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04.08.2020 | Koronare Herzerkrankung | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Der Nephrologe 5/2020

Neue Daten zur Therapie der koronaren Herzkrankheit bei chronisch nierenkranken Patienten

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 5/2020
Autor:
Prof. Dr. J. Hoyer
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Fliser, Homburg/Saar
J. Hoyer, Marburg

Zusammenfassung

CKD(„chronic kidney disease“)-Patienten haben ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko. Insbesondere das Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken und an den Komplikationen eines Myokardinfarkts zu versterben, ist im Vergleich zur nierengesunden Allgemeinbevölkerung übermäßig hoch. Bezüglich der Intensität des therapeutischen Vorgehens besteht für CKD-Patienten mit KHK eine bemerkenswerte Datenlücke, und es liegen nur unzureichende Leitlinienempfehlungen vor. Durch eine neue Studie (ISCHEMIA-CKD) wurde nun für CKD-Patienten mit stabiler Angina pectoris eine gute Datenbasis für die Entscheidung zwischen primär konservativer oder sofortiger invasiver Therapie geschaffen. Anscheinend ist ein sofortiges invasives Vorgehen ohne Vorteil bezüglich der kardiovaskulären Komplikationsrate und sogar mit einer höheren Komplikationsrate durch Schlaganfälle verknüpft.

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