Zum Inhalt

19. Krankheitsmodifizierende Arzneistoffe für Autoimmunerkrankungen

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Krankheitsmodifizierende Antirheumatika haben in der Verordnung erneut weiter zugenommen. Größte Gruppe sind die synthetischen krankheitsmodifizierenden Antirheumatika mit dem bevorzugt eingesetzten Methotrexat. Bei den biologischen krankheitsmodifizierenden Antirheumatika dominieren seit vielen Jahren die TNFα-Inhibitoren, deren Verordnungen in 2022 wieder vergleichsweise deutlich zugenommen haben. Auf niedrigerem Niveau zeigten der Interleukin-6-Rezeptorantagonist Tocilizumab und Kostimulationsinhibitor Abatacept wieder geringe Zunahmen. Inzwischen sind zwei Januskinaseinhibitoren vertreten, die jedoch nach Publikation erheblicher Sicherheitsbedenken durch die amerikanische Zulassungsbehörde FDA in 2022 einen Einbruch der Verordnungshäufigkeit erfahren haben.
Titel
Krankheitsmodifizierende Arzneistoffe für Autoimmunerkrankungen
Verfasst von
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Rainer Böger
Prof. Dr. med. Renke Maas
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_19
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Oligometastasiertes Mammakarzinom: Was bringen invasive Lokaltherapien?

Falls invasive lokalregionale Maßnahmen bei einem neudiagnostizierten oligometastasierten Mammakarzinom erwogen werden, könnte es prognostisch womöglich günstig sein, (auch) den Primarius zu resezieren. Dafür spricht zumindest eine retrospektive Kohortenstudie aus den USA. Allerdings bleiben viele Fragen offen.

CT-Befunde bei abdominalen Komplikationen durch Fischgräten

Die Ingestion von Fischgräten kann schwerwiegende abdominale Komplikationen verursachen. Die vorliegende Kohortenanalyse liefert umfassende Daten zu Lokalisationen, CT-Befunden und Behandlungsstrategien über einen Zeitraum von fast zehn Jahren.

Covid verdoppelt Risiko für chronische Rhinosinusitis

Erwachsene mit Covid-19 erhielten in den Monaten nach einem PCR-Nachweis deutlich häufiger eine neue CRS-Diagnose als Personen mit negativem PCR-Test. Der Risikoanstieg zeigte sich unter allen Varianten, am stärksten in der Omikron-Periode.

Real-World Daten bestätigen Nivolumab bei Kopf-Hals-Tumoren

In der nicht-interventionellen Real-World-Studie HANNA wurde Nivolumab bei Menschen mit rezidiviertem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region in verschiedenen Therapielinien geprüft. Ein Kollege präsentierte auf dem diesjährigen Krebskongress in Berlin die finalen Daten.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Senior wird in CT geschoben/© Peakstock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Endoskopie in der Praxis/© peakSTOCK / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Plattenepithelkarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH