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24.07.2017 | CME | Ausgabe 8/2017

Der Orthopäde 8/2017

Kubitaltunnelsyndrom

Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 8/2017
Autoren:
PD Dr. C. K. Spies, S. Löw, M. F Langer, B. Hohendorff, L. P. Müller, F. Unglaub
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Zusammenfassung

Das Kubitaltunnelsyndrom ist das zweithäufigste Nervenengpasssyndrom an der oberen Extremität. Neben den häufigsten Einengungen im Sulcus ulnaris können auch Kompressionen an Ober- und Unterarm nachgewiesen werden. Die elektrophysiologische Objektivierung der Nervenkompression ist neben der klinischen Diagnostik die wichtigste Untersuchung im Hinblick auf die Therapieentscheidung. In Abhängigkeit der klinischen Ausprägung kann initial eine konservative Therapie mit Ruhigstellungen des Ellenbogens in einer Schiene durchgeführt werden. Bei fortgeschrittenen Stadien bzw. persistierenden Irritationen des N. ulnaris ist eine operative Dekompression sinnvoll. Als Primäreingriff wird zurzeit die offene bzw. endoskopisch assistierte In-situ-Dekompression empfohlen. Als Revisionseingriff sollte die Vorverlagerung des N. ulnaris durchgeführt werden, wobei die Art der Vorverlagerung abhängig von der Weichteilsituation ist.

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