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Die Urologie

„Next level“ digitale Gesundheit: Was Praxen und Kliniken für die Digitalisierung brauchen!

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Zusammenfassung

Hintergrund

Die Digitalisierung in der Urologie bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Während KI-gestützte (künstliche Intelligenz) Diagnosen, telemedizinische Sprechstunden und die elektronische Patientenakte (ePA) vielversprechende Fortschritte bieten, bestehen weiterhin Herausforderungen in den Bereichen technische Infrastruktur, Interoperabilität und Datensicherheit.

Fragestellung

Der Artikel untersucht, welche Voraussetzungen Praxen und Kliniken für eine erfolgreiche Digitalisierung benötigen und welche rechtlichen Aspekte zu berücksichtigen sind, um eine digitale Transformation zu gewährleisten.

Material und Methoden

Die Analyse basiert auf der Auswertung von Statistiken zur technischen Ausstattung von urologischen Praxen, zur Implementierung digitaler Anwendungen (z. B. ePA, E‑Rezept) und zur Nutzung von KI-Technologien. Ergänzt wird dies durch eine Einschätzung der künftigen Entwicklung digitaler Systeme und regulatorischer Rahmenbedingungen.

Schlussfolgerung

Die Urologie erweist sich als vielversprechendes Feld für die Digitalisierung. Die Nutzung von KI-gestützten Diagnosesystemen und (asynchron) telemedizinischen Angeboten kann die Versorgungsqualität erheblich verbessern. Fachkräfte müssen jedoch gezielt geschult und technische Infrastruktur geschaffen werden.
Titel
„Next level“ digitale Gesundheit: Was Praxen und Kliniken für die Digitalisierung brauchen!
Verfasst von
Dr. Thomas Willaschek
Publikationsdatum
22.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 8/2025
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-025-02619-0
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