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Solide Tumoren Kopf-Hals-Tumoren

Kopf-Hals-Tumoren

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Neoadjuvante Therapiekonzepte im Vergleich zu adjuvanten und perioperativen Strategien in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren

Mit den jüngsten Ergebnissen großer Phase-III-Studien rücken immunonkologische Konzepte in den Fokus der kurativen Behandlung lokal fortgeschrittener Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs (LA-HNSCC). Insbesondere die perioperative …

Bewegungstherapie in der Prähabilitation bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Prähabilitation gewinnt in der Versorgung von Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren an Bedeutung. Während die positiven Effekte bewegungstherapeutischer Maßnahmen in anderen onkologischen Entitäten gut belegt sind, beschränkt sich der …

Dysphagie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor: Screening und Diagnostik

Eine oropharyngeal bedingte Dysphagie ist häufig Folge einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung. Sie steigert die Morbidität und Mortalität und beeinflusst damit das onkologische Ergebnis eines Betroffenen. Die moderne onkologische Versorgung von …

Immunresistenz: Wie Tumorzellen dem Immunsystem entwischen

Tumorzellen können sich maskieren oder sie erschweren es Immunzellen zu arbeiten, indem sie den pH-Wert der Tumormikroumgebung verändern. Sie nutzen diese und weitere Mechanismen, um der Kontrolle durch das Immunsystem zu entgehen. Das kann den Verlauf von onkologischen Erkrankung maßgeblich beeinflussen.

Alter ist keine Diagnose

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn ältere Patientinnen und Patienten über eine ständig tropfende Nase, Hyposmie, viel Sekret, Schwindel, Dysphagie oder Dysphonie berichten? Altersdiskriminierung bzw. Ageismus erfolgt häufig unbewusst. Lesen Sie hier, wie Sie damit produktiv umgehen können.

Moderne Krebstherapien verstehen: Grundlagen der Immunonkologie

Wie unterscheidet das Immunsystem zwischen "fremd" und "selbst"? Im Beitrag werden Mediatoren und Mechanismen der immunologischen Tumorabwehr und ihre Zielstrukturen beschrieben, die für aktuelle klinische Anwendungen in der Krebsimmuntherapie relevant sind bzw. in naher Zukunft wahrscheinlich an Relevanz gewinnen.

Neue Immuncheckpoint-Inhibitoren und Kombinationen

Trotz signifikanter Fortschritte bestehen weiterhin Limitationen durch schwierige Patientenselektion, Resistenzen sowie immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE). Neue Strategien zielen darauf ab, die Effektivität bestehender Therapien durch gezieltere Immunmodulation, neue Zielstrukturen und eine Steuerung des Tumormikromilieus (TME) zu erhöhen.

CME: Prähabilitation bei onkologischen Operationen im Kopf-Hals-Bereich

Die Prähabilitation gewinnt zunehmend an Bedeutung – vor allem bei komplexen onkologischen Eingriffen und Therapien. In dieser CME-Fortbildung werden die Grundprinzipien der Prähabilitation sowie weitergehende Konzepte wie das „enhanced recovery after Surgery“ (ERAS) erläutert.

Neues in der Radiochemotherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Erste Studien deuten darauf hin, dass eine Deeskalation der Radiochemotherapie bei nichtmetastasierten Kopf-Hals-Tumoren möglich ist – insbesondere bei HPV-positiven Karzinomen. Hypoxiesensitive Bildgebung könnte die Patientenselektion unterstützen. Gleichzeitig zeichnet sich die perioperative Checkpointinhibition als potenzieller neuer Standard bei resektablen HNSCC ab.


Update Kopf-Hals-Tumoren 2025

Die Primärtherapie von Kopf-Hals-Tumoren besteht nach wie vor meist in der chirurgischen Resektion. Die Radio(chemo)therapie spielt bei der multidisziplinären Behandlung eine zentrale Rolle. Medikamentöse Therapien, u. a. mit Immuncheckpointinhibitoren, finden bislang vor allem im palliativen Stadium Anwendung, werden jedoch zunehmend für den neoadjuvanten und adjuvanten Einsatz untersucht.

Kopf-Hals-Onkologie des älteren Patienten

Ältere Patienten haben oft mehr Komorbiditäten als jüngere. Da sie zudem öfter von klinischen Studien ausgeschlossen werden, fehlen evidenzbasierte Daten zur optimalen onkologischen Behandlung dieser Patientengruppe - mit dramatischen Folgen für …

CME: Nasopharynxkarzinome – systemische Therapien im Wandel

Während Nasopharynxkarzinome in den westlichen Ländern selten sind, ist diese Entität in einigen Ländern, insbesondere in Südostasien, endemisch. Zunehmende Forschung in diesen Regionen haben einige Neuerungen in der kurativen und palliativen systemischen Therapie hervorgebracht.

