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14. Labordiagnostik

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Laborwerte sind zur Abklärung einer sekundären Osteoporose (20 % bei Frauen, aber 64 % bei Männern) nötig.
  • Knochenumbaumarker sind eine wertvolle Ergänzung der Knochendichtemessung und reflektieren die Progressivität einer Osteoporose. Sie erlauben aber nicht die Diagnosestellung der Osteoporose. Hohe Spiegel der Resorptionsmarker korrelieren mit dem Frakturrisiko.
  • Der Verlauf des Knochenresorptionsmarkers unter antiresorptiver Therapie („least significant change“, LSC) erlaubt eine kurzfristige Beurteilung für das Ansprechen der Therapie.
  • Genetische Faktoren sind bis zu 80 % bei der Ausprägung der maximalen Knochendichte verantwortlich. Zwillings- und Familienstudien belegen, dass hereditäre Faktoren einen starken Einfluss auf die Knochendichte und Frakturhäufigkeit haben. In Metaanalysen wurden 82 Loci in Assoziation mit der Knochendichte gefunden. Einige dieser Genloci betreffen Signalwege der Formation und Resorption des Knochens. Genetische Untersuchungen sind derzeit aber nur bei wenigen Individuen indiziert (z. B. Abklärung einer Osteogenesis imperfecta).
Titel
Labordiagnostik
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_14
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