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09.11.2017 | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Trauma und Berufskrankheit 4/2017

Längenkorrekturen an der oberen Extremität

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2017
Autoren:
PD Dr. Sebastian Farr, Dr. Florian Schachinger

Zusammenfassung

Hintergrund

Verkürzte Extremitäten können aufgrund von Funktionseinschränkungen eine Herausforderung bei der Durchführung von Alltagstätigkeiten darstellen. Zusätzlich können Patienten neben der Funktionseinschränkung an Beschwerden als auch an dem kosmetischen Erscheinungsbild der betroffenen Extremität leiden.

Fragestellung

Es erfolgt eine Beschreibung der graduellen und akuten Knochenverlängerung anhand von häufigen Indikationen.

Material und Methode

Präsentiert werden die aktuelle Literaturlage und eigene klinische Beispiele und Erfahrungen bei der Verwendung der Kallusdistraktion und Akutverlängerung.

Ergebnisse

Obwohl die derzeitige Studienlage keine Erstellung von allgemein gültigen Guidelines erlaubt und jeder Patient individuell betrachtet werden muss, zeigt sich, dass die Kallusdistraktion bei gegebener Patienten-Compliance eine effiziente Methode zur Knochenverlängerung darstellt.

Schlussfolgerungen

Die Kallusdistraktion sowie die Methode der Akutkorrektur stellen eine gute, wenngleich komplikationsbehaftete Methode zur Knochenverlängerung dar. Die generelle Patientenzufriedenheit ist trotzdem hoch.

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