Neue therapeutische Entwicklungen bei Oligometastasierung

Es gibt zunehmende Evidenz für die stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) sämtlicher Metastasen bei oligometastasierten Tumorerkrankungen wie beispielsweise Kopf-Hals-Tumoren. Zudem wird die Kombination aus Immuntherapie und SBRT auch bei Oligometastasierung geprüft. Und bei einigen Entitäten zeigt die Metastasenchirurgie Überlebensvorteile. 


CME: Endokrine Nebenwirkungen moderner Tumortherapien

Moderne zielgerichtete und immunbasierte Therapien haben die Prognose vieler Tumorerkrankungen eindrücklich verbessert, jedoch kann es zu unerwünschten endokrinen Nebenwirkungen kommen. Das Management dieser Nebenwirkungen wird zwar bereits in Leitlinien und Empfehlungen beschrieben, ist in der klinischen Routineversorgung aber oft noch nicht etabliert.

Klein, aber mit großer Wirkung: Nanopartikel bei Kopf-Hals-Tumoren

Was Nanopartikel so besonders macht, sind ihre vergleichsweise große Oberfläche im Verhältnis zu ihrem Volumen. Das macht sie zu vielseitigen Werkzeug auf Zellebene für die Krebstherapie. Einen Überblick über die neusten Entwicklungen und Anwendungen von Nanopartikeln in der Kopf-Hals-Onkologie.

Psychische Belastung und psychiatrische Komorbidität in der Therapie von Schluckstörungen bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Neben der Beeinträchtigung von Atmung und Stimme stellt die Dysphagie, im Sinne einer Störung der natürlichen Nahrungsaufnahme, die größte funktionelle Einschränkung für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren dar [ 17 ]. An einem typischen …

Medikamentöse Tumortherapie von Kopf-Hals-Tumoren: zwischen Standardisierung und Personalisierung

In der medikamentösen Tumortherapie von Kopf-Hals-Malignomen gab es insbesondere in der palliativen Therapie neue Zulassungen, die zur Änderung von Therapiestandards führten. Gleichzeitig bestehen für einige Therapien molekulare Biomarker, die …

Wenn das Schlucken nicht mehr klappt

Auch wenn es für uns alltäglich ist: Schlucken ist ein hochkomplexer Funktionsablauf. Das wird schmerzhaft deutlich, wenn Schluckstörungen auftreten, die zu Lungenkomplikationen oder Mangelernährung führen können. Lesen Sie hier, was für eine gezielte Diagnostik notwendig ist.

Wie Sie Nebenwirkungen der Checkpoint-Inhibition erkennen und behandeln

Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) treten abhängig vom Wirkstoff häufig in bestimmten Zeitspannen auf und können unterschiedliche Organe betreffen. Mit einem Fokus auf gastrointestinale Nebenwirkungen lesen Sie, wie sie den Schweregrad von irAE einordnen können. Das hilft Ihnen zu entscheiden, ob Kortikosteroide erforderlich oder ein Abbruch der ICI-Therapie nötig ist.

CME: Neue S3-Leitlinie zur Epidemiologie und Prävention des Oropharynxkarzinoms

Das Oropharynxkarzinom wird aufgrund des Zusammenhangs mit dem humanen Papillomavirus Typ 16 (HPV16) inzwischen in zwei Entitäten eingeteilt, abhängig von der HPV16 Status. Was der p16 Marker über die Prognose aussagt und weitere wichtige Inhalte aus der Leitlinie, erfahren Sie hier.

Karzinogenese von ösophagealen Tumoren

Die Entstehung des Ösophaguskarzinoms ist ein komplexer Prozess, bei dem Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs (EAC) und Plattenepithelkarzinome (ESCC) unterschiedliche Entstehungswege aufweisen. Spezifische Risikofaktoren und molekulare …

Leitliniengerechtes Vorgehen bei irAE unter Checkpoint-Inhibition

Immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE) können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen und zu ausgeprägter entzündlicher Schädigung führen. In der aktualisierten S3-Leitlinie Supportivtherapie werden Empfehlung für ein adäquates Monitoring, zielführendes differenzialdiagnostisches sowie optimales therapeutisches Vorgehen formuliert.

Update Kopf-Hals-Tumoren 2025

Die heterogene Familie der Kopf-Hals-Tumoren setzt sich aus verschiedenen Entitäten mit unterschiedlichen molekularen und klinischen Eigenschaften zusammen, die sich im Bereich des oberen Aerodigestivtrakts manifestieren. Die komplexen und direkt …

Spezielle Tumorentitäten im Kopf-Hals-Bereich: Karzinome von Nasopharynx, Speicheldrüsen, Nasenhaupt/-nebenhöhlen und Schilddrüse

Der Terminus „Kopf-Hals-Tumor“ fasst klassischerweise die Noxen- oder durch humane Papillomaviren induzierten Plattenpithelkarzinome des Oro‑/Hypopharynx und des Larynx zusammen. Im Kopf-Hals-Bereich sind jedoch weitere Entitäten zu finden, die …

Highlights der ASCO-Jahrestagung 2024: Strahlentherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Auch 2024 wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wieder zahlreiche wichtige Studien zur Strahlentherapie von Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (HNSCC) vorgestellt. Zur Therapieeskalation des …

Einfluss der Corona-Pandemie auf Diagnostik und Therapie von Kopf-Hals-Tumoren

Das „severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) hatte sich innerhalb kurzer Zeit weltweit verbreitet. Viele Länder reagierten hierbei mit Einschränkungsmaßnahmen, um den hohen Inzidenzzahlen entgegenzuwirken. Studien aus der …

Systemtherapie von Kopf-Hals-Tumoren – Neue Daten von der ASCO-Jahrestagung 2024

Auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2024 wurden einige praxisrelevante Abstracts zur Systemtherapie von Kopf-Hals-Tumoren vorgestellt. Die relevantesten Updates haben wir hier für Sie in einer Übersicht zusammengestellt.

CUP-Syndrom: Aktuelle Diagnostik und Therapien

Beim Cancer-of-Unknown-Primary-Syndrom liegt die Herausforderung für die Behandelnden in der Zuordnung zu einer Subgruppe sowie in der Wahl der geeigneten Diagnostik und Therapie. Dieser Artikel fasst die aktualisierten Leitlinien zusammen.

Implantatgetragener Zahnersatz bei Tumorpatient*innen

Patient*innen mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich leiden oft an ausgedehnten Defekten der Weichteile und/oder Knochen und dem Verlust von Zähnen durch die Tumoroperation. Hierdurch kommt es zu Einschränkungen bei der Rückkehr in das alltägliche …

Kopf-Hals-Onkologie des älteren Patienten

Die Demografie entwickelt sich immer stärker in Richtung des älteren und alten Patienten. Dies führt auch zu einer spürbaren Zunahme der Tumorerkrankungen in dieser Population. Wie sind diese Patienten zu behandeln? Das numerische Lebensalter kann …

„Großes Potenzial" für hypoxiebasierte Deeskalation der Radiochemotherapie

Die Radiochemotherapie von HPV-assoziierten Oropharynxkarzinomen geht mit sehr guten Heilungsraten, jedoch auch signifikanten Toxizitäten einher. Zurzeit werden in Studien zahlreiche Deeskalationsstrategien erprobt. Die 30-ROC-Studie sticht unter anderem durch eine radikale Dosisreduktion für nicht hypoxische Tumoren hervor. Ein Kommentar.

CME: Berufskrankheiten mit Bezug zur HNO-Heilkunde

Lange Zeit stand die Lärmschwerhörigkeit im Mittelpunkt der Berufskrankheiten im HNO-Bereich. In dieser Hinsicht hat sich einiges geändert. Beispielsweise sollte gerade bei unklaren HNO-Tumorfällen eine Verdachtsanzeige gestellt werden, um mögliche Kausalitäten zu beruflichen Noxen aufzudecken.

Kopf-Hals-Karzinom: Wie „mabs“ und „nibs“ wirken und wann sie eingesetzt werden

Derzeit werden einige neue zielgerichtete Therapien für Kopf-Hals-Tumoren in Studien getestet. In diesem Zusammenhang fallen immer wieder die Begriffe „Biologika“ und „small molecules“. Worum handelt es sich hier und wann kommen die Substanzen zum Einsatz?

Leitlinie kurzgefasst: Epidemiologie und Prävention des Oropharynxkarzinoms

Im CME-Beitrag werden wichtige Aspekte der neuen S3-Leitlinie zum Oro- und Hypopharynxkarzinoms aufgearbeitet. So spielt die Impfung aktuell eine große Rolle in der Prävention – im Gegensatz zum HPV-Screening. Und neuere Daten zeigen ein diversifiziertes Bild der Bedeutung und Prävalenz des Surrogatparameters p16 (Diskordanz) für eine tatsächliche HPV16-Assoziation.

Nebenwirkungen bei Checkpoint-Inhibition: Monitoring und Therapie

Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) kommen bei einer ständig steigenden Zahl von Krebserkrankungen zum Einsatz. Immunvermittelte Nebenwirkungen können potenziell jedes Organ oder Gewebe betreffen. Welche Verläufe und Symptome sind häufig? Wann sollten Sie ICI pausieren? Und wann ist eine Glukokortikoidherapie indiziert?

Akzeptanz digitaler Apps in der Nachsorge von Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren

Trotz der multimodalen Therapiekonzepte kommt es in etwa 25 % der Kopf-Hals-Tumoren zu einem lokoregionären Rezidiv [ 2 , 3 ]. Die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Rezidivs ist innerhalb der ersten 2 Jahre nach Erstdiagnose am höchsten [ 4 ].

Arbeitsmedizinische Aspekte in der Onkologie: Wonach muss gefragt werden?

Approbierte Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, den begründeten Verdacht auf das Vorliegen einer berufsbedingten Krebserkrankung zu melden. Doch was heißt das eigentlich für die onkologische Praxis? Der vorliegende CME-Beitrag liefert einen kompakten Überblick darüber, wann Onkologinnen und Onkologen an einen „Berufskrebs“ denken sollten und wie sie diesen begründeten Verdacht melden müssen.

Nasopharynxkarzinom – ein aktueller Überblick über eine spezielle Tumorentität

Karzinome des Nasopharynx unterscheiden sich von anderen Kopf-Hals-Tumoren in ihrer Ätiologie, Tumorbiologie, Diagnostik und Therapie. In den letzten Jahren gibt es zunehmende Bestrebungen, Therapien von lokal fortgeschrittenen Tumoren anhand weiterer prädiktiver Marker zu stratifizieren. Neuere Studien haben zudem nebenwirkungsärmere adjuvante Therapien identifiziert.

Invertiertes Papillom der Nase und Nasennebenhöhlen

Die Symptomatik eines invertiertem Papilloms (IP) ist unspezifisch und kann leicht mit einer einseitigen Erkrankung der Nasennebenhöhlen verwechselt werden. Dabei sollte ein mögliches IP schnell erkannt werden, denn es wächst schnell, hat eine hohe Rezidivrate und kann sich maligne entwickeln.

Stellenwert der PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) ist bei Kopf-Hals-Tumorpatienten in einigen Indikationen bereits ein etabliertes Verfahren, z. B. zur Primariusdetektion bei …

Sekundäre obstruktive Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) kann im Rahmen einer anderweitigen Grunderkrankung auftreten. Hierbei handelt es sich v. a. um angeborene pädiatrische Syndrome (z. B. Down-Syndrom, Marfan-Syndrom, Achondroplasie), endokrinologische Erkrankungen …

CME: Stellenwert der PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) bei Kopf-Hals-Tumoren ist in einigen Indikationen bereits etabliert. Dieser Beitrag informiert über die individuelle Indikationsstellung für eine PET-Bildgebung, die Patientenaufklärung sowie die praktische Durchführung. Zudem werden zwei Fallbeispiele beschrieben.

CME: Sonographie des Halses – differenzialdiagnostische Aspekte

Die Sonographie ist ein fester Bestandteil bei der Beurteilung der Halsweichteile und der Speicheldrüsen. In einigen Aspekten ist diese weit verbreitete und unkomplizierte Bildgebungsmethode anderen Schnittbildverfahren überlegen. Im folgenden Kurs werden häufige Befunde und Differenzialdiagnosen vorgestellt.

Herausforderungen in der Primärtherapie älterer Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Der Anteil älterer Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Therapie dieser Patienten bietet aufgrund häufiger bestehender Kontraindikationen für kurative Therapieansätze, einer tendenziell …

Das zervikale CUP-Syndrom: eine diagnostische Herausforderung*

Malignome im Kopf-Hals-Bereich mit unklarem Primärtumor sind eine recht homogene Gruppe und nehmen daher bei den Tumoren unklaren Ursprungs eine Sonderstellung ein. Ist nach umfangreicher Diagnostik noch immer kein Primärtumor identifiziert …

Defektrekonstruktion bei Fisteln nach Laryngektomie  – Fallserie und Behandlungsalgorithmus

Nach tumorchirurgischen Eingriffen stellen Fisteln und Stenosen im oberen Aerodigestivtrakt eine große Herausforderung dar. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit der freien lateralen Oberschenkellappenplastik (ALT) als Rekonstruktionsoption im oberen Aerodigestivtrakt zu untersuchen.

CME: PET-Bildgebung bei Kopf-Hals-Tumoren

Die Kombination aus Positronenemissionstomographie (PET) und Computertomographie (CT) wird bereits erfolgreich zur Diagnostik und Therapieüberwachung bei einigen Kopf-Hals-Tumorerkrankungen eingesetzt. In diesem Kurs erfahren Sie die Indikation und worauf bei der Patientenaufklärung zu achten ist.

CME: Therapie lokal begrenzter Kopf-Hals-Tumoren

Bei lokal begrenzten Kopf-Hals-Tumoren gelten Monotherapien mit Operation oder Radiotherapie in der Regel als gleichwertige Verfahren hinsichtlich des onkologischen Outcomes. Entscheidend für die Therapiewahl sind oft Komorbiditäten oder Patientenwünsche. Diese mit Fallbeispielen untermauerte CME-Fortbildung diskutiert Therapieoptionen der häufigsten Tumorlokalisationen und Plattenepithelkarzinome.

CME: Palliative Systemtherapie von Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen

Das Plattenepithelkarzinom gehört zu den häufigsten und tödlichsten HNO-Tumoren. In den letzten Jahren konnte dank zielgerichteter und immuntherapeutischer Ansätze die Prognose deutlich verbessert werden. Dieser Kurs gibt einen Überblick über Therapiestrategien und aktuelle Forschung.

Welche Relevanz haben patientenberichtete Endpunkte in der Kopf-Hals-Tumortherapie?

Bei der Tumortherapie steht erstmal das Überleben im Vordergrund. Doch die Lebensqualität ist - wie Studien und die klinische Praxis zeigen - auch von zentraler Bedeutung. Diese Übersicht beleuchtet Relevanz, Herausforderungen und Nutzen der patientenberichteten Endpunkte.

