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19.01.2017 | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Der Onkologe 4/2017

Krebsregister und Gesundheitswesen

Anfragen bei Verdacht auf Krebshäufungen, Erwartungen und Befürchtungen

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Ron Pritzkuleit, Alexander Katalinic, Prof. Dr. med. Frank Gieseler

Zusammenfassung

Hintergrund

Mit Einführung der flächendeckenden klinisch-epidemiologischen Krebsregistrierung auf Basis des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes ergeben sich neue Chancen, die Versorgung im Bereich der Krebserkrankungen bevölkerungsbezogen transparent zu machen. Zusätzlich zur Beschreibung der Versorgungslandschaft, wie sie aus der epidemiologischen Berichterstattung bekannt ist, erhalten Fachbereiche und Leistungserbringer in Zukunft einen Überblick über die eigenen Behandlungen sowie die entsprechende Vergleichsdaten. Mit den (klinischen) Krebsregisterdaten lässt sich eine Versorgungsforschung mit Ist-Soll-Vergleichen, Historien-, Leitlinien-, Klinikvergleichen usw., Analysen zur Fehlversorgung, zu sektorenübergreifenden Behandlungspfaden und zur bevölkerungsbezogenen Umsetzung von Therapiekonzepten/Früherkennungsmaßnahmen etablieren. Es entstehen Datenbanken, die der Generierung von Hypothesen dienen können – auch für seltene Krebserkrankungen oder spezielle Subgruppen.

Material und Methoden

Von der Bevölkerung und von Leistungserbringern geäußerte Erwartungen und Ängste werden angesprochen und erläutert. Die Nutzung von Krebsregisterdaten für die Beurteilung vermeintlicher lokaler Häufungen von Krebserkrankungen wird zusammenfassend erläutert.

Ergebnisse, Diskussion

Weitere Informationsveranstaltungen und offene Diskussionen über die Vorteile der neuen integrierten Register sind notwendig. Die Möglichkeiten der Nutzung müssen dargelegt werden, um falschen Erwartungen entgegenzuwirken. Die dargestellte Methodik sowie die zugehörige Risikokommunikation können als Ausgangspunkt für künftige klinisch-epidemiologische Aufgaben dienen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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