Skip to main content
main-content
Erschienen in: gynäkologie + geburtshilfe 2/2022

06.04.2022 | Koronare Herzerkrankung | Medizin aktuell

Der Rede wert

Aromatasehemmer als Risikofaktor für KHK ernst nehmen

verfasst von: Prof. Dr. med. Dipl. Psych. J. Matthias Wenderlein

Erschienen in: gynäkologie + geburtshilfe | Ausgabe 2/2022

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Auszug

Bei Frauen ab 70 Jahren mit Brustkrebsanamnese ist die Sterblichkeit in Deutschland um 45 % höher als in den USA. Mit einem unterschiedlichen Mammografie-Screening ist das kaum erklärbar. Zu überprüfen sind vielmehr die eingesetzten endokrinen Therapien - Tamoxifen versus Aromataseinhibitoren. Denn Letztere können das Risiko für koronare Herzerkrankungen (KHK) erhöhen. …
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Michel B, Rassof T. Kardiologische Langzeitfolgen nach Malignom-Behandlung. MMW Fortschr Med 2022;164(2):48-53 Michel B, Rassof T. Kardiologische Langzeitfolgen nach Malignom-Behandlung. MMW Fortschr Med 2022;164(2):48-53
2.
Zurück zum Zitat Jansen L et al. Divergent Patterns and Trends in Breast Cancer Incidence, Mortality and Survival Among Older Women in Germany and the United States. Cancers 2020;12:2419 Jansen L et al. Divergent Patterns and Trends in Breast Cancer Incidence, Mortality and Survival Among Older Women in Germany and the United States. Cancers 2020;12:2419
3.
Zurück zum Zitat Tabar L et al. Swedish Two-County Trial: Impact of Mammographic Screening on Breast Cancer Mortality during 3 Decades. Radiology 2011;260:658-63 Tabar L et al. Swedish Two-County Trial: Impact of Mammographic Screening on Breast Cancer Mortality during 3 Decades. Radiology 2011;260:658-63
4.
Zurück zum Zitat Fügemann H, Kääb-Sanyal V. Mammographie-Screening: Nutzen-Schaden-Abwägung im internationalen Vergleich. Dtsch Arztebl 2016;113: A-74 Fügemann H, Kääb-Sanyal V. Mammographie-Screening: Nutzen-Schaden-Abwägung im internationalen Vergleich. Dtsch Arztebl 2016;113: A-74
5.
Zurück zum Zitat Doege D et al. Age-specific prevalence and determinants of depression in long-term breast cancer survivors compared to female population controls. Cancer Med 2020;9:8713-21 Doege D et al. Age-specific prevalence and determinants of depression in long-term breast cancer survivors compared to female population controls. Cancer Med 2020;9:8713-21
6.
Zurück zum Zitat Wenderlein JM. Aromatasehemmer riskant für das Gehirn? Geburtshilfe Frauenheilkd 2005;65(2):144-8 Wenderlein JM. Aromatasehemmer riskant für das Gehirn? Geburtshilfe Frauenheilkd 2005;65(2):144-8
7.
Zurück zum Zitat Gerber B et al. Präventive und adjuvante Hormontherapie des Mammakarzinoms: Nur Trends oder bereits Standard? Dtsch Arztebl 2000;97:A-2947/B-2516/C-2335 Gerber B et al. Präventive und adjuvante Hormontherapie des Mammakarzinoms: Nur Trends oder bereits Standard? Dtsch Arztebl 2000;97:A-2947/B-2516/C-2335
8.
Zurück zum Zitat Mamounas EP et al. Use of letrozole after aromatase inhibitor-based therapy in postmenopausal breast cancer (NRG Oncology/NSABP B-42): a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet Oncol 2019;20:88-99 Mamounas EP et al. Use of letrozole after aromatase inhibitor-based therapy in postmenopausal breast cancer (NRG Oncology/NSABP B-42): a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet Oncol 2019;20:88-99
9.
Zurück zum Zitat Wenderlein JM, Rothenbücher G. Phlebologische Messdaten unter HRT- und BMI-Aspekten (Studie an 711 postmenopausalen Frauen). Geburtshilfe Frauenheilkd 2003; 63(9):860-9 Wenderlein JM, Rothenbücher G. Phlebologische Messdaten unter HRT- und BMI-Aspekten (Studie an 711 postmenopausalen Frauen). Geburtshilfe Frauenheilkd 2003; 63(9):860-9
10.
Zurück zum Zitat Pistilli B et al. Serum Detection of Nonadherence to Adjuvant Tamoxifen and Breast Cancer Recurrence Risk. J Clin Oncol 2020;38:2762-72 Pistilli B et al. Serum Detection of Nonadherence to Adjuvant Tamoxifen and Breast Cancer Recurrence Risk. J Clin Oncol 2020;38:2762-72
11.
Zurück zum Zitat Chalasani P et al. Breast Cancer Guidelines. Medscape; updated Sep 23 2020 Chalasani P et al. Breast Cancer Guidelines. Medscape; updated Sep 23 2020
12.
Zurück zum Zitat Mikkola TS et al. Reduced risk of breast cancer mortality in women using postmenopausal hor-monetherapy: a Finnish nationalwide comperative study. Menopause 2016;23:1199-1203 Mikkola TS et al. Reduced risk of breast cancer mortality in women using postmenopausal hor-monetherapy: a Finnish nationalwide comperative study. Menopause 2016;23:1199-1203
Metadaten
Titel
Der Rede wert
Aromatasehemmer als Risikofaktor für KHK ernst nehmen
verfasst von
Prof. Dr. med. Dipl. Psych. J. Matthias Wenderlein
Publikationsdatum
06.04.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
gynäkologie + geburtshilfe / Ausgabe 2/2022
Print ISSN: 1439-3557
Elektronische ISSN: 2196-6435
DOI
https://doi.org/10.1007/s15013-021-4075-4

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2022

gynäkologie + geburtshilfe 2/2022 Zur Ausgabe

Zertifizierte Fortbildung

CME: Impfen in der Schwangerschaft

Medizin aktuell

Neues vom FOKO

Passend zum Thema

ANZEIGE

Chronische KHK patientenindividuell behandeln

Bei Patienten mit chronischer KHK und stabiler Angina pectoris sind Begleiterkrankungen gemäß der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische KHK ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl der antianginösen Dauertherapie [4].

ANZEIGE

Bewegung ist eine Polypille

Regelmäßiger Sport kann pathologische Veränderungen in den Gefäßen korrigieren und Patienten mit Angina pectoris zu mehr Lebensqualität verhelfen [5]. Über die Bedeutung von Bewegung für die Herzgesundheit spricht Prof. Dr. med. Rainer Hambrecht, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Herzzentrum Bremen, im Interview.

ANZEIGE

Stabile KHK im Fokus: Individualisiertes Therapiemanagement

Die wesentlichen Behandlungsziele der stabilen KHK sind die Verbesserung von Symptomatik, Belastungstoleranz und Lebensqualität, sowie die Prävention von Ischämien und Myokardinfarkt. Viele Patienten weisen Begleiterkrankung auf – ein individualisiertes Therapiemanagement ist deshalb unerlässlich. Informieren Sie sich hier über aktuelle Therapiestrategien.

Passend zum Thema

ANZEIGE

ESMO Breast: Reduktion des Rezidivrisikos beim frühen Brustkrebs

Neben der endokrinen Therapie steht für Patientinnen und Patienten mit frühem HR+, HER2- Mammakarzinom und hohem Rezidivrisiko nun eine weitere Therapieoptionen zur Verfügung.

ANZEIGE

AGO-Leitlinie 2022: Update zu CDK4/6-Inhibitoren in der Adjuvanz

Die AGO hat ihre Leitlinien aktualisiert. Welchen Stellenwert haben CDK4/6-Inhibitoren in der adjuvanten endokrinen Therapie des HR+, HER2- eBCs sowie in der Erstlinientherapie des HR+, HER2- mBCs?

ANZEIGE

Die Bedeutung der CDK4 & 6 Inhibition beim HR+, HER2- Mammakarzinom

Es erwarten Sie praxisrelevante Patientenfälle, kompakte Studiendarstellungen, informative Experteninterviews sowie weitere spannende Inhalte rund um das HR+, HER2- Mammakarzinom. 
 

Passend zum Thema

Galenus-Preis-Kandidat 2022 – Specialist Care

Trastuzumab-Deruxtecan – Chance bei fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs

Trastuzumab-Deruxtecan ist ein gegen das HER2-Protein gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat der neuesten Generation von Daiichi Sankyo, das zusammen mit AstraZeneca weiterentwickelt wird. In Monotherapie verzögert es die Progression von intensiv vorbehandeltem inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs.

Passend zum Thema

Galenus-Preis-Kandidat 2022 – Specialist Care

Sacituzumab Govitecan – Überlebensvorteil beim metastasierten triple-negativen Mammakarzinom

Sacituzumab Govitecan von Gilead Sciences ist das erste zur Behandlung des rezidivierten/refraktären triple-negativen Mammakarzinoms zugelassene Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. Bei Betroffenen mit mindestens zwei Vortherapien verdoppelte das Medikament das Gesamtüberleben im Vergleich zu Chemotherapien.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Krebsassoziierte Thrombose: NMH oder DOAK?

Vergleichsstudien gibt es mittlerweile einige, doch sind diese auf den klinischen Alltag übertragbar? Prof. Matzdorff, Schwedt, erläutert im Interview wichtige Entscheidungskriterien, die Ihnen mehr Sicherheit im Thrombosemanagement Ihrer Hochrisikopatienten geben.

Jetzt herunterladen: PDF: Publikation: Thromboseprophylaxe in der Onkologie und Schwangerschaft: 700,7 KB
ANZEIGE

Publikation: VTE-Inzidenz bei Krebs in den letzten 20 Jahren verdreifacht

Krebspatienten mit modernen Antikrebsmedikamenten sind vielleicht sogar stärker VTE-gefährdet als Patienten unter Chemotherapie. Auch Schwangere gehören zur VTE-Hochrisikogruppe. Über das Thrombosemanagement bei Risikopatienten diskutierten Experten auf dem DGA 2021. 

ANZEIGE

Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier Video-Experteninterviews, Sonderpublikationen und aktuelle Behandlungsalgorithmen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.