Kultursensible HIV/STI-Prävention bei Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund
- 01.05.2012
- Prävention/Gesundheitsförderung
- Verfasst von
- C. Santos-Hövener, MSc
- H. von Unger
- Erschienen in
- Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 2/2012
Zusammenfassung
Hintergrund
Frauen, die migrieren und in der Sexarbeit arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko, sich mit STI oder HIV zu infizieren. Im Rahmen einer Expertenbefragung wurden Aspekte kultursensibler HIV/STI-Prävention bei Sexarbeiterinnen (SW) mit Migrationshintergrund untersucht.
Methodik
Es wurden Leitfaden-gestützte Interviews mit 12 Expertinnen in Berlin durchgeführt und ausgewertet.
Ergebnisse
Kultursensible HIV/STI-Prävention beinhaltet die Vermittlung von Wissen zu HIV/STI und Frauengesundheit, niedrigschwellige und aufsuchende Angebote, (mehr-)sprachliche und (inter-)kulturell kompetente sowie klientenzentrierte Beratungsangebote. Auch strukturelle Faktoren, die Vulnerabilität und Schutzverhalten beeinflussen, müssen berücksichtigt werden.
Schlussfolgerungen
Kultursensible HIV/STI-Prävention für SW mit Migrationshintergrund baut auf Grundsätzen und Angeboten auf, die sich in der Prävention für SW allgemein bewährt haben. Zusätzlich gilt es die spezifische Situation und Bedürfnisse von Migrantinnen zu berücksichtigen, z. B. im Hinblick auf Informationen zu Frauengesundheit und anderen Aspekten des Lebens und Arbeitens in Deutschland.
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- Titel
- Kultursensible HIV/STI-Prävention bei Sexarbeiterinnen mit Migrationshintergrund
- Verfasst von
-
C. Santos-Hövener, MSc
H. von Unger
- Publikationsdatum
- 01.05.2012
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 2/2012
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11553-012-0336-3
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