Zum Inhalt
Die Urologie

Ersteinschätzung urologischer Notfälle am Beispiel einer Schwerpunktklinik

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Ersteinschätzung von Hilfesuchenden bzw. Patienten, welche sich über die Notaufnahme vorstellen, erfolgt in Deutschland entweder über das Manchester Triage System (MTS) oder den Emergency Severity Index (ESI). Obwohl beide Systeme validiert sind, zeigen sie Schwächen. Eine mittels künstlicher Intelligenz unterstützte Ersteinschätzung könnte mehrere Variablen sowie die akuturologische Fachkompetenz berücksichtigen, um eine höhere Ersteinschätzungsgenauigkeit zu erzielen.
Titel
Ersteinschätzung urologischer Notfälle am Beispiel einer Schwerpunktklinik
Verfasst von
Prof. Dr. med. Guido Michels
Andreas Neisius
Publikationsdatum
14.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-025-02735-x
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Podcast

Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Darmkrebsvorsorge

Deutschland ist ein Koloskopieland. Doch ist das eine gute Idee? Oder würde der Stuhltest ausreichen, um Darmkrebs im frühen Stadium zu erkennen? Prof. Markus M. Lerch und Prof. Ulrike Denzer diskutieren die Vor- und Nachteile der Screening-Verfahren. Außerdem gibt die Endoskopie-Expertin Prof. Denzer Tipps, wie suspekte Darmpolypen effektiv erkannt und abgetragen werden können.

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin

Demografische Variablen mit dem Rezidivrisiko bei Darmpolypen assoziiert

Bei der Festlegung der Intervalle für Kontrollkoloskopien nach einer Polypektomie sollten nicht ausschließlich polypenbezogene Merkmale berücksichtigt werden. Wie eine internationale Studie zeigt, beeinflussen auch individuelle demografische Faktoren, wie Geschlecht, Body-Mass-Index und Ethnie, das Rezidivrisiko.

Ist die Mundmikrobiota mit Pankreaskrebs assoziiert?

In einer Kohortenstudie wurde ein Zusammenhang zwischen oralen Bakterien und Pilzen und dem Auftreten von Pankreaskarzinomen gesehen. Diese Assoziation könnte helfen, Patientinnen und Patienten für gezielte Vorsorgeuntersuchungen ausfindig zu machen.

ASS schützt im Alter langfristig nicht vor Krebs

Schützt niedrigdosierte Azetylsalizylsäure (ASS) vor Krebs oder erhöht sie vielleicht sogar das Risiko, an einem Tumor zu versterben? Die ASPREE-XT-Studie gibt diesbezüglich Entwarnung. Ein langfristiger Schutz vor Karzinomen konnte allerdings auch nicht nachgewiesen werden.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
DGIM Podcast-Reihe - Koloskopie/© (M)Kzenon / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)Logo: Springer Medizin Verlag GmbH, Vorbereitung für Koloskopie/© Eugene Nekrasov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Eine Speichelprobe wird entnommen/© Animaflora PicsStock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau mit Tablette und Wasserglas in Händen/© fizkes / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)