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Die Gynäkologie

Früherkennungsuntersuchungen gynäkologischer Malignome und des Mammakarzinoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Früherkennung als Form der Sekundärprävention von onkologischen Erkrankungen ist zusammen mit der primären Prävention ein essenzieller Bestandteil der gynäkologischen Versorgung. Die jährliche Tastuntersuchung der Brust und Axilla beidseits gehört zu der regulären Früherkennungsuntersuchung des Mammakarzinoms in der gynäkologischen Praxis. Frauen zwischen dem 50. und dem 75. Lebensjahr sind zusätzlich alle 2 Jahre zur Teilnahme am Mammographiescreening berechtigt. Für Frauen im Hochrisikokollektiv wird ein frühzeitigerer Beginn der Früherkennung empfohlen, der zusätzlich die MRT sowie die Sonographie beinhaltet. Bei gynäkologischen Tumorerkrankungen, abgesehen vom HPV(humane Papillomviren)-assoziierte Malignomen, gibt es keine gezielte primäre oder sekundäre Prävention. Für das Vulva‑, Vaginal‑, Endometrium- sowie Ovarialkarzinom ist besonders auf typische Symptome im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Untersuchung zu achten. Für das HPV-assoziierte Karzinome besteht dank der Impfung die Möglichkeit der primären Prävention. GynäkologInnen besitzen eine Schlüsselposition in der Gesundheitsförderung bei Frauen in allen Altersgruppen. Dabei soll der Fokus auf Früherkennung der gynäkologischen Tumorerkrankungen gelegt werden.
Titel
Früherkennungsuntersuchungen gynäkologischer Malignome und des Mammakarzinoms
Verfasst von
Dr. med. MUDr. Stefan Lukac
Mathis Wild
Jasmina Veta-Darkovski
Lea Traub
Lazar Glisic
Christian Dannecker
Wolfgang Janni
Elena Leinert
Publikationsdatum
26.08.2025
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Bildnachweise
Ein Abstrich vom Gebärmutterhals wird auf ein Objektivträger geschmiert/© Tatiana Buzmakova / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)