CME: Malignome der Nasenhaupthöhle und Nasennebenhöhlen

Sinunasale Neoplasien können leicht übersehen werden, da sie einerseits selten auftreten und andererseits symptomatisch stark einer Nasennebenhöhlenentzündung ähneln. Außerdem verlangt die Nähe zum Gaumen, zur vorderen Schädelbasis und zur Orbita eine besondere Erfahrung in Diagnostik und Therapie.

Digitale PROM in der Nachsorge von Personen mit Kopf-Hals-Tumoren*

Die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln, insbesondere die Einführung von Patient-Reported Outcome Measures (PROM), also Instrumenten, die dazu dienen, von Betroffenen berichtete Gesundheitszustände zu erfassen, kann zu einer Verbesserung des …

Systematische Nachsorge bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Das vorrangige Ziel der Tumornachsorge bei in kurativer Intention behandelten Kopf-Hals-Tumorpatienten stellt die frühzeitige Diagnose und Therapie eines Lokalrezidivs dar. Auch sollen metachrone Zweitkarzinome oder eine mögliche …

Kopf‑Hals‑Tumoren: Therapiedeeskalation und neue Substanzen

Integraler Bestandteil der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren ist die Kombination von System- und Strahlentherapie. Im Zuge der Individualisierung der Tumortherapie zeichnen sich dabei zwei gegenläufige Trends ab, welche auf den Jahrestagungen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) 2022 besprochen wurden.

Drei wichtige Studien zu speziellen Tumorentitäten im Kopf-Hals-Bereich

In diesem Artikel werden die relevantesten Studien der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) aus dem Jahr 2022 zu Malignomen des Nasopharynx, der Speicheldrüsen- und Schilddrüsenkarzinome zusammengefasst. Bei allen dreien gibt es mehr Bewegung hin zur Präzisionsonkologie.

Daten vom ASCO-Kongress 2022 zum Thema „chirurgische Therapie“

Im letzten Jahr standen im Bereich „head and neck“ auf den beiden großen internationalen Krebskongressen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) v. a. Studien zu immunonkologischen …

Aktueller Stand zu „liquid biopsy“ und Diagnostik – Beiträge vom ASCO und ESMO 2022

Zirkulierende Metabolite, Tumorzellen und -anteile nehmen eine immer wichtigere Rolle in der Verlaufsbeobachtung und Rezidiverkennung von Tumoren ein und werden zusammengefasst als flüssige Biopsie bezeichnet oder als „liquid biopsy“. In der …

Grundlagen der mikrovaskulären Rekonstruktion bis hin zu Lösungen in Extremsituationen

Der freie Gewebetransfer gehört heute zu den Regeleingriffen an allen mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Kliniken mit Schwerpunkt Tumorchirurgie. Die seit Aufkommen dieser Technik erworbene hohe Expertise in der Lappenhebung und …

Kehlkopfteilresektion – eine interdisziplinäre Gratwanderung zwischen Resektion und Funktionserhalt

Funktionelle und onkologische Aspekte kehlkopferhaltender Chirurgie ergeben sich wesentlich durch das Befallsmuster und lassen sich nicht zwangsläufig durch den T‑Status verallgemeinern. Die spezifische Lokalisierung entscheidet über …

Primäre Speicheldrüsentumoren aus Sicht der Pathologie

Neoplasien der Speicheldrüsen wurden historisch als eine Entität angesehen, die keine weitere prognostische und therapeutische Subklassifikation erlaubte. Prognostisch entscheidend war demnach nur das Tumorstadium. Im Laufe der Jahre wurden dann …

Cancer of unknown primary (CUP) – lokal begrenzt, oligometastatisch und im Kopf-Hals-Bereich

Bis zu 20 % aller CUP-Erkrankungen („cancer of unknown primary“) können einer prognostisch günstigen Subgruppe zugeordnet werden. Basierend auf den aktuellen Leitlinien der ESMO und ASCO werden in diesem Übersichtsartikel Einteilung, Diagnostik und Therapie von lokal begrenzten und oligometastasierten CUP-Syndromen sowie CUP-Syndromen im Kopf-Hals-Bereich dargestellt.

CME: Sonographie der Halsorgane

Der Ultraschall ist bei der Untersuchung der Halsorgane oftmals der MRT oder CT überlegen. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie mithilfe des Ultraschalls Erkrankungen der Halsorgane diagnostizieren und behandeln. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in der hochauflösenden Sonographie und erweitern Ihre Fähigkeiten in der Beurteilung von Lymphknoten, Speicheldrüsen und Nerven. Auch ultraschallgestützte Interventionen wie Biopsien werden thematisiert.

Posttherapeutische Lebensqualität nach Behandlung von Speicheldrüsenkarzinomen

Die Behandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren und im Speziellen mit Speicheldrüsenkarzinomen konzentriert sich auf die Verlängerung des Gesamt- und rezidivfreien Überlebens sowie Erhalt der Funktionalität. Häufig rückt die Messung der …

Speicheldrüsenkarzinome – ein aktueller Überblick

Der zweite Teil des Artikels widmet sich den molekularen Charakteristiken des epithelial-myoepithelialen Karzinoms, des polymorphen Adenokarzinoms, des myoepithelialen Karzinoms, des Basalzelladenokarzinoms sowie des Speichelgangkarzinoms.

