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Lawinenrettung 2024 – aktuelle Empfehlungen

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Zusammenfassung

Lawinenunfälle, in die Wintersportler verwickelt sind, haben deutlich zugenommen; die Zahl der Toten in Europa ist durch bessere Prävention und Rettung stabil. Lawinenunfälle sind in Gebirgsregionen häufig; jährlich gibt es in Europa etwa 100 Todesopfer. Die Überlebenschancen werden hauptsächlich durch den Grad und die Dauer der Lawinenverschüttung, eine mögliche Verlegung der Atemwege, das Vorhandensein einer Atemhöhle, die Schneeeigenschaften und etwaige schwere Verletzungen bestimmt. Häufigste Todesursache ist die Asphyxie, gefolgt von Traumata. Die Hypothermie verursacht nur eine Minderheit der Todesfälle. Ein hypothermer Herz-Kreislauf-Stillstand hat eine günstige Prognose und begründet eine verlängerte Wiederbelebung und extrakorporale Wiedererwärmung. Die Unterscheidung zwischen asphyktischem und hypothermem Herz-Kreislauf-Stillstand ermöglicht eine optimierte Triage. Im Folgenden werden die Pathophysiologie des Lawinenunfalls und das Management von Lawinenopfern vor Ort behandelt.
Titel
Lawinenrettung 2024 – aktuelle Empfehlungen
Verfasst von
Dr. med. univ. Bernd Wallner, PhD, EDAIC
Dr. med. univ Frederik Eisendle
Priv.-Doz. Dr. Simon Rauch, PhD, EDIC
Priv.-Doz.Dr. Peter Paal, MBA EDAIC EDIC, PM.ME
Publikationsdatum
13.02.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Anaesthesiologie / Ausgabe 5/2025
Print ISSN: 2731-6858
Elektronische ISSN: 2731-6866
DOI
https://doi.org/10.1007/s00101-025-01520-x
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