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Online-Fortbildung LAGH: künftiger Therapiestandard bei Wachstumshormonmangel?

  • 27.02.2025
  • Online-Artikel

Die tägliche Injektion von Wachstumshormonen ist für viele Patient*innen eine Herausforderung, die zu suboptimaler Adhärenz führen kann. In einer Online-Fortbildung erläutern drei pädiatrische Endokrinolog*innen die Ursachen und die Auswirkungen dafür sowie Vorteile lang wirksamer Wachstumshormone.

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Weniger Wachstumshormon-Injektionen für eine entspannte Schulzeit

Lang wirksame Wachstumshormone können Kindern mit Wachstumshormonmangel einen normalen Schulalltag ermöglichen: Das Wachstum trägt dazu bei, dass sich das Selbstwertgefühl der Kinder verbessert. [1,2] Wöchentliche Injektionen bedeuten, dass die Injektionen nicht in den Schulalltag integriert werden müssen.

Lang wirksame Wachstumshormone: Weniger Injektionen, mehr Adhärenz

Seit 2022 sind in Deutschland lang wirksame Wachstumshormone verfügbar, die nur 1x pro Woche zur Behandlung bei Wachstumshormonmangel verabreicht werden müssen. Der bisherige Standard ist 1x täglich zu injizierendes rekombinantes Somatropin, was die Kinder körperlich und emotional stark belasten kann.

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Wachstumshormonmangel im Fokus

Beim Wachstumshormonmangel (Growth hormone deficiency, GHD) produziert die Hypophyse nicht genügend Somatropin. GHD kann hereditär, erworben oder idiopathisch auftreten. Der Somatropinmangel führt nicht nur zu einem verzögerten Wachstum bei Kindern und Jugendlichen, sondern wirkt sich auch negativ auf das Wachstum der Organe sowie den Protein- und Energiemetabolismus aus. Mit der Substitution von Somatropin werden die pathologischen Prozesse normalisiert und normales Wachstum kann erreicht werden.

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Screenshot Expertenrunde