms.
Die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln, insbesondere die Einführung von Patient-Reported Outcome Measures (PROM), also Instrumenten, die dazu dienen, vom Patienten berichtete Gesundheitszustände zu erfassen, kann zu einer Verbesserung des …
Im Folgenden werden die Grundsätze der morphomolekularen Klassifikation der Karzinome der Speicheldrüsen und der sinunasalen Organe dargestellt und erörtert, hier mit Hinweis auf die molekulare Heterogenität und die damit verbundenen potenziell …
Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren, deren Erkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass keine kurativen Behandlungsoptionen bestehen, leiden häufig an einer Vielzahl von belastenden psychischen und physischen Symptomen. Die besondere …
Kopf-Hals-Tumoren sind eine heterogene Gruppe von malignen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Sie umfassen die Lokalisationen Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Nase, Nasennebenhöhlen und Mittelohr. Diese Arbeit gibt eine aktuelle Übersicht zur Inzidenz …
Die ersten Beschreibungen der transoralen roboterassistierten Chirurgie (TORS) in der Literatur stammen von der Arbeitsgruppe um Weinstein et al. aus Philadelphia in den Jahren 2006 und 2007 [ 25 , 36 ]. Seit dieser Zeit sind die TORS-Eingriffe …
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chirurgie, Pathologie, Radiologie und Strahlentherapie kann bemerkenswerte therapeutische Erfolge in der Präzisionsmedizin verbuchen. Eine prätherapeutische virtuelle Planung, patientenspezifische Implantate oder Assistenzsysteme liefern relevante Daten, die sich positiv auf Funktion, Ästhetik und Prognose auswirken können.
Trotz der Vielfalt bestehender Methoden zur olfaktorischen Rehabilitation nach totaler Laryngektomie, ist eine Riechstörung nach dem Eingriff ein wichtiger einschränkender Faktor. In einer Studie wurde nun das Konzept des retronasalen Riechens über die Stimmprothese vorgestellt und verglichen mit etablierten Methoden.
In den letzten Jahren hat die Charakterisierung der Speicheldrüsenkarzinome einen großen Wandel durchlebt. Morphologisch definierte Entitäten konnten zu einem Großteil auch molekular mit einem oftmals distinkten Genotyp charakterisiert werden. Der …
In den vorangegangenen Beiträgen wurde auf verschiedene Indikationen in der Systemtherapie der Kopf-Hals-Onkologie eingegangen. Ebenso wurde dargelegt, welche Vorüberlegungen bei der Einrichtung einer eigenen Therapieambulanz hilfreich sein …
Radiotherapie mit oder ohne Chemotherapie ist eine Standardbehandlung für Kopf-Hals-Tumoren, entweder als definitive oder als adjuvante Behandlung nach primärer Chirurgie. Der heutige Standard, die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) …
Die Behandlungskonzepte für Karzinome der Speicheldrüsen beruhen im Wesentlichen auf Kohortenstudien und umfassen eine heterogene Gruppe von Tumorentitäten mit unterschiedlicher Prognose. Den Goldstandard der kurativen Therapie stellt die …
Die Therapie der malignen Speicheldrüsentumoren ist aufgrund der heterogenen Histologie und Lokalisation eine interdisziplinäre Aufgabe. Primär wird die vollständige Resektion des Tumors empfohlen. Eine Radiotherapie (RT) ist postoperativ …
Kann die primäre Radiochemotherapie (pRCT) möglicherweise als alternative Standardtherapie zur totalen Laryngektomie (TL) angesehen werden? Gemäß der neuen S3-Leitlinie nehmen Betroffene zwar eine höhere Rückfallrate in Kauf, haben aber die Salvagechirurgie als kurative Option und insgesamt keinen Überlebensnachteil.