Telemedizin bei Kopf-Hals-Tumoren ist ausbaufähig

Brasilianische Forschende nahmen in einem systematischen Review die Rolle der Telemedizin bei der Behandlung von Personen mit Kopf-Hals-Tumoren unter die Lupe.

Kopf-Hals-Tumoren: TIR - ein Unterstützungsprogramm bei Radiotherapie

Die richtige Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt - mit einem Modell, das auf diesem Grundsatz basiert, kann die Versorgung von Menschen mit Kopf-Hals-Tumoren, die sich einer Radiotherapie unterziehen, womöglich verbessert werden. Zu diesem …

Hohes Risiko für persistierende Schluckprobleme bei Oropharynx- und Mundhöhlenkarzinomen

Kopf-Hals-Tumoren gehen häufig mit quälenden Schluckbeschwerden einher. Nun wurde der langfristige Verlauf beobachtet und gezeigt, dass dabei die Therapiemodalitäten und die Art des Tumors relevant sind.

Speicheldrüsenkarzinome – ein aktueller Überblick

In den letzten Jahren hat die Charakterisierung der Speicheldrüsenkarzinome einen großen Wandel durchlebt. Morphologisch definierte Entitäten konnten zu einem Großteil auch molekular mit einem oftmals distinkten Genotyp charakterisiert werden. Der …

Wie gut sind neuronale Netzwerke in der Diagnostik von Speicheldrüsenkarzinomen?

Die große Vielfalt an histopathologischen Erscheinungen, macht die Diagnostik von malignen Speicheldrüsentumoren zu einer besonderen Herausforderung. Inwieweit können computerbasierte konvolutionale neuronale Netze (CNN) in der Diagnostik als Hilfsmittel genutzt werden? Vier CNNs wurden nun in einer Studie getestet.

CME: Kehlkopferhaltende Operationen bei Larynxkarzinomen

Das Larynxkarzinom ist nach den Mundhöhlen- und Pharynxkarzinomen der dritthäufigste bösartige Tumor im Kopf-Hals-Bereich. Auch in fortgeschrittenen Tumorstadien gehören larynxerhaltende Eingriffe zur Standardtherapie. Doch wie erreicht man den gewünschten funktionserhaltenden Effekt?

Speicheldrüsenkarzinome – ein aktueller Überblick

Der zweite Teil des Artikels widmet sich den molekularen Charakteristiken des epithelial-myoepithelialen Karzinoms, des polymorphen Adenokarzinoms, des myoepithelialen Karzinoms, des Basalzelladenokarzinoms sowie des Speichelgangkarzinoms.

Digitale Patient-Reported Outcome Measures in der Nachsorge von Kopf-Hals-Tumoren

Die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln, insbesondere die Einführung von Patient-Reported Outcome Measures (PROM), also Instrumenten, die dazu dienen, vom Patienten berichtete Gesundheitszustände zu erfassen, kann zu einer Verbesserung des …

Panelsequenzierung in der Kopf-Hals-Onkologie am Beispiel von sinunasalen und Speicheldrüsenmalignomen

Im Folgenden werden die Grundsätze der morphomolekularen Klassifikation der Karzinome der Speicheldrüsen und der sinunasalen Organe dargestellt und erörtert, hier mit Hinweis auf die molekulare Heterogenität und die damit verbundenen potenziell …

Implementierung eines Symptom- und Belastungsscreenings bei Kopf-Hals-Tumor-Patient*innen – ein Erfahrungsbericht

Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren, deren Erkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass keine kurativen Behandlungsoptionen bestehen, leiden häufig an einer Vielzahl von belastenden psychischen und physischen Symptomen. Die besondere …

Epidemiologie von Kopf-Hals-Tumoren in Deutschland

Kopf-Hals-Tumoren sind eine heterogene Gruppe von malignen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Sie umfassen die Lokalisationen Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Nase, Nasennebenhöhlen und Mittelohr. Diese Arbeit gibt eine aktuelle Übersicht zur Inzidenz …

Roboterassistierte Chirurgie in der Kopf-Hals-Region

Die ersten Beschreibungen der transoralen roboterassistierten Chirurgie (TORS) in der Literatur stammen von der Arbeitsgruppe um Weinstein et al. aus Philadelphia in den Jahren 2006 und 2007 [ 25 , 36 ]. Seit dieser Zeit sind die TORS-Eingriffe …

Wie innovative Techniken die Kopf-Hals-Onkologie verbessern

Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chirurgie, Pathologie, Radiologie und Strahlentherapie kann bemerkenswerte therapeutische Erfolge in der Präzisionsmedizin verbuchen. Eine prätherapeutische virtuelle Planung, patientenspezifische Implantate oder Assistenzsysteme liefern relevante Daten, die sich positiv auf Funktion, Ästhetik und Prognose auswirken können. 

