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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Kopfschmerz durch Liquordrucksteigerung

verfasst von: H. Göbel, C. Göbel, A. Heinze

Erschienen in: Weiterbildung Schmerzmedizin

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Eine Erhöhung des intrakraniellen Drucks geht häufig mit Kopfschmerzen einher. Der Begriff der gutartigen intrakraniellen Hypertension („Pseudotumor cerebri“) bezieht sich dabei auf eine Steigerung des intrakraniellen Drucks ohne Hinweise auf eine intrakranielle Raumforderung oder einen Hydrozephalus. Neben den Kopfschmerzen bestehen hier als zweithäufigstes Symptom Gesichtsfelddefekte. Die Therapie umfasst neben einer Gewichtsreduktion auch medikamentöse oder operative Interventionen.Beim Hochdruckhydrozephalus ist das Volumen des Liquor cerebrospinalis erhöht, das entweder aus einer verstärkten Bildung oder aus einer gestörten Absorption resultiert. Besteht eine angeborene oder erworbene Verlegung des Liquorflusswegs innerhalb des Ventrikelsystems, spricht man von einem obstruktiven Hydrozephalus. Bei einem Hydrocephalus communicans besteht eine Verlegung der Liquorpassage außerhalb des Ventrikelsystems. Zu den Symptomen zählt ein diffuser Kopfschmerz mit Verstärkung in den Morgenstunden und durch Valsalva-ähnliche Manöver. Die Therapie ist soweit möglich ätiologisch orientiert, ansonsten erfolgt eine Liquorableitung mittels Ventrikeldränage oder Shunt.

Metadaten
Titel
Kopfschmerz durch Liquordrucksteigerung
verfasst von
H. Göbel
C. Göbel
A. Heinze
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-40740-6_2

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