Künstliche Intelligenz bei der postoperativen Behandlung von Patienten
- 23.05.2025
- Künstliche Intelligenz
- #Leben
- Verfasst von
- Kinga Oleksiuk
- Erschienen in
- Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie | Ausgabe 6/2025
Zusammenfassung
Trotz des digitalen Fortschritts in vielen Lebensbereichen hinkt das Krankenhausumfeld hinterher – insbesondere in der postoperativen Versorgung. Das Konzept „Enhanced Recovery After Surgery“ (ERAS) zielt auf eine schnellere Genesung durch strukturierte Maßnahmen wie Schmerzmanagement, Frühmobilisation und optimierte Ernährung. Digitale Technologien wie Apps, Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Wearables bieten hier großes Potenzial: Sie verbessern die Schmerzerfassung, fördern die Eigenverantwortung der Patienten bei der Mobilisation und unterstützen eine personalisierte Ernährungstherapie. Erste Anwendungen wie KI-basierte Schmerzanalysen, Virtual Reality- (VR-)Therapien oder Aktivitätstracker zeigen vielversprechende Ergebnisse. Auch im Bereich der Herzchirurgie (ERACS) eröffnen sich neue Chancen – etwa zur Delirprävention. Mithilfe frei verfügbarer Tools lassen sich sogar eigene Apps, die ältere Patienten individuell unterstützen, entwickeln. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es jedoch mehr als Technik: Datenschutz, Infrastruktur und die Akzeptanz aller Beteiligten sind entscheidend.
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- Titel
- Künstliche Intelligenz bei der postoperativen Behandlung von Patienten
- Verfasst von
-
Kinga Oleksiuk
- Publikationsdatum
- 23.05.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Künstliche Intelligenz
Digitale Gesundheitsanwendungen
Herzchirurgie
Herzchirurgie
Postoperative nausea and vomiting - Erschienen in
-
Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0930-9225
Elektronische ISSN: 1435-1277 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00398-025-00711-3
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