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02.06.2017 | Koronare Herzerkrankung | Positionspapier | Ausgabe 4/2017

Der Kardiologe 4/2017

Indikationen zur invasiven Koronardiagnostik und Revaskularisation

Zeitschrift:
Der Kardiologe > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Prof. Dr. S. Achenbach, C. Naber, B. Levenson, A. Böning, V. Schächinger
Wichtige Hinweise
B. Levenson und V. Schächinger für die Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin der DGK

Zusammenfassung

Die invasive Koronardiagnostik – die neben der Koronarangiographie auch die intravaskuläre Bildgebung und die Bestimmung der fraktionellen Flussreserve umfasst – und die perkutane oder chirurgische Revaskularisation sind effektive Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie der koronaren Herzerkrankung. Eine sorgfältige Indikationsstellung ist angesichts des prozeduralen Aufwands und des potenziellen Komplikationsrisikos unerlässlich. Gleichzeitig hängt die Indikationsstellung zur Koronarangiographie und zur Revaskularisation von der individuellen klinischen Situation des Patienten ab und bedarf, insbesondere bei stabiler klinischer Situation, der umfassenden Berücksichtigung von Symptomatik, der Befunde nichtinvasiver Untersuchungen und von Begleiterkrankungen. Im vorliegenden Positionspapier werden Empfehlungen für die Indikationsstellung zur invasiven Koronardiagnostik und zur koronaren Revaskularisation zusammenfassend dargestellt. Grundlagen sind, wo immer möglich, die entsprechenden Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC), die von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung übernommen wurden.

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