Retronasales Riechen über die tracheoösophageale Fistel

Trotz der Vielfalt bestehender Methoden zur olfaktorischen Rehabilitation nach totaler Laryngektomie, ist eine Riechstörung nach dem Eingriff ein wichtiger einschränkender Faktor. In einer Studie wurde nun das Konzept des retronasalen Riechens über die Stimmprothese vorgestellt und verglichen mit etablierten Methoden.

Speicheldrüsenkarzinome – ein aktueller Überblick

In den letzten Jahren hat die Charakterisierung der Speicheldrüsenkarzinome einen großen Wandel durchlebt. Morphologisch definierte Entitäten konnten zu einem Großteil auch molekular mit einem oftmals distinkten Genotyp charakterisiert werden. Der …

Nebenwirkungsmanagement in der Immunonkologie

In den vorangegangenen Beiträgen wurde auf verschiedene Indikationen in der Systemtherapie der Kopf-Hals-Onkologie eingegangen. Ebenso wurde dargelegt, welche Vorüberlegungen bei der Einrichtung einer eigenen Therapieambulanz hilfreich sein …

Bildgeführte Strahlentherapie in der Kopf-Hals-Onkologie

Radiotherapie mit oder ohne Chemotherapie ist eine Standardbehandlung für Kopf-Hals-Tumoren, entweder als definitive oder als adjuvante Behandlung nach primärer Chirurgie. Der heutige Standard, die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) …

Speicheldrüsenkarzinome

Die Behandlungskonzepte für Karzinome der Speicheldrüsen beruhen im Wesentlichen auf Kohortenstudien und umfassen eine heterogene Gruppe von Tumorentitäten mit unterschiedlicher Prognose. Den Goldstandard der kurativen Therapie stellt die …

Strahlentherapie von malignen Speicheldrüsentumoren

Die Therapie der malignen Speicheldrüsentumoren ist aufgrund der heterogenen Histologie und Lokalisation eine interdisziplinäre Aufgabe. Primär wird die vollständige Resektion des Tumors empfohlen. Eine Radiotherapie (RT) ist postoperativ …

Larynxorganerhalt bis zum T4‑Larynxkarzinom?

Kann die primäre Radiochemotherapie (pRCT) möglicherweise als alternative Standardtherapie zur totalen Laryngektomie (TL) angesehen werden? Gemäß der neuen S3-Leitlinie nehmen Betroffene zwar eine höhere Rückfallrate in Kauf, haben aber die Salvagechirurgie als kurative Option und insgesamt keinen Überlebensnachteil. 

Chirurgische Therapie von Tumoren im Bereich des Ober- und Unterkiefers

Die heterogene Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren zählt zu den häufigsten malignen Erkrankungen weltweit, wobei ein großer Teil von den Schleimhäuten der Mundhöhle ausgeht und in vielen Fällen die knöchernen Basen des Ober- und Unterkiefers betrifft. In …

Chirurgie der primären Karzinome der Gl. parotidea – Kontroverses und Bewährtes

Parotismalignome umfassen ein Spektrum von mehr als 20 histologischen Subtypen mit einer Vielfalt biologischer Verhaltensweisen, die selbst für erfahrene Pathologen und Kopf-Hals-Chirurginnen herausfordernd sind. Welche Trends sind trotz einer schwierigen Studienlage festzumachen? Ein Überblick über die aktuelle Forschung.

Organerhalt: Entscheidungskriterien für Patienten mit T3-Larynxkarzinom

In 2018 stellten Tang et al. ein systematisches Review mit Metaanalyse von 11 Studien vor, die das Outcome von Patienten mit T3-Larynxkarzinom berichteten, die im direkten Vergleich entweder mittels TL operiert oder durch pRT bzw. pRCT behandelt …

Speicheldrüsentumor: Feinnadelpunktion oder Grobnadelbiospie?

Tumoren der Speicheldrüsen können klinisch und in der Bildgebung nicht immer sicher eingeschätzt werden. Speicheldrüsenmalignome sind eher selten, dennoch ist die präoperative Dignitätsbestimmung entscheidend für die Therapieplanung und den weiteren Krankheitsverlauf.

CME: Onkologische Nachsorge von Kopf-Hals-Tumoren

Trotz leitliniengerechter Versorgung erleiden stadien- und entitätsabhängig etwa 25–30 % der Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen ein Rezidiv. Tumorrezidive frühzeitig zu erkennen, konsekutiv zu therapieren sowie therapieassoziierte Folgeerkrankungen zu detektieren ist das Primärziel bei der onkologischen Nachsorge. Im folgenden Beitrag lernen Sie, auf was Sie dabei achten müssen.

Highlights der ASCO- und ESMO-Jahrestagungen 2021 zur Strahlentherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Auf den diesjährigen Jahreskongressen der American Society for Clinical Oncology (ASCO) und der European Society for Medical Oncology (ESMO) wurden mehrere Studien zur Strahlentherapie lokal fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren vorgestellt. In der …

Spezielle Tumorentitäten im Kopf-Hals-Bereich

In den letzten Jahren zeigt sich auch bei den speziellen Tumorentitäten im Kopf-Hals-Bereich eine zunehmende Studiendynamik. Im folgenden Beitrag werden zukünftige Therapieneuerungen nach Sichtung auf den Tagungen ASCO 2021 und ESMO 2021 präsentierten klinischer Studien abgeschätzt.