Die heterogene Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren zählt zu den häufigsten malignen Erkrankungen weltweit, wobei ein großer Teil von den Schleimhäuten der Mundhöhle ausgeht und in vielen Fällen die knöchernen Basen des Ober- und Unterkiefers betrifft. In …
Parotismalignome umfassen ein Spektrum von mehr als 20 histologischen Subtypen mit einer Vielfalt biologischer Verhaltensweisen, die selbst für erfahrene Pathologen und Kopf-Hals-Chirurginnen herausfordernd sind. Welche Trends sind trotz einer schwierigen Studienlage festzumachen? Ein Überblick über die aktuelle Forschung.
In 2018 stellten Tang et al. ein systematisches Review mit Metaanalyse von 11 Studien vor, die das Outcome von Patienten mit T3-Larynxkarzinom berichteten, die im direkten Vergleich entweder mittels TL operiert oder durch pRT bzw. pRCT behandelt …
Tumoren der Speicheldrüsen können klinisch und in der Bildgebung nicht immer sicher eingeschätzt werden. Speicheldrüsenmalignome sind eher selten, dennoch ist die präoperative Dignitätsbestimmung entscheidend für die Therapieplanung und den weiteren Krankheitsverlauf.
Trotz leitliniengerechter Versorgung erleiden stadien- und entitätsabhängig etwa 25–30 % der Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen ein Rezidiv. Tumorrezidive frühzeitig zu erkennen, konsekutiv zu therapieren sowie therapieassoziierte Folgeerkrankungen zu detektieren ist das Primärziel bei der onkologischen Nachsorge. Im folgenden Beitrag lernen Sie, auf was Sie dabei achten müssen.
Auf den diesjährigen Jahreskongressen der American Society for Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden mehrere Studien zur Strahlentherapie lokal fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren vorgestellt. In der …
In den letzten Jahren zeigt sich auch bei den speziellen Tumorentitäten im Kopf-Hals-Bereich eine zunehmende Studiendynamik. Im folgenden Beitrag werden zukünftige Therapieneuerungen nach Sichtung auf den Tagungen ASCO 2021 und ESMO 2021 präsentierten klinischer Studien abgeschätzt.
Sowohl der Schluck- als auch der Ernährungsstatus bei Kopf-Hals-Tumor(KHT)-Patienten nach einer onkologischen Therapie sind gut untersucht. Prätherapeutisch werden sie aber selten thematisiert, obwohl diese den Erfolg einer onkologischen Therapie nachhaltig beeinflussen können.
Welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren? Beim letzten ASCO-Treffen und beim ESMO 2021 gab es neue interessante Daten. Die relevantesten Studien werden im folgenden Beitrag für Sie aufgearbeitet und zusammengefasst.
Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Veränderungen der Stimme - diese Symptome können auch auf Kopf-Hals-Tumoren hinweisen. Was heute schon bei Prophylaxe, Diagnostik und Therapie möglich ist und welche vielversprechenden, neuen Ansätze es gibt …
Kopf-Hals-Tumoren sind eine sehr heterogene Tumorentität, deren Behandlung eine große Herausforderung für alle Fachdisziplinen darstellt. Trotz moderner Techniken werden im klinischen Alltag individuelle Verläufe und teils erhebliche …
Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt eine große Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam wie zwei ist.
In der perioperativen Chemotherapie des pankreatischen duktalen Adenokarzinoms markiert das mFOLFIRINOX-Schema bis dato eine Art Standard der Behandlung. Ein italienisches Onkologie-Forschungsteam wartet nun mit einem alternativen Vorschlag auf.
Eine Metaanalyse aus fünf Studien zeigt: Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) bei neu diagnostiziertem Glioblastom ist mit einem schlechteren Überleben assoziiert – allerdings nicht bei allen PPI.
Beim Ernährungsmanagement vor und nach einer Krebs-Op. im Gastrointestinaltrakt klafft offenbar eine große Lücke zwischen Leitlinienempfehlungen und klinischer Praxis. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage in 263 deutschen Zentren hin.