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01.06.2017 | fortbildung | Ausgabe 2/2017

der junge zahnarzt 2/2017

Kurze Implantate vs. Augmentation

Update

Zeitschrift:
der junge zahnarzt > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Dr. Dr. Michael Dau, MA, FEBOMFS PD Dr. Dr. Peer W. Kämmerer
Zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. M. Dau und P.W. Kämmerer geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Der Einsatz kurzer Implantate als Alternative zum präimplantologischen Knochenaufbau gewinnt zunehmend an Akzeptanz. Laut derzeitiger Definition handelt es sich hierbei um Implantate mit einer vorgesehenen Länge im Knochen ≤8 mm. Früher wurde unter anderem aufgrund der geringeren Knochen-Implantat-Kontaktfläche und des ungünstigen Kronen-Implantat-Längenverhältnisses bei kurzen Implantaten von geringeren Überlebensraten im Vergleich zu ihren längeren Gegenstücken berichtet. Allerdings scheint die Erfolgsrate moderner kurzer Implantatsysteme mit rauer Oberfläche bei korrekter Indikationsstellung annähernd denen mit Standardlängen zu gleichen. Insbesondere wird von einer Häufung prothetischer Komplikationen bei Kronen-Implantat-Längenverhältnissen >2 berichtet. Im Ergebnis scheinen kurze Implantate in ausgewählten Fällen bei entsprechender Expertise eine gute Alternative zu Augmentation und Insertion längerer Implantate darzustellen, gerade weil dieses Behandlungskonzept schneller und kostengünstiger sowie mit weniger Komplikationen behaftet ist. Allerdings liegen derzeit nur vereinzelte Langzeitstudien mit ausreichenden Fallzahlen und somit nur eine eingeschränkte wissenschaftliche Evidenz vor. Dies lässt eine abschließende Aussage noch nicht zu.

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