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Posttherapeutische Lebensqualität nach Behandlung von Speicheldrüsenkarzinomen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Neben dem Gesamtüberleben und rezidivfreien Intervall hat sich die posttherapeutische Lebensqualität als eigenständiges Kriterium zur Therapiebeurteilung etabliert. Dabei stellen sowohl die spezifischen Veränderungen im Kopf-Hals-Bereich als auch deren Objektivierung eine besondere Herausforderung für die Erfassung der Lebensqualität dar. Verschiedene validierte Fragebögen stehen zur Verfügung.

Ziel der Arbeit

Anhand der Literatur wird ein Überblick über die relevanten Fragebogeninstrumente gegeben, und die spezifischen Aspekte bei Patientinnen und Patienten mit Speicheldrüsenkarzinomen werden dargestellt.

Material und Methoden

In einer selektiven Literaturrecherche wurden Publikationen erfasst, die sich mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Kopf-Hals-Tumorpatienten befassen. Die Arbeiten wurden kritisch bewertet und zusammengefasst.

Ergebnisse

Es stehen einige validierte Fragebögen zur Messung der Lebensqualität bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sowie wenige spezifische Fragebögen für Patienten nach Parotidektomie zur Verfügung.

Schlussfolgerung

Durch die Erfassung der Lebensqualität mithilfe standardisierter Fragebogeninstrumente können Krankheits- und Therapiefolgen objektiviert werden. Dadurch kann auch der Bedarf supportiver Maßnahmen, z. B. zur Rehabilitation bei Fazialisparese, verlässlicher erkannt werden.
Titel
Posttherapeutische Lebensqualität nach Behandlung von Speicheldrüsenkarzinomen
Verfasst von
Valentin Burkhardt
PD Dr. med. Christoph Becker
Publikationsdatum
24.02.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
HNO / Ausgabe 4/2023
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-023-01286-x
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