Prätherapeutische Dysphagie bei Kopf-Hals-Tumor-Patienten

Sowohl der Schluck- als auch der Ernährungsstatus bei Kopf-Hals-Tumor(KHT)-Patienten nach einer onkologischen Therapie sind gut untersucht. Prätherapeutisch werden sie aber selten thematisiert, obwohl diese den Erfolg einer onkologischen Therapie nachhaltig beeinflussen können.

Aktuelles zur Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren? Beim letzten ASCO-Treffen und beim ESMO 2021 gab es neue interessante Daten. Die relevantesten Studien werden im folgenden Beitrag für Sie aufgearbeitet und zusammengefasst.

Aktuelle Entwicklungen bei bösartigen Kopf-Hals-Tumoren

Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Veränderungen der Stimme - diese Symptome können auch auf Kopf-Hals-Tumoren hinweisen. Was heute schon bei Prophylaxe, Diagnostik und Therapie möglich ist und welche vielversprechenden, neuen Ansätze es gibt …

Molekulare Prädiktion für die Radio(chemo)therapie von Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen

Kopf-Hals-Tumoren sind eine sehr heterogene Tumorentität, deren Behandlung eine große Herausforderung für alle Fachdisziplinen darstellt. Trotz moderner Techniken werden im klinischen Alltag individuelle Verläufe und teils erhebliche …

Neu im Fachgebiet Onkologie

Ist eine HPV-Impfdosis ähnlich effektiv wie zwei?

Mangels verfügbarem HPV-Impfstoffs sind derzeit nur 27% der Mädchen weltweit geimpft. Um die Durchimpfung zu beschleunigen, hat die WHO ihre Empfehlungen auf eine Dosis angepasst. Nun zeigt eine große Studie, ob eine einzelne Impfdosis tatsächlich so wirksam wie zwei ist.

Läuft PAXG beim Pankreaskrebs mFOLFIRINOX den Rang ab?

In der perioperativen Chemotherapie des pankreatischen duktalen Adenokarzinoms markiert das mFOLFIRINOX-Schema bis dato eine Art Standard der Behandlung. Ein italienisches Onkologie-Forschungsteam wartet nun mit einem alternativen Vorschlag auf.

Glioblastom: Auf diese PPI sollten Sie verzichten

Eine Metaanalyse aus fünf Studien zeigt: Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) bei neu diagnostiziertem Glioblastom ist mit einem schlechteren Überleben assoziiert – allerdings nicht bei allen PPI.

Perioperative Ernährungstherapie oft nicht leitliniengerecht

Beim Ernährungsmanagement vor und nach einer Krebs-Op. im Gastrointestinaltrakt klafft offenbar eine große Lücke zwischen Leitlinienempfehlungen und klinischer Praxis. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage in 263 deutschen Zentren hin.

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Eine ältere Frau schaut in die Ferne/© RgStudio / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Bestrahlungsplans einer Wirbelsäulenmetastase eines oligometastasierten Prostatakarzinoms/© Springer Medizin Verlag GmbH, Immuncheckpointinhibitoren binden an Krebszelloberflächenproteine /© Juan Gärtner / stock.adobe.com, Arzt misst Blutzucker per Glucometer/© geargodz / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ein Anatomie-Modell des Kopfes in der HNO-Praxis/© peakSTOCK / Gettty Imgaes / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Larynxkarzinom/© Springer Medizin, Infusion/© georgeoprea9 / Getty Images / iStock, Tropf in Krankenhaus/© Amornrat Phuchom / Getty Images / iStock, Infusionstropf im Krankenhaus /© Trsakaoe / stock.adobe.com, Zytologischer Abstrich bei gynäkologischer Untersuchung/© Iryna / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Pembrolizumab-Modell (Illustration)/© Kateryna_Kon / stock.adobe.com, Frau erhält Infusion/© Eakkachai / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Fiberendoskopie Larynx/© Schützenmeister H et al. doi.org/10.1007/s00106-025-01681-6 unter CC-BY 4.0, Raumforderung im Ohr/© Franzen A M und Coordes A / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Blumenkohlartiger Knoten am Hinterkopf/© Winkler D. et al. doi.org/10.1007/s00105-024-05437-1 unter CC-BY 4.0, VMAT-Bestrahlungsplan einer definitiven Radiochemotherapie eines linksseitigen, lokal fortgeschrittenen Tonsillenkarzinoms/© Schnellhardt, S et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Search Icon, Ein Kind wird von ärztlichen Personal geimpft/© kerkezz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Infusion/© Trsakaoe / stock.adobe.com, Mann hält Tablette und Wasserglas/© Syda Productions / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Person isst eine Krankenhaus-Mahlzeit/© gballgiggs / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)